„Lausitzer Revier: Blackout Lausitz – Nicht auf unseren Rücken“

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„Lausitzer Revier: Blackout Lausitz – Nicht auf unseren Rücken“

Dem Rücken zugekehrt und Abgewandte Gesichter: Der Umweltministerin wurde in der Lausitz ein kühler Empfang bereitet. Die Ministerin musste durch einen langen Spalier schreiten und Lausitzer Kumpel wandten – aus Protest – ihr den Rücken zu und trugen dabei orangene Warnwesten – mit der Aufschrift:

„Lausitzer Revier: Blackout Lausitz – Nicht auf unseren Rücken“

Die Umweltministerin versuchte in der Sitaution zwar zu beschwichtigen, aber so recht gelingen schien ihr das nicht: „Ich stehe als Umweltministerin dafür, dass wir aus der Kohle aussteigen“ Nachdem der Kohleausstieg abgeschlossen sei und Tausende ihre Arbeitsplätze verloren hätten: Verweist sie etwas nebulös darauf, dass ja irgendwie „neue Arbeitsplätze“ entstehen könnten. Wie genau das gelingen soll? Das wisse sie auch nicht. Aber als Ministerin, könne sie sich schließlich nicht um alles kümmern.

Entrückt von der Realität: So wirkt ihr ganzer Auftritt. Dieses ganze Trauerspiel runden noch zwei – offensichtlich mitgebrachte – seltsame „Demonstranten“ ab. Hinter der Ministerin stehen zwei Männer – die sehr verloren wirken – und zwei Plakate hochhalten mit der Aufschrift: „WIR KÖNNEN GRÜN“ und „KÖNNT IHR AUCH FAIR?“ Was diese beiden Herren damit ausdrücken wollen, bleibt ihr Geheimnis. Aber die entgeisterte Ministerin weiß ja schließlich auch nicht wovon sie redet, so jedenfalls ein subjektiver Eindruck. Immerhin: Wäre die Anlass nicht so traurig, könnte man über ihren Auftritt beinahe schon lachen.

>>Berliner Tageszeitung<<

„Mit Sensen, Treckern und Deutschland-Hüten haben sich Mitglieder eines Lausitzer Heimatvereins vor der 1,58-Meter-Ministerin aufgebaut. „CO2 ist eine Lüge!“ „Wir halten den Kohleausstieg für völlig übertrieben und falsch“, ging ein älterer Mann Schulze an, „das macht kein anderes Land!“ „CO2 ist eine Lüge!“, brüllte ihr ein anderer ins Gesicht, „heiße Sommer gab’s schon 1740.“

 

>>Ariva.de<<

„Der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats beim Betreiber Leag, Uwe Teubner, erklärte die Gründe: „Unsere Kolleginnen und Kollegen empfinden die Energie- und Klimapolitik der Bundesregierung nicht als Ermutigung, sondern als Bedrohung“, sagte er.“

 

>>Augsburger Allgemeine<<

„Demonstratives Schweigen und abgewandte Gesichter: Beschäftigte des Braunkohlekraftwerks Schwarze Pumpe in der Lausitz haben Bundesumweltministerin Svenja Schulze einen kühlen Empfang bereitet. Die Demonstranten standen vor dem Kraftwerk Spalier und wandten der SPD-Politikerin den Rücken zu, als sie am Dienstag im Rahmen ihrer Sommertour in Brandenburg am Kraftwerk eintraf.“

 

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