Grüne Hasardeure: „Taktische Seilschaften für das persönliche Fortkommen und Machterhalt“

Screenshot vimeo.com

Die Ursachen der Zerstrittenheit von politischen Parteien rührt häufig durch Fragen von Posten, Geld und Macht daher. Recht selten geht es dabei um inhaltliche Fragen. Die Partei Bündnis 90/Die Grünen dürften in diesen Prozess, schon die meisten Fortschritte erzielt haben. Kaum eine andere politische Organisation dürfte inhaltlich derart Korrumpiert sein.

>>Welt<<

„Die Entscheidung sei seit Langem in ihm gereift, sagte Wernicke der „Thüringer Allgemeinen“. Der Landesspitze der Grünen warf er „Mobbing und Heuchelei“ vor. Seine Vorwürfe formulierte er auch in einem Schreiben an die Partei, das der Zeitung vorlag. „Im Kampf um die persönliche Existenz werden auch Grüne zu Hyänen“, schrieb Wernicke. Es gehe einzig um taktische Seilschaften für das persönliche Fortkommen und Machterhalt oder Machterlangung. … Damals hatte er das damit begründet, dass Erbens Wiederwahl ein „Verharren in alten Machtstrukturen“ bedeute. Wernicke berichtete auch vom Frustrationspotenzial innerhalb seines Landesverbands. Demnach haderten einige Basismitglieder mit ihrer Partei und dächten ebenfalls über einen Austritt nach. Schuld an der schlechten Stimmung sei demnach die „grüne Führungselite“.

 

>>Süddeutsche Zeitung<<

„FDP-Chef Christian Lindner, der die Sondierungsgespräche zu einer möglichen Koalition zwischen FDP, Union und Grünen vorzeitig abgebrochen hatte, unkte in der Rheinischen Post vom Donnerstag: „Wir haben ja auch in den Jamaika-Sondierungen über das Thema einer Verlängerung der Glyphosat-Genehmigung gesprochen. Alle Beteiligten inklusive der Grünen waren dort bereit, einer einmaligen Verlängerung zuzustimmen.“ Schmidts Entscheidung sei „ein bemerkenswerter Vorgang“, sagte Lindner – er habe damit gerechnet, dass sich Union und SPD in dieser Frage abstimmen würden.“

 

>>Frankfurter Allgemeine Zeitung<<

„Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hält mit ihren Dieseltests seit Monaten Deutschland und seine Autohersteller im Wortsinne in Atem – und arbeitet seit fast zwei Jahrzehnten mit dem japanischen Autokonzern Toyota freundschaftlich zusammen. Das Interessante daran: Dieselfahrzeuge haben bei Toyota in Deutschland nach eigenen Angaben nur einen Zulassungsanteil von 20 Prozent; deutsche Hersteller hingegen erreichen häufig mehr als das Doppelte und manchmal sogar mehr als das Dreifache dieses Anteils. Die derzeit laufende Kampagne der DUH richtet sich jedoch vor allem gegen den Diesel – und damit gegen die Hauptwettbewerber von Toyota auf dem deutschen Markt.“

 

>>Focus<<

„Fürs Reisen den dicken Audi, für den Wahlkampf den umweltfeundlichen Hybriden – eine grüne Ministerin sorgt gerade im Netz für viel Spott. Es gebe ja keine Hybrid-Alternativen bei deutschen Herstellern. Das stimmt allerdings nicht. … Weil die NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann für die Wahlkampftour vom Audi A8 in einen Toyota-Hybriden umstieg, zog sie eine Menge Spott auf sich. „Grüne Doppelmoral“ wird der Ministerin vorgeworfen. Sie verteidigt sich: „Im Gegenteil! Saubere Trennung zwischen Ministerinnen-Dienstwagen und Wahlkampfauto. Wie sich das gehört.“ … Etwas peinlich ist aber die Entschuldigung, warum man denn nicht in beiden Fällen ein Hybridmodell gewählt habe. „Weil leider die deutsche Automobilindustrie noch nicht so weit ist.“

Es gibt eine ganze Reihe von deutschen Autoherstellern die ebenfalls umweltfreundliche Fahrzeuge anbieten: Wenngleich sie nicht derart großzügige Parteispenden, wie manch anderer Konzerne aufbieten können. Ebenso in der Feinstaubdebatte nimmt die grüne Ökopartei eine Vorreiterrolle ein und vertritt dabei lediglich die Interessen von bestimmten Fahrzeugherstellern. Auch der Kampf gegen Umweltgifte wird anscheinend nur solange Öffentlichkeitswirksam betrieben, sofern keine Parteispende oder gutdotierte Posten zur Macht winken. Intern ist die grüne Ökopartei in unzähligen Intrigen verstrickt und die zusammenhaltende Triebfeder besteht scheinbar nur noch in Geld und Macht.

 

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