Perspektiven der Lausitzer Braunkohle

Screenshot www.leag.de

In der Lausitz sind die modernsten Braunkohlekraftwerke der Welt am Netz, gut ausgebildete Menschen sorgen für Energiesicherheit und zwar weit über die Grenzen der Lausitz hinaus. Viele fähige Köpfe sind im Energiesektor beschäftigt und haben ihren Lebensschwerpunkt in der Region verankert.

>>Lausitz Energie Bergbau AG<<

„Sibylle Koall ist sozusagen groß geworden auf der Brücke. Gleich nach ihrer Ausbildung zur Maschinistin für Tagebaugroßgeräte von 1983 bis 1985 ist die heute 50-Jährige hierhergekommen, hat Planiergeräte gesteuert, qualifizierte sich zur Meisterin. Ihr Vater, der als Elektromonteur in Schwarze Pumpe gearbeitet hat, hätte es gern gesehen, dass seine Tochter E-Lokfahrerin wird. Diese Ausbildung gab es für Frauen Anfang der 1980er Jahre allerdings noch nicht. In der Familie entstand so der Plan, den „Umweg“ zur Maschinistin zu nehmen. „Die Idee gefiel mir. Aber wir hatten so einen tollen Chef während der praktischen Ausbildung, der uns Auszubildende von Anfang an gefördert und uns Lehrgänge und Spezialisierungen ermöglicht hat. Dadurch wusste ich bald, Maschinistin, das ist das Richtige für mich“, erinnert sich Sibylle Koall. Die Lok war abgewählt.“

 

>>Heiko Herrmann<<

„Als Blockleiter ist man für die Steuerung des ganzen Kraftwerks zuständig. Ich sag immer: Das ist meine Enterprise. Ich habe erlebt, wie das Kraftwerk hier entstanden ist, ich habe erlebt, wie Kohl 1994 zur Grundsteinlegung der Rauchgasentschwefelung kam. Da haben wir uns schon geehrt gefühlt, als der hier mit dem Hubschrauber kam und sich alles angeschaut hat. In den letzten Jahren ist aus der Wertschätzung ein gewisser Hass geworden, gerade in den Medien. Da frage ich mich manchmal: Was haben wir euch denn getan? Ich lese sehr viele verschiedene Medien und schaue, wie der Beruf des Kohle- und Energiearbeiters dargestellt und wahrgenommen wird. In der Lokalpresse ist schon mal von Dreckschleuder die Rede und vom „vorsintflutlichen Kraftwerk Jänschwalde“. Man darf doch bitte nicht vergessen, dass wir technisch immer auf dem neusten Stand gehalten werden und alle Gesetze einhalten. Wenn auf der Autobahn 100 erlaubt sind und Sie fahren 95, sind Sie dann ein Raser? … Ich lasse malern bei mir, ich kaufe eine Küche, von meinem Geld kann hier auch der Mittelstand leben – dieses Geld ist dann weg. Wenn Müller, Meier, Schulze oder eben Herrmann keinen Job mehr haben, dann hat Meister Klecks auch keinen Job mehr. Und gehen Sie im Osten mal die Landkarte mit dem Finger lang. Es gibt die PCK-Raffinerie in Schwedt, im Süden BASF und es gibt uns – das sind drei große Arbeitgeber, und dann ist erst mal Schluss.“

 

>>Pro Lausitzer Braunkohle<<

„Wie kann es sein, dass sich die Krankenschwester an der Seite des Familienvaters oder des Pensionärs für vermeintlich „schmutzige“ Braunkohle engagiert? Pro Lausitzer Braunkohle e.V. ist eine heimatverbundene Bürgerbewegung, die sich für die deutlich mehrheitlichen Interessen der Menschen in der Lausitz stark macht. Im Verein engagieren sich Mitglieder quer durch alle Generationen und sozialen Schichten, oft mit engem Bezug zur Bergbauregion, aber immer mit Liebe zur Lausitz. Und diese hat ohne ihren Bergbau und die Wertschöpfung aus Lausitzer Braunkohle nach bestem Wissen und Gewissen keine erstrebenswerte Perspektive. Wir wollen alle Akteure in der Debatte um die Lausitzer Braunkohle zu einem fairen, sachlichen und konstruktiven Dialog zusammen bringen. Ob Mitglied oder Fördermitglied – viele Lausitzer unterstützen den Verein und Woche für Woche werden es mehr!“

 

>>Süddeutsche Zeitung<<

„Sachsens Landesvorsitzender Jörg Urban und sein Brandenburger Kollege Andreas Kalbitz geißelten die „sogenannte Klimapolitik“ als ideologisiert und moralisiert. „Auch selbst, wenn Deutschland komplett auf jeden CO2-Ausstoß verzichten würde, wäre das für das Weltklima völlig irrelevant“, sagte Urban vor knapp 1000 Zuhörern am Samstag auf dem Marienplatz in Görlitz.“

Die erneuerbaren Energien können keine Grundlastversorgung gewährleisten: Strom ist in ökonomisch-erforderlichen Umfang nicht Speicherbar und das wird auf absehbare Zeit auch kaum ändern. Die einzige Alternative zu Strom aus Lausitzer Braunkohle lautet: Kohle- oder Atomstrom aus den Ausland. Ähnlich wie Erdöl, Erdgas oder diverse Elektrogeräte wird dann zusätzlich noch Strom von ausländischen Lieferanten importiert. Der sogenannte „Kohleausstieg“ ist in Wirklichkeit nur eine Mogelpackung, die sichere Arbeitsstellen in der Lausitz gefährdet.

 

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