Landwirtschaft: Das Ansäuern von Gülle und Gärresten

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Das Ansäuern von Gülle und Gärresten hat die Vorteile: Es bringt mehr Stickstoff in die pflanzlichen Kulturen und senkt zugleich die Geruchsbelästigung. Kurz um: Es stinkt weniger und die Pflanzen wachsen besser.

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„Durch das Ansäuern von Gülle lassen sich die Ammoniak-Emissionen deutlich reduzieren. … Tatsache ist, dass NH3-Emissionen größtenteils in der Landwirtschaft entstehen, vor allem bei der Lagerung und Ausbringung von Wirtschaftsdüngern. In der Schweinehaltung treten NH3-​Verluste vor allem im Stallbereich auf. … In Dänemark setzt man dabei unter anderem auf die Ansäuerung der Gülle. Das Verfahren scheint vielversprechend.“

 

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„Hierbei wird der pH-Wert der Gülle durch Ansäuerung mit konzentrierter Schwefelsäure während der Ausbringung herabgesetzt. Hierdurch wird das Ammoniak/Ammonium Verhältnis in der Gülle zugunsten des Ammoniums verschoben. Das in Salzform vorhandene Ammonium kann im Gegensatz zum gasförmigen Ammoniak nicht aus der Gülle ausgasen.“

 

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„Im Güllelager kann die Schwefelsäure schon beim Befüllen des Lagers dazu gegeben werden. Über ein Gestänge, welches mit dem Propellerrührwerk verbunden ist, wird die Säure dann in den Rührstrom gegeben. Dabei misst ein Sensor stetig den pH-Wert im Rührstrom und passt die Säurezugabe an. Auch hier ist eine Absenkung des pH-Wertes auf ca. 5,5 anzustreben. Dann können Emissionsminderungen an Ammoniak von 50 bis 90 % erreicht werden.“

 

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