Der große Knall: „Risiko einer Rezession“ – „Nannte die Zahlen hässlich“

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Das Risiko einer Rezession im Euro-Raum wächst. Banken- oder Unternehmenspleiten könnte eine Wirtschaftskrise ungeahnten Ausmaß auslösen. Zur Disposition: Steht dabei sogar die Abwicklung des Euro selbst: Einige Euro-Staaten haben deshalb bereits eigene Parallelwährungen eingeführt. Erste Vorboten der kommenden Krise: Einschränkungen von Bargeld und Edelmetallen zeichnen sich bereits ab.

„Risiko einer Rezession in Deutschland“

>>Welt<<

„Nach Ansicht von Experten wächst damit das Risiko einer Rezession in Deutschland. Claus Vistesen, Ökonom beim unabhängigen Analysehaus Pantheon Macroeconomics, nannte die Zahlen „hässlich“.

Banken und Euro: Die Zahlen sehen „hässlich“ aus

Tatsächlich kenne niemand genau die wirtschaftliche Situation der Banken: Denn die Risiken lagern diese in ominöse Schattenbanken aus.

„Geht im Bereich der Schattenbanken die Post ab“

>>Focus<<

„Denn während die offiziellen Banken – von Goldman Sachs über die Deutsche Bank bis zur Sparkasse – sich der Betreuung durch ein Heer staatlicher Regulierungsexperten erfreuen, geht im Bereich der Schattenbanken – die Amerikaner sprechen von „shadow banking“ – die Post ab. Unreguliert ist hier nur ein anderes Wort für ungeniert.“

Schattenbanken: „Unreguliert ist hier nur ein anderes Wort für ungeniert“

Bei genauer Betrachtung: Die Regulierungen des Bankensektors sind reine Schaufensterpolitik.

Negativzinsen auf Bankguthaben

>>Frankfurter Allgemeine Zeitung<<

„Negativzinsen dürften bald auch ein Thema für Privatkunden von Banken und Sparkassen werden. „Wir wollen das nicht. Aber wenn dieses Zinsniveau auf einer langen Achse fortgeschrieben wird, dann wird der betriebswirtschaftliche Druck so groß, dass sich niemand mehr Negativzinsen entziehen kann“

„Dass sich niemand mehr Negativzinsen entziehen kann“

Die Anhebung der Zinsen, würde gleichzeitig Kredite teurer machen und eine Reihe von Insolvenzen nach sich ziehen: Unternehmen die die Schuldenlast nicht mehr stemmen können. Diese bankrotten Unternehmen, würden den Bankensektor mit in den wirtschaftlichen Abgrund reißen. Es wäre der Beginn einer großen wirtschaftlichen Rezession. Da aber schlechte Presse: Weder die Europäische Zentralbank, noch der Euro gebrauchen können: Läuft die Spirale der schleichenden Geldentwertung – mit Inflation und Negativzinsen – munter weiter.

„Billionen Euro sind von der sogenannten finanziellen Repression betroffen“

>>Welt<<

„Billionen Euro sind von der sogenannten finanziellen Repression betroffen. Bundesbürger haben knapp 2,5 Billionen Euro auf Tagesgeld- oder Girokonten geparkt. Bei der aktuellen Inflation von 1,6 Prozent verlieren die Deutschen Jahr für Jahr 40 Milliarden Euro an Kaufkraft. Sollte es nun zu flächendeckenden Strafzinsen kommen, würden nicht nur die realen Zinsen negativ, sondern auch die nominalen. Dann würde sich zur Inflationsrate von 1,6 Prozent noch ein Strafzins von rund 0,4 Prozent addieren und die realen Zinsen auf minus zwei Prozent schnellen.“

„Die Deutschen Jahr für Jahr 40 Milliarden Euro an Kaufkraft“

Um Negativzinsen auf den Konto zu entfliehen: Eine Möglichkeit bietet hierfür klassisches Bargeld. Aber auch dort laufen bereits Einschränkungen: Denn der 500 Euro-Schein wurde still und heimlich bereits abgeschafft. Nun schwingt die Verbotskeule, zu den nächst größeren Banknoten rüber.

Negativzinsen: Warum Bargeld weg soll

>>Handelsblatt<<

„Der 100-Euro-Schein ist ein Problem und gehört abgeschafft“

„Der 100-Euro-Schein ist ein Problem und gehört abgeschafft“

>>Finanzen100<<

„Regierungsplan: Deutsche sollen Gold nur noch bis 2000 Euro anonym bekommen … Doch Kritiker fürchten einen versteckten Angriff auf die Freiheit der Bürger. Fakt ist: Andere Länder sind schon jetzt viel strenger. „

Bargeldverbot: „Einen versteckten Angriff auf die Freiheit der Bürger“

Im Zuge einer völlig außer Rand und Band geratenen Geldpolitik, wird es immer Schwieriger: Sein Geld vor Staat und Banken in Sicherheit zu bringen. Auch Edelmetalle geraten so, zunehmend in den Fokus.

„Deutsche sollen Gold nur noch bis 2000 Euro anonym bekommen“

>>Focus<<

„Regierungsplan: Deutsche sollen Gold nur noch bis 2000 Euro anonym bekommen … Wie beim Bargeld will die Bundesregierung jetzt auch beim Gold anonyme Käufe deutlich einschränken.“

„Wie beim Bargeld will die Bundesregierung jetzt auch beim Gold anonyme Käufe deutlich einschränken“

>>Spiegel<<

„Im Deutschen Reich gab es schon in den zwanziger Jahren Gesetze, die den Privatbesitz von Gold kontrollieren und beschränken sollten. Das erste wurde am 14. Mai 1923 erlassen. Also genau in der Zeit der Hyperinflation, als manche Deutsche Gold oder ausländische Währungen kauften, um sich vor dem schnellen Wertverlust der Mark zu schützen.“

Schon 1923 wurde Privatbesitz von Gold kontrolliert

Geschichte wiederholt sich bekanntlich nicht: Aber die Parallelen sind dennoch verblüffend. Die große Inflation setzte eigentlich schon im Laufe des 1. Weltkrieges ein: Damals druckte die Regierung Geld, um den Krieg zu finanzieren. Nach den verlorenen Krieg: Druckte sie Geld um die Kriegsfolgen davon zu bezahlen. Da der Schein des Geldes – durch die Hyperinflation – immer mehr verblasste, nutzten die Bürger immer mehr alternative Zahlungsmöglichkeiten: Gold war eine davon. In dieser Situation tat der Staat das, was er am Besten kann: Verbote – Kurzerhand wurde der Goldbesitz stark eingeschränkt. Ähnlich wie in den 1920er Jahren – versucht man auch heute – mit der Druckerpresse Probleme zu lösen: Nur mit den Unterschied, dass das Geld heutzutage digital Erzeugt und weniger Gedruckt wird.

Geld: Mit der Druckerpresse wirtschaftliche Probleme lösen

Trotz allen ist der Edelmetallbesitz und – kauf (noch) nicht komplett verboten. Auch Fremdwährungen außerhalb des Euroraums bieten einen gewissen Schutz. Es wäre durchaus denkbar, dass in der kommenden wirtschaftlichen Krise: Kryptowährungen zu einer – bis dahin – ungeahnten Blüte gelangen.

„Zusammenspiel technologischer, sozialer, infrastruktureller, psychologischer, kultureller und politischer Kräfte“

>>Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen – Warum wir unsere Gesellschaft neu organisieren müssen von Markus Krall (Buch) <<

„Womit wir uns wirklich auseinandersetzen müssen, ist das Zusammenspiel technologischer, sozialer, infrastruktureller, psychologischer, kultureller und politischer Kräfte, die aufgrund ihrer Wechselwirkungen plötzliche Sprünge und Veränderungen kataklysmischen Ausmaßes verursachen.“

Italien: Die Einführung einer Parallelwährung

Tatsächlich gibt es bereits Absetzbewegungen von Euro und EU. Die Briten wollen mit allen Mitteln die Europäische Union verlassen. Italien hat still und heimlich bereits eine Parallelwährung eingeführt. Ähnliche Gedankenspiele laufen genauso in Griechenland ab. Die Visegrád-Gruppe ein Verbund von europäischen Staaten: Verbindet die offene Feindschaft gegenüber der EU. Keines dieser Länder denkt daran: Den Euro beizutreten. Das selbstgewählte Motto der EU lautet eigentlich: „In Vielfalt geeint“ . Doch der abgewandelte Ausspruch: „In Vielfalt hoffnungslos Zerstritten“ – träfe wohl besser auf die aktuelle Lage der Europäischen Union zu.

 

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