„Die ganze Sicherheitslage ist für viele völlig außer Kontrolle geraten“

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Einbrüche und Diebstähle gehören mittlerweile zur Tagesordnungen. Die Gewalt der Täter nimmt immer erschreckendere Züge an. Die betroffenen Opfer werden alleine gelassen und die Verantwortlichen tun das, was sie am besten können: Abstreiten, das es überhaupt ein Problem gibt.

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„Als Verleger Alfred Theisen am 18. Dezember die Büros und die Redaktion des Senfkornverlages (u.a. Schlesien heute) über seiner Schlesischen Schatztruhe in der Brüderstraße betrat, fand er die Büros verwüstet vor. „Viele Kunden und Geschäftspartner dachten damals tagelang wir seien abgetaucht“, sagt er, denn vieles sei liegengeblieben, da erst einmal wieder Ordnung ins Chaos kommen musste. … Das Schlimmste sei für ihn jedoch die Ohnmacht und die Angst: „Was wäre bei einer Situation mit zwei Tätern? Ich denke nun daran, mich persönlich zu bewaffnen. Die Polizei ist guten Willens, aber die ganze Sicherheitslage ist für viele völlig außer Kontrolle geraten.“

 

>>Tichys Einblick<<

„Als die Gangster sie überfielen, so berichtet die betagte Rentnerin, wurde sie aus dem Bett gezerrt, geschlagen und gefesselt. Als der über ihr wohnende 62-jährige Sohn dazu kam, wurde dieser ebenfalls schwer misshandelt, beiden wurde eine Pistole an die Schläfe gehalten: „Geld, Geld, Geld!“ Schränke wurden durchwühlt, die Beute waren Bargeld und Schmuck, selbst alle sieben Ringe wurden Else W. von den Händen gerissen. Nun liegt die ohnehin kleine Frau mit schwacher Konstitution körperlich und seelisch schwer gezeichnet, grün und blau geschlagen, in einem Krankenhaus. Ich wünsche ihr den Umständen entsprechend gute und schnelle Besserung. Else W. ist schwer traumatisiert, wo bleibt der Aufschrei all derjenigen, die sich dieses Themas zu Eigen gemacht haben? Er findet schlicht nicht statt. Sie ist eine von uns.“

Viele Einbrüche, Diebstähle und andere Gewalttaten finden in der Öffentlichkeit teilweise gar nicht mehr statt. Das Ganze hat im wesentlichen zwei Gründe: Zum Einen, wird nur ein Teil der begangenen Straftaten von öffentlichen Stellen überhaupt noch zugegeben – die amtlichen Polizeimeldungen stehen dabei für sich selbst. Zum Anderen, ist der Begriff „Fake News“ recht schnell zur Hand, wenn wider erwarten doch unerwünschte Informationen ans Tageslicht kommen.

>>Steffen Meltzer<<

„Deutschland – deine Einbruchsstatistik: statt 15,2% – nur 2,6% Aufklärung!“

Nicht nur Statisten werden „politisch“ bereinigt, weil die reale Sicherheitslage nichts so richtig zum gewünschten politischen Weltbild passen will. Sondern auch offizielle Vertreter, legen recht eigenwillige Verhaltensweisen an Tag: Das Berliner Regierungsviertel schottet sich durch Sicherheitsmaßnahmen immer weiter nach außen hin ab, im gewissen Sinne ist es schon heute, eine Stadt innerhalb der Stadt Berlin. Die Regierungsvertreter selbst, ziehen es lieber vor im abgeschotteten Sicherheitszonen mit privaten Wachschutz zu leben und deren Kinder besuchen teure Privatschulen. Gleichzeitig wird der Öffentlichkeit versucht, ein ganz anderes Bild zu vermitteln: Diese Vorgenweise nimmt stellenweise recht bizarre Züge an.

>>Berliner Tageszeitung<<

„In einem Interview mit „Zeit Online“ sprach die Polizeipräsidentin davon, dass sie in ihrem Job auch für die „gefühlte Sicherheit“ in Berlin zuständig sei. Daraufhin meldete sich auf Twitter die Personalvertretung „Unabhängige in der Polizei e.V.“ zu Wort. In einem Tweet (mittlerweile gelöscht) hieß es: „Unglaublich. Die Slowik hat Angst, im Tempelhofer Feld direkt neben dem Präsidium joggen zu gehen. Aber öffentlich von gefühlter Sicherheit schwadronieren. #sonicht.“ Diese Aussage griff auch der Tagesspiegel in seinem täglichen Newsletter „Checkpoint“ auf – und recherchierte weiter. Dort heißt es im Text: „In der Tat steckten mehrere Beamte dem CP (Checkpoint, Anm. d. Red.), dass Slowik in kleiner Runde berichtet habe, sie jogge nicht über das neben dem Polizeipräsidium gelegene Areal – weil es ihr zu unsicher sei und sie Angst habe, ihr passiere etwas.“

Nach amtlichen Verlautbarungen ist alles ganz wunderbar. In der grauen Wirklichkeit endet die Sicherheit offenkundig bereits ein paar Meter neben der Polizeistation: Die Polizeipräsidentin wird schon ihre Gründe haben, weshalb sie in bestimmten Gegenden nicht joggen will, aber diese wird sie wohl kaum der Bevölkerung – offiziell – mitteilen.

>>Steffen Meltzer<<

„Prof. Christian Pfeiffer***, spricht davon, dass man auf die offiziellen Aufklärungszahlen nichts geben kann. Die bieten eine geschönte Welt der Polizei, von 100 angezeigten Fällen gibt es nur 2,6 Verurteilungen. Polizisten sagen ihm unter vier Augen: “Die da oben brauchen geschönte Zahlen für ihre Politik.” Weiterhin sagt Pfeiffer, dass man Statistiken sehr gut “interpretieren” könne, so sollen unaufgeklärte Einbrüche unter den Tisch fallen. Einem ertappten Täter werden viele ähnliche Einbrüche zugerechnet, auch wenn es dafür keine Beweise gibt – und schon sieht die Quote besser aus. “Seltsamerweise” werden in der Statistik Einbrecher als “ermittelt” erfasst, obwohl diese weder angeklagt noch verurteilt werden. Mit anderen Worten, dass der Haus- und Wohnungseinbruch aufgeklärt wird, man die gestohlenen Gegenstände, Geld, Schmuck oder seinen Laptop wieder erhält, tendiert gegen Null! Hilflose und traumatisierte Opfer bleiben zurück, die hoffentlich wenigstens eine Hausratversicherung abgeschlossen haben. Denn nur dann besteht die Chance wenigstens der finanziellen Entschädigung. Was ein Leben lang bleibt, sind Menschen, die sich in den eigenen vier Wänden weder wohl noch sicher fühlen. Statt blühende – verbleiben verbrannte Seelenlandschaften.“

 

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