Wenn die „Grüne Armee Fraktion“ zur Tat schreitet

Screenshot facebook.com

Vermeintliche „Tierrechteorganisationen“ brechen in Ställe ein, um Tiere aus der Gefangenschaft zu befreien. Das diese befreiten Tieren, anderen Tierarten erheblichen Schaden zufügen: Soweit reicht deren Verständnis dann doch nicht. Auch dass die ökologisch vorangetriebenen – Windparks Massenweise Vögel töten – davon will die „Grüne Armee Fraktion“ noch nie etwas gehört haben. Der staatlich vorangetriebene Umweltschutz (was immer darunter zu verstehen ist) schadet vor allem der Natur und der konventionellen Landwirtschaft.

>>Agrarheute.com<<

„Es braucht nur wenig Einfühlungsvermögen, um sich vorstellen, wie das ist: fassungslos vor einer Koppel mit zerfetzten Tierkörpern zu stehen und die Trümmer seiner Lebensaufgabe zu betrachten. Diese Erfahrung müssen immer mehr Schäfer hierzulande machen. Verursacher der blutigen Szenen sind Wölfe. Seit der Jahrtausendwende ist deren Anzahl in Deutschland auf über tausend Tiere gestiegen, und ein Ende der Entwicklung ist nicht absehbar, weil der Wolf unter strengstem Schutz steht. Ausbaden müssen die romantische Vorstellung von einer intakten Natur, in der Wolf und Lamm einträchtig nebeneinander leben, bislang fast ausschließlich die Weidetierhalter. In den meisten Fällen bekommen sie zwar eine finanzielle Entschädigung für ihre Verluste, aber das dauert nicht selten viele Monate und umfasst nur den Zeitwert der gerissenen Tiere. Den verlorenen Zuchtfortschritt und die psychischen Spuren, die eine Wolfsattacke auf die eigene Herde hinterlässt, lindert kein Schadenersatz. Umso fassungsloser macht es mich, dass bei der Staatsanwaltschaft Kiel anonym Anzeige wegen Tierquälerei erstattet wurde. Nicht etwa gegen die politischen Kräfte und Spendenorganisationsvertreter, die bislang ein wirksames Wolfsmanagement verhindern und so die rasante Ausbreitung und ein zunehmendes „auffälliges Verhalten“ bei den Beutegreifern zulassen. Nein, angezeigt wurden die Schäfer, die ihre Tiere angeblich bewusst fahrlässig oder gar absichtlich der Gefahr aussetzten, indem sie keine absolute Wolfssicherheit schaffen.“

Es handelt sich hierbei nur – eine – seltsame Stilblüte diverser umstrittener Umweltaktivisten. Vermeintliche „Tierrechteorganisationenbefreien wahllos Tiere, die dann in der freien Natur erheblichen Schaden anrichten. Die Bejagung von Wildtieren lehnen sie komplett ab, selbst wenn es sich dabei um invasive Arten handelt: Neozonen wie der Waschbär, gelten hierzulande eher als Landplage, als bedrohte Art. Diese Tiere stammen ursprünglich aus Nordamerika und haben hier in freier Wildbahn eigentlich nichts zu suchen. Da es der Art hier an natürlichen Feinden mangelt, vermehren sich die Tiere vollkommen unkontrolliert und verdrängen andere – sehr wohl bedrohte – Arten. Aus Sichtweise vieler Tierschützer, spielen derartige Argumente keine Rolle: Denn kein Tier darf getötet werden. Der Waschbär selbst, geht da viel Pragmatischer ans Werk. Als Allesfresser vertilgt er nahezu alles, was irgendwie fresbar ist. Von Hundefutter, über Beeren und Insekten, bis hin zu Kleinsäugern und Reptilien. Nicht mal der Hausmüll, im urbanen Gebiet ist vor denen sicher. Mancherorts haben die Tiere jegliche Scheu von Menschen verloren und zeigen ein regelrecht aggressives Verhalten. Eigentlich müsste dieser Entwicklung entschieden Einhalt geboten werden. Unglücklicherweise sehen das vermeintliche „Tierrechteorganisationen“ ganz anders.

>>Tierretter.de<<

„Wenn Deutschland schon bestimmte Haltungssysteme als tierquälerisch verbietet, dann sollte es eine logische Konsequenz sein, dass Produkte, die unter ähnlichen oder schlimmeren Bedingungen hergestellt werden, mit einem Importverbot belegt werden.. Dem ist aber nicht so und deshalb werden auch in den nächsten Jahren noch Pelzkrägen, Bommel oder ganze Mäntel aus Pelz in den Verkaufsregalen stehen, die unter genau den tierquälerischen Bedingungen hergestellt wurden, die in Deutschland heute verboten sind.“

Diese Argumentationslinie ist beispielhaft: Verbieten, Bestrafen, Importverbote und so weiter. Nach dem die Nerzproduktion aus Deutschland nahezu vollständig verbannt wurde, geht es an die nächste Baustelle: Der Import von Nerzen. Der mündige Bürger kann schon erahnen, wohin die Reise gehen wird. Bei genauer Betrachtung: Sei ja schließlich jegliche Form der Tierhaltung irgendwie Tierquälerei. Die Jagd von Wildtieren ist ohnehin verpönt.

>>Mais Fakten<<

„Eine Wildart, die zweifellos zu den größten Nutznießern unserer Kulturlandschaft zählt, ist das Schwarzwild. Es kommt heute nahezu flächendeckend in Deutschland vor und hat seinen Bestand in den letzten 20 Jahren vervierfacht. Vor allem in großflächigen Maisschlägen finden Wildschweine ideale Rückzugsbedingungen. Dabei kann erheblicher Wildschaden entstehen. Auch wird die Bejagung des Schwarzwildes durch die größer werdenden Maisflächen erschwert, denn dort ist das Schwarzwild für den Jäger fast unsichtbar.“

Der Mais dient gleichzeitig als ideale Futterquelle für die Tiere. Ohne die riesigen Maisfelder, wäre der Bestand an Wilschweinen viele geringer. Jedoch der meiste Mais landet nicht auf den Teller, sondern in der Biogasanlage. Der Ausbau der Ökostromproduktion führt nämlich zu einer ganzen Reihe von negativen Konsequenzen, wovor „Klimaaktivisten“ und „Tierrechteaktivisten“ gemeinsam die Augen verschließen. Das Windkraftanlagen geschützte Wildvögel töten, ist den „Klimaaktivisten“ recht und den „Tierrechteaktivisten“ billig. Irgendwelche Widersprüche in ihren Handlungen will keine der Organisation erkennen, darin sind alle gleich gut geübt. Ähnlich wie der Waschbär, verdrängen auch Wildschweine andere bedrohte Arten. Aber das Verständnis von Natur, ist bei derVeganen Armee Fraktion“ nicht sehr weit gediehen: Eine Kulturlandschaft ist eben kein Urwald. Die Weichsel-Kaltzeit ist nur gut 11.000 Jahre her, damals sahen die Flora und Fauna noch ganz anders aus. Vereinfacht ausgedrückt, das Eis verschwand und Mensch kam und hat von Anfang an: Eine Kulturlandschaft geschaffen. Bedeutet: Was heutzutage unter „Wildnis“ zu verstehen ist – ist ein rein theoretisches Konstrukt. Niemand kann wirklich sagen, welche Pflanzen und Tiere heute in Nordeuropa leben würden, hätte der Mensch keinen Einfluss auf die Entwicklung genommen.

 

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