„Ich halte den Wolf für ausgesprochen überflüssig“

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Bürgerinitiative gegen den Wolf“ – „Mahnfeuern gegen den Wolf“  Bürger, Weidetierhalter und sogar ehemalige Ministerpräsidenten sind gegen die Ansiedlung des Wolfes. Trotz des breiten Widerstands: An der Wolfspolitik wird weiterhin festgehalten. Auf den Spiel stehen: Die Sicherheit der Bürger. Als auch: Andere streng-geschützte Tierarten und von Aussterben bedrohte Haustierrassen.

„Nesges befürwortet die Ansiedlung des Wolfes nicht“

>>Lausitzer Rundschau<<

„Auch wenn der Schafzüchter alles Erdenkliche für den Schutz seiner Herden bewerkstelligt, auch seine Schafe kamen schon mal in Kontakt mit Wölfen. „Vor einigen Jahren haben bei Lieskau Wölfe drei bis vier Mal Schafe von mir angegriffen“, erinnert er sich. Im Januar hatte er sieben Tiere bei Zützen (Ortsteil von Golßen) eingebüßt. Und das trotz Herdenschutzhund und Elektrozaun. Nesges befürwortet die Ansiedlung des Wolfes nicht. Er ist überzeugt, die Wölfe werden irgendwann auch die beweglichen Elektrozäune überwinden.“

Kostspieliger Wolf: Herdenschutzhunde und spezielle Elektrozäune

Herdenschutzhunde und spezielle Herdenschutzzäune sind teure Maßnahmen: Diese dienen ausschließlich den Schutz vor Wölfen. Ohne den Wolf, war das Hüten von Schafen recht unkompliziert: Ein simpler Elektrozaun reichte völlig aus, die Anschaffungskosten inklusive Netzteil sind überschaubar. Die Furcht: Das Wölfe irgendwann die beweglichen Elektrozäune überwinden, ist durchaus berechtige.

Wölfe überspringen Herdenschutzzäune

>>Welt<<

„Der Wolf, der in den Landkreisen Pinneberg und Steinburg immer wieder sogenannte Herdenschutzzäune übersprungen haben soll, um Schafe und andere Nutztiere reißen zu können, war im Februar von Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) zum Abschuss freigegeben worden.“

Zweifel an der Identifizierung von sogenannten Problemwölfen

Die behördlich ernannten „Wolfstheoretiker“ verfolgen das hochgesteckte Ziel: Einzelne sogenannte „Problemwölfe“ zu entnehmen – sprich: Die Tiere abzuschießen. Allerdings zwischen Wolfstheorie und Wolfspraxis klafft eine eklatante Lücke. Inwieweit tatsächlich Problemwölfe identifizieren lassen, ist höchst umstritten und außerdem sind Wölfe lernfähig: Wenn ein Wolf begriffen hat, das Elektrozäune übersprungen werden können, tun es andere Wölfe schnell nach. Aber die behördlich ernannten „Wolfstheoretiker“ sind mit ihrer Theorie längst noch nicht am Ende.

Keine Jäger sondern nur „Wolfstheoretiker“ dürfen Wölfe schießen

>>Welt<<

„Das Problem: Die mehr als Tausend in dem Gebiet ansässigen Jäger dürfen das Tier trotz Ausnahmegenehmigung nicht aufs Korn nehmen. Selbst wenn sie ihn beim Ansitzen entdecken, dürfen die Waidmänner ihre Flinte nicht erheben. Zum Abschuss berechtigt sind ausschließlich die vom Ministerium beauftragten Experten.“

Jagd auf Wölfe: Wie Jäger von der Politik entmündigt werden

Kurz um: Keine gewöhnlichen Jäger dürfen die angeblich identifizierten „Problemwölfe“ schießen, sondern ausschließlich „beauftragten Experten“ . Der ehemalige Ministerpräsident von Schleswig Holstein – Peter Harry Carstensen: „Ich halte den Wolf in Schleswig-Holstein für ausgesprochen überflüssig.“ Nach seiner Ansicht sollte die Ansiedlung des Wolfes komplett unterbunden werden: Und das sicherlich nicht ohne Grund. Nicht nur Weidertierhalter sind gegen die Ansiedlung von den Wolf, sondern auch viele Bürger: Die haben – völlig zu RechtAngst vor dem Wolf.

„Ich halte den Wolf in Schleswig-Holstein für ausgesprochen überflüssig“

>>Lausitzer Rundschau<<

„Der Ansiedlung des Raubtieres steht der Schafzüchter aus Dahme/Mark kritisch gegenüber. … „Unsere Tiere werden tagsüber von Schäfern und Hütehunden und nachts mit einem beweglichen Elektrozaun und Herdenschutzhunden geschützt“, erklärt der Schafzüchter sein Sicherheitskonzept. Der Unterschied zwischen den beiden Hundearten: „Herdenschutzhunde sind die Kumpel der Schafe“, erläutert Nesges. Eine andere Funktion als die Nutztiere vor Angriffen zu bewahren haben sie nicht. Hütehunde entgegen sind zum Beaufsichtigen und Treiben der Tiere da.“

Wölfe gefährden geschützte Wildtierarten und von aussterben bedrohte Nutztierrassen

Ohne den Wolf: Wären die kostspieligen Herdenschutzhunde und andere teure Sicherungsmaßnahmen überflüssig. Entgegen der Ansicht von staatlich-beauftragen Wolfstheoretikern: Weidetierhalter und Jäger sind die echten Artenschützer. Viele bedrohte Wildtierarten und Nutztierrassen sind auf eine intakte Kulturlandschaft angewiesen. Anders als weit verbreitete Mythen: Jäger schießen nicht einfach wild drauf los, sondern sorgen für ein Gleichgewicht in der Natur. Bedrohte Arten bleiben verschont und andere Tierarten, wie Wildschweine – die beispielsweise von den Maisanbau profitieren – werden entnommen. Da Wildschweine sich durch das übermäßige Nahrungsangebot zahlreich vermehren, schaden sie damit auch anderen Tierarten. Es geht nicht darum Wildschweine auszurotten, sondern nur den Bestand zu reduzieren: Aus genau diesen Grund sollten auch Wölfe in das Jagdgesetz aufgenommen werden.

 

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