Kunstlicht bei Pflanzenaufzucht: „Photosynthese von essenzieller Bedeutung“

Screenshot youtube.com

Licht ist neben Wasser, Nährstoffen und Wärme für das Pflanzenwachstum entscheidend. Da der Anbau von Pflanzen in künstlicher Umgebung stetig zunimmt, rückt die Versorgung mit ausreichend Kunstlicht, immer weiter in den technischen Fokus.

>>Kuebelpflanzeninfo.de<<

„Pflanzen benötigen Licht, damit in den Blättern die Photosynthese ablaufen kann. Bei zu niedriger Lichtintensität werden nicht genügend Nährstoffe gebildet und die Pflanze verhungert. Es ist daher sehr wichtig, daß am Standort jeder Pflanze auch im Winter tagsüber eine ausreichend hohe Lichtintensität vorherrscht. Wenn das natürliche Licht nicht reicht, kann man die zu niedrige Beleuchtungsstärke recht einfach mit künstlichen Mitteln erhöhen.“

 

>>Selbstversorgerland<<

„Im Gartenbau ist es schon lange gang und gäbe – Anzucht unter Kunstlicht. Diese Methode ist nicht die preiswerteste, aber sie lohnt sich. Denn man verschafft seinen Pflanzen dadurch den Vorteil , dass man sein eigenes Klima erzeugt. Das ist besonders relevant, wenn man ein Gewächshaus hat. Das Gewächshaus im Garten verlängert die Vegetationsperiode um mindestens 2 Monate pro Saison. Denn man kann gut einen Monat früher auspflanzen und zudem gut einen Monat länger anbauen als im Freiland. Zieht man Pflanzen für das Gewächshaus oder für den Freilandanbau unter Kunstlicht vor, erhält man früher stärkere und größere Pflanzen. So lässt sich die Periode des Anbaus, je nach Region und Klima, um weitere 4 Wochen verlängern.“

 

>>Elektroniknet.de<<

„Um die Pflanzen mit dem lebensnotwendigen Licht zu versorgen, sind heute vielfach noch Natriumdampf-Hochdrucklampen im Einsatz. Diese sogenannten HPS-Lampen (High-Pressure Sodium) gelten mit einem Lichtstrom um 100 lm/W als recht energieeffizient. Im Gegensatz zu den hinsichtlich des Energieverbrauchs noch besseren Natriumdampf-Niederdrucklampen erzeugen sie kein gänzlich monochromatisches Licht im Natriumspektrum (gelb), sondern auch einen längerwelligen Anteil. Dieser fällt mit 670 nm exakt in jenen Teil des Lichtspektrums, der bei vielen Pflanzen für die Photosynthese von essenzieller Bedeutung ist. Dieser Umstand ist bedeutend genug, um der HPS-Lampe in Gewächshaus-Anwendungen meist den Vorzug gegenüber der Niederdrucklampe zu geben. Allerdings lässt auch die HPS-Technik noch umfangreichen Spielraum für Wünsche. Ihr immer noch relativ hoher Energieverbrauch etwa macht sich nachteilig bei den Kosten bemerkbar. Zudem erzeugt die Lampe eine signifikante Verlustwärme, sodass zwischen Pflanzen und Beleuchtung ein vergleichsweise großer Abstand gehalten werden muss. Dieser Umstand wiederum beschränkt den Einsatzbereich dieser Lichtquellen auf Anlagen mit Deckenlichtsystemen. Gleichzeitig setzt es dem Bestreben nach möglichst effektiver Raumnutzung in den Vertical-Farming-Anlagen enge Grenzen. Wegen der hohen Wärmeerzeugung benötigen mittels HPS beleuchtete Farming-Anlagen zudem eine intensive Bewässerung. Alle diese Gründe lassen die LED-Beleuchtung als Technik der Wahl für den Einsatz bei innovativen Gewächshäusern erscheinen. Sie ist energieeffizienter als alle anderen Beleuchtungsarten. Gleichzeitig hat die LED eine enorm hohe Lebensdauer; bei der aktuellen Generation sprechen Hersteller von 50.000 Betriebsstunden und mehr. Doch diese Lichttechnik hat noch mehr zu bieten. Weil sie kaum Wärme abstrahlen, können LEDs sehr nahe an die Pflanzen heranrücken. Zudem leuchten LEDs je nach Bauart einen breiten Winkel von bis zu 150° aus. Durch diese beiden Eigenschaften lässt sich der knappe Raum in den Gewächshäusern optimal nutzen. Weitere Vorteile ergeben sich aus dem flexibel definierbaren Farbspektrum, den vielfältigen Optionen bei der Gestaltung der Leuchtkörper und den umfassenden Steuerungsmöglichkeiten.“

 

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Bild: nordvpn.com
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