Der Anbau von Zitrusfrüchten in der Lausitz

Screenshot longwoodgardens.org

Zitrusfrüchte in der Lausitz? Diese Vorstellung ist keineswegs weit hergeholt, denn bereits in der Vergangenheit wurden exotische Früchte angebaut. Mit Hilfe von Technologie und den richtigen Sorten, ist der Anbau sehr wohl möglich.

>>Gartenjournal<<

„Nachweislich wurden bereits vor etwa 4000 Jahren verschiedene Zitrusarten angebaut. Viele altertümliche Schriften, zurückgehend bis in die Zeit von 2100 v. Chr., beschreiben Zitrussorten und deren Kultivierung in China. Vermutlich ist die Orange eine Kreuzungsfrucht aus Mandarine und Pampelmuse. Dank verstärkter Handelsbeziehungen gelangten die exotischen Früchte über Persien und den arabischen Raum nach Europa. Ab etwa dem 15. / 16. Jahrhundert war es an europäischen Adelshäusern sehr in Mode, in speziellen Orangerien Orangen und andere Zitruspflanzen anzubauen.“

 

>>Kölner Stadt-Anzeiger<<

„Einige Zitruspflanzen lassen sich auch mit wenig botanischer Erfahrung ziehen. Eins ist allerdings Bedingung: Es muss ein heller, frostfreier, aber nicht zu warmer Platz zum Überwintern vorhanden sein. Wer kein kühles Treppenhaus, keine helle Garage oder gar einen Wintergarten zur Verfügung hat, sollte sich keine Zitruspflanzen anschaffen. Für Anfänger eignen sich zum Beispiel Zitronen. „Die sind gar nicht so empfindlich, robuster als Orangen, sie vertragen auch mal um die null Grad“, sagt Werner Rösner vom Botanischen Garten Köln. Kumquat ist die Alternative zur Zitrone, wenn nicht so viel Platz vorhanden ist. Anderes wie Limetten dagegen braucht auch im Winter etwa 15 Grad, bei Zitronatzitronen ist es ähnlich. „Sie verzeihen weniger Fehler, man sollte sie erst pflanzen, wenn man schon jahrelang Erfahrung mit Zitrusfrüchten gemacht hat“, rät Rösner.“

 

>>Der Märkische Bote<<

„Kiwi-Anbau in der Lausitz – ist das möglich? Offenbar schon, vorausgesetzt, man hat die richtigen Arten oder Sorten ausgewählt und weiß, was es bei Anbau und Pflege zu beachten gibt. … Seit über 30 Jahren beschäftigt sich der „Hobby-Wildobstsammler“ Werner Merkel unter anderem intensiv mit der Familie der Actinidien. Neben vielen Sorten und Cultivars hat er eigene Hybriden in Beobachtung und bereits in den Handel gebracht. Er gilt als ausgemachter Kenner der Materie, ist mit seinen Fachvorträgen in vielen Gartencentern unterwegs und als Konsultant auch bei Funk und Fernsehen gefragt. … Diese „Sachsen-Kiwi“ genannten Früchte sind eine gelungen Alternative zu den bekannten großfruchtigen Kiwis.“

Durch Kombination von Technologie und Züchtung geeigneter Sorten können auch einige Zitrusfrüchte in der Lausitz gedeihen. Das Schloss in Bad Muskau hatte einst eine funktionsfähige Orangerie.

 

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