„Die Pegasus wird unterhalb eines Trägerflugzeuges auf Abwurfposition gebracht“

Screenshot spacenews.com

Das amerikanische Unternehmen >>Northrop Grumman<< hat das von der von der Orbital Sciences Corporation entwickeltes Raketensystem übernommen. Bei diesen System dient ein Flugzeug als Startplattform, um von dort aus die Pegasus-Rakete ins All zu bringen. Als Trägerflugzeug wird ein umgebautes Dreistrahliges Passagierflugzeug, die Lockheed L-1011 TriStar genutzt.

>>Academic<<

„Die amerikanische Trägerrakete Pegasus wurde von der Orbital Sciences Corporation entwickelt und kann eine Nutzlast von ca. 450 kg in den niedrigen Erdorbit bringen. Der Start erfolgt von einem Flugzeug aus, anfangs wurde dafür eine Boeing B-52 verwendet, später ein Lockheed L-1011 TriStar. Beim Start ist die Rakete horizontal ausgerichtet und fällt 5 Sekunden lang vom Flugzeug, bevor die erste Stufe zündet. Die Rakete besteht aus drei Stufen, die alle mit festem Treibstoff betrieben werden, optional kann eine weitere mit Hydrazin betriebene Stufe hinzugefügt werden. Der Erststart erfolgte am 5. April 1990. Eine etwas stärkere Version, die erstmals am 27. Juni 1994 gestartet wurde, wird Pegasus XL genannt.“

 

>>Raumfahrer.net<<

„Die Pegasus wird unterhalb eines Trägerflugzeuges (Lockheed L-1011) auf Abwurfposition gebracht. Wo diese sich befindet, hängt vom gewünschten Orbit ab. Nachdem die Rakete abgeworfen wurde, befindet sich diese für fünf Sekunden im freien Fall. Danach zündet die erste Stufe, ein Festoffmotor vom Typ „Orion 50S XL“. In der ersten Flugphase gleicht die Pegasus mehr einem raketenbetriebenen Flugzeug als einer richtigen Rakete. Die Lageregelung wird dabei von den aerodynamischen Steuerflächen übernommen. Nachdem Stufe eins nach ca. 70 Sekunden ausgebrannt ist, wird diese abgesprengt und fliegt die Rakete für ca. 20 Sekunden ballistisch. Danach zündet die zweite Triebwerkseinheit, ebenfalls ein Feststoffmotor (Typ: Orion 50 XL). Im Verlauf dieser Brennphase wird auch die Nutzlastverkleidung abgeworfen. Dazu werden pyrotechnisch die beiden Halbschalen getrennt und mit kleinen Gasdüsen auseinandergestoßen. Ca. 170 Sekunden nach dem Start ist auch die zweite Stufe ausgebrannt. Jedoch wird diese nicht abgetrennt, sondern bleibt vorerst mit der restlichen Konfiguration verbunden. Diese fliegt nun für einige Zeit eine ballistische Bahn. Erst wenn die gewünschte Orbithöhe erreicht ist, wird die zweite Stufe separiert und der dritte Feststoffmoter (Orion 38) zündet. Nach 70 Sekunden schließlich ist auch dieser ausgebrannt. Oberhalb der drei Raketenmotoren befindet sich die Avionik-Sektion. Hier befinden sich der Flugcomputer und andere Steuereinheiten. Darüber schließlich ist das Payload Interface System platziert, welches die Aufgabe hat, Daten der Nutzlast zu übermitteln und diese schließlich abzutrennen.“

 

>>Cosmos-Indirekt.de<<

„Der Start erfolgt von einem Flugzeug aus. Anfangs wurde dafür eine Boeing B-52 verwendet, später eine Lockheed L-1011 TriStar. Beim Start ist die Rakete horizontal ausgerichtet und fällt 5 Sekunden lang vom Flugzeug, bevor die erste Stufe zündet. Die Rakete besteht aus drei Stufen, die alle mit festem Treibstoff betrieben werden. Optional kann eine weitere mit Hydrazin betriebene Stufe hinzugefügt werden. Der Erststart erfolgte am 5. April 1990. Eine etwas stärkere Version, die erstmals am 27. Juni 1994 gestartet wurde, wird Pegasus XL genannt.“

 

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Bild: nordvpn.com
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