LaTeX: Das Schreibprogramm für Buchprojekten und wissenschaftliche Arbeiten

Screenshot vimeo.com

Für die Umsetzung umfangreichere Schreibprojekte – wie wissenschaftliche Studienarbeiten oder Buchprojekte – stoßen die gängigen Schreibprogramme schnell an ihre Grenzen. Dafür eignet sich wiederum das Schreibprogramm >>LaTeX<<.

>>LaTeX Tutorial<<

„Latex ist ein Textsatzsystem, mit dem man größere Schriftstücke wie Bücher, Diplomarbeiten, Masterarbeiten und Artikel erstellen kann. Da Latex ausgezeichnete Funktionalitäten zur Erstellung von Literaturlisten, Indexen und Glossaren bietet, ist es eine ideale Wahl für die Erstellung solch einer wissenschaftlichen Arbeit.“

 

>>Spiegel<<

„Was seit Gutenberg stets getrennt war, hat Microsoft Word zusammengefügt: Autor und Setzer sind am PC eins geworden. Dabei haben beide unterschiedliche Aufgaben: Der Autor kümmert sich um den Inhalt. Der Setzer sorgt dafür, dass dieser möglichst gut zu lesen ist. Das Bewusstsein für die Trennung der beiden Bereiche lebt in der LaTeX-Szene weiter. Diese hat nichts mit Gummi zu tun und wird auch anders ausgesprochen, nämlich so wie „Latech“. Dabei handelt es sich um eine Technik, die mit Hilfe von Makros die Verwendung des Satzprogramms TeX (auszusprechen wie „Tech“) vereinfacht. TeX und LaTeX sind Open-Source-Lösungen und stammen aus der Unix-Welt.“

 

>>Easy Linux<<

„Doch wenn Sie ein wichtiges Projekt wie eine Studienabschluss arbeit in Angriff nehmen, lohnt es sich, ein alternatives Modell kennenzulernen und sich einzuarbeiten: Die Rede ist von LaTeX (gesprochen: La-Tech), dem freien Textsatzsystem, das seit den 80er-Jahren vor allem im akademischen Umfeld beliebt ist: Mathematiker, Naturwissenschaftler, Informatiker und teilweise auch Ingenieure kommen kaum daran vorbei, ihre Dokumente in LaTeX zu erstellen, doch auch in anderen Disziplinen und abseits der Hochschulen bringt der Einsatz von LaTeX zahlreiche Vorteile. Lange Dokumente gliedern Sie in LaTeX in Kapitel, Abschnitte, Unterabschnitte usw. – welche Gliederungsstufen es gibt, hängt von der verwendeten Dokumentenklasse ab. Für Bücher ist z. B. chapter die oberste Gliederungsebene, für Artikel section. Wir nehmen für die folgenden Beispiele an, dass Sie ein buchähnliches Dokument erstellen und damit chapter die oberste Ebene ist. Sie können dann neue Kapitel mit \chapter{Kapitelname} einleiten, und die einzelnen Kapitel legen Sie bei Bedarf in separaten Kapiteldateien ab, die z. B. kapitel-1-einleitung.tex, kapitel-2-grundlagen.tex, kapitel-3-hauptteil.tex usw. heißen. “

 

>>Jurawiki.de<<

„LaTeX ist im Ansatz etwas ähnliches wie HTML, eine Auszeichnungssprache: Es geht darum, im Text die verschiedenen Elemente wie Überschriften, Listen entsprechend ihrer Funktion zu markieren. Dies geschieht, indem der Benutzer bestimmte reservierte Worte in den Text einbaut, eine Überschrift „Test“ erhält man zum Beispiel mit \section{Test}. Den Text mit den Markierungen kann mensch mit (fast) beliebigen Programmen erstellen, unter Linux sind z.B. Editoren wie vim und Emacs beliebt. Es gibt auch ein grafisches Front-End (LyX), dessen Bedienung einer „herkömmlichen“ Text Verarbeitung nahekommt.“

 

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