„Wichtigste Bezugsperson außerhalb der Lausitz“ – Der Slawist Arnošt Muka

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Arnošt Muka (1854–1932) setzte sich große Teile seines Leben für die Belange der Sorben ein. Er war einer der Ersten, die systematisch das sorbische Siedlungsgebiet nach wissenschaftlichen Methoden untersuchten. Außerdem schuf er umfangreiche Standardwerke zur Sorbischen Sprache. Noch heute gilt Muka, als einer der wichtigsten Slawisten.

>>Sächsische Biografie (Text zur besseren Lesbarkeit verändert) <<

„Der wahrscheinlich bedeutendste Sorabist des frühen 20. Jahrhunderts, studierte 1874 bis 1879 Theologie, Altphilologie und Slawistik in Leipzig und 1875 kurzzeitig in Jena. Nach seiner Promotion im Altgriechischen (1878) war er zunächst als Hilfslehrer in Zittau, später, nach kurzem Aufenthalt in Bautzen, als ordentlicher Gymnasialprofessor in Chemnitz (1883-1887) und Freiberg (1887-1916) tätig, bis er schließlich 1917 nach Bautzen zurückkehrte, wo er im Ruhestand lebte. Hier publizierte er weiter bis zu seinem Tod und engagierte sich für die Belange der Sorben. Arnošt Muka war Lehrer und wichtigste Bezugsperson außerhalb der Lausitz war der Slawist August Leskien, der ihn am stärksten bei seinen sprachwissenschaftlichen Studien und Publikationen unterstützte.“

 

>>Sorbe.de<<

„Das literarische Pressewesen des sorbischen Volkes war auch dem Schriftsteller und Volkskundler Arnošt Muka ein großes Anliegen. Der 1854 in Großhänchen geborene Theologe und Philologe studierte auch Slawistik, er gründete das Sorbische Museum und förderte engagiert die Entwicklung der sorbischen Literatur und die Verbreitung sorbischer Zeitungen und Zeitschriften.“

 

>>Oberlausitz.de<<

„Durch ihn wurde die Grundlage der sorbischen Sprachwissenschaft und der Grammatik der niedersorbischen Sprache geschaffen. Die niedersorbische Sprache und ihre Dialekte brachte er in ein dreibändiges 2500 Seiten starkes Wörterbuch unter.“

 

>>Ssadt Cottbus (Text zur besseren Lesbarkeit verändert) <<

„Prof. Dr. Ernst Mucke/Arnošt Muka (1854–1932) analysierte auf sprachwissenschaftlicher Grundlage das erhalten gebliebene elbslawische namenkundliche Material.“

 

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