Die Liebesperlen aus der Lausitz-Stadt Görlitz

Screenshot regionales.sachsen.de

Die Liebesperlen dürfte eines der bekanntesten Produkte aus Görlitz sein. Seit über hundert Jahren werden die bunten kleinen Kugeln hergestellt und haben schon Generationen von Kindern erfreut.

>>Stadt Görlitz<<

„Spezial-Dragee Fabrik Rudolf Hoinkis – das vermutlich bekannteste Görlitzer Produkt ist zugleich das süßeste. Typisch für die vor allem bei Kindern überaus beliebte Nascherei sind die Babyflaschen, in denen sie schon seit 1908 angeboten wird.“

 

>>Schlesische Schatztruhe<<

„An einem Freitag, am 3. April des Jahres 1908 – so will es die Legende – nahm der Görlitzer Süßwarenfabrikant Rudolf Hoinkis (1876–1944) etwas Neues aus seiner Firma mit nach Hause, um es Frau und Sohn zu zeigen: kleine bunte Zuckerkügelchen, die er soeben fertig gestellt hatte. »Ich liebe euch wie diese Perlen, für die ich noch keinen Namen habe«, soll er ganz angetan von seiner Neuerung gesagt haben. Und Frau Elfriede habe spontan erwidert: »Dann nenne sie doch Liebesperlen.« So oder ähnlich wurde das Naschwerk geboren, das heute aus der Görlitzer Rudolf Hoinkis GmbH in 22 Länder geht – mit TÜV-Zertifikat und in den verschiedensten Verpackungen, von der Trompete bis zum Wunderröhrchen mit 3D-Magic-Springball.“

 

>>Spezial-Dragee Fabrik Rudolf Hoinkis<<

„Am 16. August 1896 wurde die Süßwarenfabrik Hoinkis durch Herrn Rudolf Hoinkis, dem Großvater des jetzigen Inhabers, gegründet. Herrn Hoinkis verdankt der Betrieb noch heute die Erfindung der Liebesperle, mit der die Firma weltweiten Bekanntheitsgrad erreichte. Das Familienunternehmen überlebte den 1. und 2. Weltkrieg und wechselte danach in die Hände der 2. Generation. Über die Ära der Halbstaatlichkeit, der völligen Enteignung wurde der Betrieb nach der Wende am 1. August 1990 wieder in die Hände der Familie, jetzt in dritter Generation, reprivatisiert. Am 16. August 1996, dem 100jährigen Bestehen der Firma, konnte ein neues Firmengebäude im Gewerbegebiet GörlitzNord-West eingeweiht werden. In modernen Produktionshallen werden qualitativ hochwertige Produkte hergestellt. Heute ist der Name Hoinkis über Deutschland hinaus bekannt. So exportiert die Firma die Liebesperlen und andere Süßwaren nun in mehr als 22 Länder.“

 

>>Mitteldeutsche Zeitung<<

„Vor derWende lieferte der volkseigene Betrieb auch an Kunden im Westen. … Anders alszu DDR-Zeiten sind die Perlen heute aber größer. «Anfang der 90 Jahrewar in einer Nachtschicht eine Maschine falsch eingestellt worden.Wir blieben dann bei der neuen Größe», sagt er. Die Geheimnisse der Herstellung verraten Vater und Sohn Hoinkisnicht. Nur so viel: In großen Kupferbottichen wird Zucker zunächst sobewegt, bis kleine etwa ein Millimeter große Kristalle entstehen.Dann wird in einem etwa 100 Stunden dauernden Vorgang rotierendweiter Zucker aufgetragen, bis kreisrunde Perlen entstehen.“

 

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