Das „Blaue Wunder“ der Lausitz: Warum es erhalten bleiben muss

Screenshot ostkohle.de Screenshot ostkohle.de

Das „Blaue Wunder“ der Lausitz soll gesprengt werden: Gemeint ist damit der Schaufelradbagger 1473 unweit des Lausitz Ringes. Zahlreiche Kritiker werfen den Verantwortlichen vor, den Bagger bewusst verfallen gelassen zu haben, um somit einem Vorwand zu schaffen: Um ihn demontieren zu können. Die zuständigen Stellen weisen zwar die Vorwürfe zurück: Jedoch gehen sie auf deren Argumente mit keiner Silbe ein. Auch wie die Demontage mit den Denkmalschutz vereinbar sein soll, darüber Schweigen sich die Verantwortlichen ebenso aus. Schließlich wurde der Denkmalschutz einst dafür geschaffen: Um historisches zu Bewahren. Viele Menschen in der Lausitz haben direkt oder indirekt mit den Kohleabbau zu tun und wollen dass „ihr“ Bagger erhalten bleibt.

>>Lausitzer Rundschau<<

„Der Plan, das Blaue Wunder am Lausitzring abzureißen, schlägt große Wellen. Vorwürfe, die Eigentümer hätten den Verfall proviziert, weist die Gemeinde Schipkau zurück.“

 

>>Rottenplaces.de<<

„1986/87 war der SRs (Schaufelradbagger Raupenfahrwerk schwenkbar) 1500 im Tagebau Welzow/Süd eingesetzt. Gebaut wurde das „Ungetüm“ 1964/65 durch das Schwermaschinenbau Lauchhammerwerk, hat eine Gesamtlänge von etwa 171,5 Meter und ist an der größten Höhe rund 50 Meter hoch. Die Gesamtmasse liegt bei rund 3850 Tonnen.“

 

>>Flickr.com<<

„Gleich in der Nähe des Lausitz Ringes ist der Bagger 1473 abgestellt, ein 1500-er Schaufelradbagger der Aufgrund seines Anstrichs den Spitznamen „Blaues Wunder“ trägt. Er war bis zum Schluß im Tagebau Meuro eingesetzt.“

 

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