Schülerproteste als getarnte politische Jugendorganisation: „Wer jetzt nicht hüpft ist …“

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Wer jetzt nicht hüpft, ist ein Moskal.Moskal – Die abwertende Bezeichnung eines Russen. Im Jahr 2014 hüpfen Jugendliche in der Ukraine für den Euromaidan. AktuellHüpfen gegen die Kohle“ So richtig „spontan“ wirken diese Proteste jedenfalls nicht. Vielmehr weckt der organisierte Protest Erinnerungen: An etwas verblasste andere Jugendbewegungen.

„Wer jetzt nicht hüpft ist … “

>>Deutscher Bundestag<<

„Anders als alle anderen Wissenschaftler riet Prof. Dr. Nir Shaviv von der Hebräischen Universität Jerusalem dazu, innezuhalten, bevor Ressourcen „verschwendet“ würden: Es gebe keinen Beleg für eine menschengemachte Erderwärmung. Der Weltklimarat gebe nicht zu, dass es stattdessen Beweise dafür gebe, dass die Sonneneffekte entscheidend für das Klima seien. Sie sei zu mehr als 50 Prozent der Erderwärmung verantwortlich.“

„Es gebe keinen Beleg für eine menschengemachte Erderwärmung“

Selbst unter Wissenschaftlern liegt beim Thema „menschengemachte Erderwärmung“ keine Einigkeit vor. Auch die emsigsten Befürworterprophezeien“ lediglich einem Anstieg der Temperaturen von 1,5 Grad herbei. Angesichts diverser Eiszeiten und Hochwarmphasen in der Vergangenheit: Mutet das Thema schon sehr akademisch – mit wenig Praxisbezug – an. Angesichts dieser eher – abstrakt-akademischen – Streitigkeiten: Wirken die Reaktionen darauf noch viel Weltfremder.

Klima zwischen Eiszeiten und Hochwarmphasen

>>Niederlausitz Aktuell<<

„Die Schülerproteste „‚Fridays for Future“ haben auch Cottbus erreicht.“

Protest spielt Eltern und Kinder gegeneinander aus

>>Spiegel<<

„Michaela Brandt, Grundschullehrerin in Hamburg – „Ich finde die Proteste gut. Wir brauchen keine eingeschweißten Gurken, doch wenn die Politik und die Wirtschaft keinen Druck bekommen, ändert sich nichts. Es ist deshalb super, wenn sich Schüler für die Umwelt und den Klimaschutz engagieren.“

„Wir brauchen keine eingeschweißten Gurken“

Die „eingeschweißten Gurken“ haben aber nichts mit dem Klima zu tun. Aber dieses Beispiel zeigt eindrücklich: Nichteinmal Lehrer können Umwelt- und Klimaschutz auseinander halten. Eigentlich sind die Schulen zur weltanschaulicher Neutralität verpflichtet: Daher verbieten sich solche Proteste – zumindest während der Schulzeit – aus der rechtlichen Lage heraus. Das Problem haben auch manche verantwortliche Ministerien erkannt und derartige Proteste untersagt: Leider nehmen einige Schulen und Lehrer gewissermaßen „das Recht“ in die eigene Hand. Ganz allgemein mutet die rechtliche Situation schon sehr Abenteuerlich an. Einerseits, sind Jugendämter recht schnell mit Verhängen von Strafen oder den Sorgerechtsentzug bei Schulpflichtverletzungen zur Hand. Anderseits, herrscht beim Thema „Klima“ breites Wegsehen aller Beteiligten vor.

Opfer des Klimawandels ist der Rechtsstaat

Der vermeintliche „Rechtsstaat“ agiert hier mit sehr eigenwilligen Kriterien. Dass der Protest mehr von „oben“ kommt, sieht man schon daran: Sobald die Schulferien anfangen, lösen sich die Klima-Proteste nahezu in Luft auf. Besonders bei den Protesten in der Lausitz kommt zum Tragen: Da viele Menschen direkt oder indirekt von der Braunkohle abhängig sind. Findet die Klima-These allgemein wenig Anklang bei den Lausitzern. Bei den Kindern und Jugendlichen stellt sich die Lage etwas anders da. Die Schulen stehen unter direkter staatlicher Verwaltung: Die Schülerproteste stellen also quasi Pflichtveranstaltungen da. Kinder und Jugendlich werden also aktiv gegen ihre Eltern ausgespielt. Das Alles weckt natürlich Erinnerungen an die längst vergangene DDR-Zeit. Zwar hat dort seinerzeit niemand für – oder gegen – das Klima protestiert. Aber gewisse Aspekte, zwingen Jeden zum Nachdenken.

Wenn die Jugend für die herrschende Politik protestiert

>>Jugendopposition<<

„Freie Deutsche Jugend (FDJ) – Rund 80 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 25 Jahren sind Mitte der 1980er Jahre Mitglied der FDJ. Die Mitgliedschaft ist „freiwillig“, doch alle anderen müssen mit Nachteilen rechnen.“

FDJ: „Mitgliedschaft ist „freiwillig“ doch alle anderen müssen mit Nachteilen rechnen“

Wie „freiwillig“ die  – Freie Deutsche Jugend – tatsächlich war, konnte jeder im Zuge der Wiedervereinigung sehen. Binnen weniger Wochen traten dort fast alle Mitglieder aus. Verboten wurde die Organisation keineswegs – als eingetragener Verein besteht sie bis heute fort. Die vermeintliche „Freiwilligkeit“ zur Mitgliedschaft in der FDJ, wurde auch schon damals: Über dem Hebel der Schulpflicht organisiert. Natürlich war es der DDR-Führung ein großes Anliegen, die Jugend auf Linie zu bringen und diese gegen ihre eignen Eltern aufzubringen.

 

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