Riester-Rente: Die vorprogrammierte Altersarmut

Screenshot twitter.com

Die gesetzliche Rente reicht bei vielen Beschäftigten nicht mehr zum Leben – deshalb wirbt der Staat für mehr private Altersvorsorge. Eine Möglichkeit für Angestellte ist die öffentlich geförderte Riester-Rente.“ So die Verlautbarungen des StaatsfunksDeutschlandfunk“ . Was in den Artikel beschrieben wird, ist das klassische Muster aus unterschlagenen Informationen, Halbwahrheiten und offensichtlichen Lügen. Ja – die gesetzliche Rente reicht nicht zum leben und Schuld daran hat die Regierung. Nein – die Riester-Rente wird daran nichts ändern, sondern ist vielmehr ein Teil des Problems.

>>Staatsfunk „Deutschlandfunk“<<

„Profitieren können davon vor allem Geringverdiener mit einem Bruttojahreseinkommen von unter 30.000 Euro und mit vielen Kindern, sagt Zinnecker: „Stellen Sie sich vor, wir haben eine Familie mit drei Kindern und dem Riester-Sparer, dann bekommt der allein schon jedes Jahr über 1000 Euro vom Staat geschenkt. Und muss nur noch einen geringeren Anteil selbst mit einbezahlen.“ Konkret heißt das: Um die vier-Prozent-Mindestgrenze zu erfüllen, muss ein Sparer mit drei Kindern zwischen zwei und neun Jahren und einem Jahreseinkommen von 30.000 Euro jährlich 1.200 Euro in seinen Riestervertrag einsparen. Er selbst zahlt davon aber nur 125 Euro, den Rest bekommt er vom Staat dazu – 900 Euro Kinderzulage plus 175 Euro Grundzulage.“

Was hier als offensichtliche Schleichwerbung – in flapsiger Sprache daher kommt – sind ausschließlich nur Halbwahrheiten, die der Banken- und Versicherungsbranche helfen. Ein großen Teil des Geldes, zweigt sich die Versicherungsbranche einfach als Provision ab und wieviel davon beim Sparer ankommt, ist sehr unterschiedlich. Auch verschenkt der Staat niemals Geld. Vielmehr handelt es sich um Steuern und Abgeben, die vorher den Bürgern weggenommen wurden. Mit Einführung der Riester-Rente wurde zugleich das Rentenniveau abgesenkt – obwohl die Sozialabgaben unverändert blieben. Mit dieser kalten Enteignung, wurde unter anderen die Rieser-Rente als Gegenmodel finanziert.

>>Staatsfunk „Deutschlandfunk“<<

„Beachten sollten Sparer, dass bei der Riester-Rente eine sogenannte nachgelagerte Besteuerung vorgesehen ist. Nach Rentenbeginn werden also auf die ausgezahlte Riester-Rente Steuern fällig. Häufig lohne sich der Vertragsabschluss aber trotzdem, sagt Max Schmutzer von Magazin „Finanztest“. Der Grund: Bei den meisten Menschen liegt die Rente niedriger als das zuvor bezogene Gehalt, sodass für sie als Rentner ein niedrigerer Steuersatz gilt.“

Angesichts der Zinspolitik kann der Sparer froh sein, wenn er inflationsbereinigt das heraus bekommt, was er einst eingezahlt hat. Aber selbst dieses winzige Zusatzeinkommen wird noch besteuert und was der Staatsfunk verschweigt: Auch Sozialabgaben werden darauf fällig. Diese doppelte Besteuerung von Einkommen ist mittlerweile Gang und Gäbe. Sollte dann noch die zukünftige Rente so gering ausfallen, dass sie mit der Grundsicherung aufgestockt werden muss: Dann ist die Riester-Rente ohnehin überflüssig. Die Zusatzrente wird – wie bei Hartz-IV – einfach als Einnahmen behandelt und auf die Grundsicherung angerechnet. Auch dies hält der Staatsfunk für nicht erwähnenswert. Finanziell ist es für den Rentner ein Nullsummenspiel. Immerhin der politische Pate und Namensgeber der Riester-Rente: Walter Riester profitiert durch Vorträge vorwiegend bei Banken und Versicherungen – tatsächlich im Alter von der Riester-Rente – aber anders als im Staatsfunk beschrieben.

>>german.china.org.cn<<

„Xu Chaofan ist ehemaliger Leiter der Zweigstelle Kaiping der Bank of China in der Provinz Guangdong. Nun sei er von den Vereinigten Staaten nach China zurückgekehrt. Er werde dort wegen Unterschlagung und Korruption vor Gericht gestellt, teilte die Zentrale Kommission für Disziplininspektion der Kommunistischen Partei Chinas am Mittwoch mit. Sie sagte, zwei Milliarden Yuan (257 Millionen Euro) von Xus erschlichenem Vermögen seien sichergestellt worden. „Die erfolgreiche Überführung gilt als wichtiger Erfolg der chinesisch-US-amerikanischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Antikorruptions-Gesetzesvollstreckung“, sagte die Kommission in der Bekanntmachung. „Er ist der erste korrupte Flüchtling, der in die Heimat zurückgebracht worden ist, seit die Staatliche Überwachungskommission (im März) eingerichtet wurde.“ Xu wird Korruption und die Unterschlagung von 485 Millionen US-Dollar (415 Millionen Euro) Bankvermögen vorgeworfen. Er war 2001 in die USA geflohen. Interpol hatte eine Rote Notiz für seine Ergreifung ausgesprochen.“

Keineswegs überall, wird den fragwürdigen Machenschaften tatenlos zugesehen.

 

Werbung

Loading...
Bild: nordvpn.com
Scroll Up