„Hyperinflation – und am Ende die Währungsreform“ – Wohin ausufernde Staatsausgaben führen können

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Mit immer dreisteren Tricks versucht das Finanzamt immer mehr Steuern abzugreifen: Doch die Wirtschaftskrise reist ein tiefes Loch in die Staatskasse hinein. Auch die Erhöhung der Steuern kann dieses Defizit nicht mehr ausgleichen. Also müssen „frisch gedruckte“ Euros her. Aber dieser neue Geldsegen könnte aus einer Inflation auch eine Hyperinflation machen und am Ende würde eine Währungsreform stehen. Denn schon heute kann das Finanzamt kaum noch neue „Steuerquellen“ erschließen.

Kalte Progression: „Rentenerhöhung: Viele Rentner werden steuerpflichtig“

>>Seguras<<

„Rentenerhöhung: Viele Rentner werden steuerpflichtig – Manche überschreiten durch die Erhöhung allerdings den steuerfreien Grundbetrag – das bedeutet, sie werden steuerpflichtig und müssen eine Steuererklärung abgeben.“

Kalte Progression: Preise steigen und der steuerfreie Grundbetrag bleibt gleich

Eigentlich sollte die „Rentenerhöhung“ nur die Inflation – respektive Preissteigerung – ausgleichen: Kurzum: Trotz Rentenerhöhung bleibt die Kaufkraft gleich. Doch der steuerfreien Grundbetrag kann da nicht Schritt halten: Deshalb müssen viele Rentner plötzlich Steuern zahlen, obwohl die Kaufkraft ihrer Brutto-Rente unverändert blieb. Das Phänomen hat dem Namen „kalte Progression“ bekommen und ist nicht nur auf Rentner beschränkt.

„Die geschröpften Normalverdiener“

>>Der Tagesspiegel<<

„Die geschröpften Normalverdiener – Den Spitzensteuersatz zahlen inzwischen Menschen, die das 1,3-fache des Durchschnittslohns verdienen. Absurd! Früher galt der für Gehälter, die 15-mal so hoch waren.“

„Den Spitzensteuersatz zahlen inzwischen Menschen, die das 1,3-fache des Durchschnittslohns verdienen“

Das Finanzamt hat heutzutage immer mehr Normalverdiener in die Kategorie „Reichgesteckt. Auch so mancher Politiker hat sichtlich gefallen daran gefunden: Die vermeintlich „Reichen“ stärker zu besteuern. Doch die laufende Gelddruckorgie wird sich mittelfristig sehr stark auf die Inflation niederschlagen und noch mehr vermeintlich „reiche Menschen“ hervorbringen. Ergo: Auch die „kalte Progression“ wird somit zunehmen.

Vermögen“ ist ein inflationärer Begriff: Wenn ein ein Brot 105 Milliarden kostet

Allerdings die neuen „Einkommensmillionäre“ werden sich kaum noch etwas vom ihrem „Vermögen“ kaufen können: Denn meistens nehmen bei einer Inflation zuerst die Preise zu und erst mit großer Zeitverzögerung folgen daraufhin die Einkommen. Viele Menschen bekommen auf diese Weise große Probleme ihre täglichen Ausgaben zu bestreiten. Vergleichbare Zeiten sollten Warnung genug sein: In dem 1920er Jahren hat ein Brot teilweise 105 Milliarden Reichsmark gekostet. Wenn man so möchte läuft die jede „Währungsgeschichte“ – abgesehen reinen Gold- und Silbermünzen – nach einen verblüffend ähnlichen Fahrplan ab.

„Währungsgeschichte – So war die Inflation der Güterpreise meist die Folge leerer Staatskassen“ 

>>Focus<<

„Blickt man in die Währungsgeschichte, so war die Inflation der Güterpreise meist die Folge leerer Staatskassen. Genauer gesagt: Nachdem die Staaten ihre Einnahmequellen in Form von Besteuerung und Verschuldung ausgeschöpft hatten, gingen sie dazu über, die Notenpresse anzuwerfen, neues Geld zu erzeugen und es auszugeben, um ihre offenen Rechnungen zu bezahlen.“

„Neues Geld zu erzeugen“ – „Nachdem die Staaten ihre Einnahmequellen in Form von Besteuerung und Verschuldung ausgeschöpft hatten“

Vergleichbare Szenarien sind in der gegenwärtigen Situation durchaus denkbar: Mitten in einer Wirtschaftskrise wird munter neues Zentralbank-Geld verteilt, was sich auf die Inflation auswirken und am Ende das Vertrauen in die Währung minimieren wird. Nicht wenige Menschen sehen bereits die nächste Währungsreform am Horizont auftauchen.

„Steigende Verschuldung bringt Hyperinflation – und am Ende die Währungsreform“

>>Welt<<

„Steigende Verschuldung bringt Hyperinflation – und am Ende die Währungsreform – Viele Ökonomen inner- und außerhalb der Zentralbanken sehen in den Glaskugeln ihrer Modelle das Gespenst der Deflation. Dagegen steigt der Preis für Gold, das als Schutz vor Inflation gilt, auf Rekordhöhen. … Mit ökonomischen Modellen lässt sich das Knäuel nicht entwirren, denn diese scheitern regelmäßig an der Komplexität der Wirklichkeit. Eher lässt sich eine Antwort finden, wenn man nach Analogien in der Geschichte sucht. Was geschah früher, wenn die Staaten in Verbindung mit ihren Zentralbanken Geld in eine schwächelnde Wirtschaft pumpten?“

„Wenn die Staaten in Verbindung mit ihren Zentralbanken Geld in eine schwächelnde Wirtschaft pumpten?“

– Die Antwort auf die Frage dürfte recht einfach sein: Danach folgte eine Währungsreform und manchmal kam noch ein Staatsbankrott oben drauf. In der Regel waren die Sparer immer gute beraten gewesen, ihr Guthaben vorher in Sicherheit zu bringen.

 

–W E R Β U Ν G–

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