Rundfunkgebühr: Wie die Gelder der Bürger verspielt werden

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„“Wir müssen die Menschen überzeugen, dass sie mit dem Rundfunkbeitrag auch gutes Programm bekommen.“ Im Dlf sprach der neue Intendant Stefan Raue über Herausforderungen für die drei Deutschlandradio-Programme: Sie müssten erreichen, dass die Hörer „gewissermaßen auch Botschafter für unsere Sache werden“.“ So zu lesen beim Staatsfunk „Deutschlandfunk und sie haben völlig Recht: Das Programm kann sich sehen lassen! Von zwielichtigen Geschäften im Baugewerbe, über glückspielsüchtige Rundfunkfunktionären und skandalösen Fällen von Schleichwerbung bis hin zu opulenten Gehältern umstrittener Funktionäre – die teilweise sogar noch als „Geheim“ eingestuft sind.

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„In dem bisher unveröffentlichten Bericht, der der „Bild“-Zeitung nach eigenen Aussagen vorliegt, rügt die KEF unter anderem den Intendanten des Bayerischen Rundfunks, Ulrich Wilhelm: Dieser habe für den Neubau eines Medienkomplexes einen Kredit von 200 Millionen Euro aufgenommen – obwohl er nur 160 Millionen Euro benötigt hätte. In der Sprache der Prüfkommission heißt das laut „Bild“: „Der BR hat sich einen kreditfinanzierten Liquiditätsspielraum ohne erneute Anmeldung und Prüfung durch die Kommission verschafft.“ Aus diesem Grund kürze die Gebühren-Kommission dem Bayerischen Rundfunk den Finanzbedarf um 40 Millionen Euro. … Wie es in dem Medienbericht weiter heißt, habe auch der Intendant der ARD, Tom Buhrow, irreführende Aussagen über das Budget des Senders gemacht: Er soll behauptet haben, seit dem Jahr 2009 habe es keine Gebührenerhöhung für die Öffentlich-Rechtlichen mehr gegeben – und die ARD habe seitdem keine höheren Einnahmen mehr verzeichnet. Tatsache ist jedoch laut „Bild“: Obwohl die Gebühren seit 2009 auf dem gleichen Niveau geblieben waren, sind die Einnahmen des ARD jedoch um 2,35 Milliarden Euro gestiegen. … Jan Metzger, Indendant von Radio Bremen, hat angeblich sogar bewusst falsche Angaben zum Finanzbedarf des Senders gemacht: Er habe sein Budget demnach höher angesetzt als tatsächlich erwartet – damit ihm im Jahr darauf nichts gekürzt werden könne, heißt es laut des Medienberichts.“

 

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„Der deutsche Kinderkanal KiKA ist nicht gerade dafür bekannt, Online Casino Spiele anzupreisen oder Pokerrunden öffentlich zu versenden, doch war es gerade dieser Fernsehkanal, dessen Programm sich an die Zielgruppe der 3- bis 14-jährigen richtet, der vom schwersten Skandal in der Geschichte des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks getroffen wurde. Fast 10 Millionen Euro an Schaden entstanden dem Sender und den Gebührenzahler, denn kein geringer als der Herstellungsleiter Marco Kirchhof persönlich veruntreute wohl jahrelang riesige Gelder, um seine eigene Spielsucht zu finanzieren. … Anfang Dezember 2010 stürmte die Polizei in die Büros des Sender KiKA in Erfurt und verhafteten den noch an seinem Arbeitsplatz sitzenden Herstellungsleiter Marco Kirchhof und rechte Hand des Programmgeschäftsführers Steffen Kottkamp direkt vor den Augen der verdutzten Mitarbeiter. Bestechlichkeit, 48-mal Untreue in besonders schweren Fällen und dazu noch Schmiergeldzahlungen warf die Staatsanwaltschaft ihm vor, alles zu Kosten des eigenen Senders, denn Michel Kirchhof war zu diesem Zeitraum wahrscheinlich spielsüchtig und Stammgast im Casino Erfurt, bei dem er pro Woche, laut Aussagen der dortigen Mitarbeiter, gern einmal 20.000 Euro in der Woche verzockte. Für die Jahre 2008 konnte die Spielbank 97 , für 2009 ganze 77 und im Jahr 2010 sogar 103 Besuche von Herrn Kirchhof belegen, aber einmal nachzufragen wo die ganzen Millionen herkamen, dafür schien sich im Casino in Erfurt niemand so richtig zu interessieren. Auch in den Casinos von Potsdam, Berlin und Leipzig war der der Herstellungsleiter von KiKA ein gern gesehener Gast. Seine Spielsucht finanzierte sich Marco Kirchhof über selbst ausgestellte Scheinrechnungen und fingierten Papieren von Komplizen und erleichterte den Sender allein um stolze 6,7 Millionen Euro.“

 

>>Bild der Frau<<

„Buhrow steht an der Spitze des größten ARD-Senders und bezieht das höchste Gehalt im Intendantenkreis. Der 58-Jährige bekommt pro Jahr 399.000 Euro. … Aber nicht nur Buhrow hat bei der ARD ein stattliches Gehalt. Alle neun Intendanten verdienten im Jahr 2016 zusammen insgesamt 2,75 Millionen Euro. … ARD und ZDF finanzieren sich hauptsächlich über den Rundfunkbeitrag von derzeit 17,50 Euro pro Haushalt im Monat. Vor der Veröffentlichung der Gehälter forderten die öffentlich-rechtlichen Sender sogar eine Anhebung des Beitrags auf 21 Euro im Monat.“

 

>>Focus<<

„Für das sogenannte „moma-Sommerinterview“ führte eine TV-Journalistin des rbb ein Gespräch mit Mitarbeitern einer Berliner Werbeagentur. Nun stellt sich heraus: Bei den Interviewpartnern handelt es sich um Kollegen der Frau, denn die Reporterin ist selbst Gesellschafterin der Agentur. Die ARD will von alledem jedoch nichts gewusst haben.“

Eine Standarderklärung der Behörden: Wenn nichts mehr hilft, weiß angeblich niemand von rein garnichts oder Hilfsweise, streitet man einfach ab, jemals etwas gewusst zu haben.

 

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