WerteUnion fordert: Diesel-Fahrverbote aufheben

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Die konservative Basisbewegung innerhalb der CDU und CSU fordert in der Corona-Krise eine Neubewertung der Diesel-Debatte

Die WerteUnion sieht Diesel-Fahrverbote als nicht gerechtfertigt an. Gegen eine Fortführung sprechen aus Sicht der konservativen Basisbewegung die wirtschaftliche Gesamtsituation sowie aktuelle Datenerhebungen.

Einem Bericht des FOCUS zufolge liegen die in Stuttgart gemessene Stickoxid-Werte in den Wochen vor und nach dem „Lockdown“ etwa gleichauf – und dies trotz eines deutlich verringerten Verkehrsaufkommens. Zudem sei der finanzielle Schaden für die betroffenen Autofahrer enorm – insbesondere für Handwerker und Kleinunternehmer – und angesichts der existenzbedrohenden Wirtschaftslage nicht zumutbar.

Ingo Gondro, stellvertretender Bundesvorsitzender der WerteUnion, erklärte:

„Die Diesel-Debatte muss von Grund auf neu bewertet werden. Die Daten, die wir aktuell von den Messstationen während des Lockdowns erhalten, legen zumindest Zweifel nahe, dass Dieselautos allein für den Stickoxid-Ausstoß verantwortlich sind. Aus unserer Sicht hat die sogenannte Deutsche Umwelthilfe nicht die Gesundheit der Menschen im Blick, sondern führt einen ideologischen Kampf gegen den Individualverkehr. In Zeiten von Corona ist dies noch schädlicher als sonst. Denn es ist besser im eigenen Auto zur Arbeit zu fahren als im überfüllten öffentlichen Nahverkehr, wo die Ansteckungsgefahr sehr hoch ist.

 

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