Säureangriffe: Die verschwiegene Welle der Gewalt

Screenshot bitlanders.com

Angriffe mit Säure: Um eine Person bewusst zu verstümmeln oder zu töten? Das hört sich weit hergeholt an: Dabei sind die Fälle in den letzten Jahren hierzulande rasant gestiegen. Jedoch existiert darüber – im Gegensatz zu Großbritannien – keine aussagekräftige Statistik. Über die Ursachen woher diese Welle der Gewalt stammt, dazu schweigen sich die Behörden geflissentlich aus.

>>Spiegel<<

„Sie ist für ihr Leben entstellt, auf einem Auge fast erblindet. Ein Ohr war so schwer verätzt, dass Chirurgen es rekonstruieren mussten. Bei einem Angriff im Februar wurde eine 27-Jährige mit industriellem Rohrreiniger verätzt. Nun hat ihr ehemaliger Lebensgefährte vor dem Landgericht Hannover den Angriff auf seine Exfreundin gestanden. Nach der Trennung habe er sich von seiner Exfreundin erniedrigt und wegen einer Strafanzeige von ihr bedroht gefühlt, sagte der Fitnesstrainer vor Gericht. Mit der Attacke habe er ihren schlechten Charakter auf ihr Äußeres übertragen wollen. „Ich dachte, ich muss sie irgendwie hässlich machen.“ Laut Anklage nahm der 32-Jährige bei dem Angriff den Tod der Frau in Kauf. Ihm wird versuchter Mord vorgeworfen. Zu Prozessbeginn begegnete das Opfer nun dem Angeklagten zum ersten Mal seit der Tat.“

 

>>Welt<<

„Säureopfer – Im Namen der Ehre … Wenn Mädchen oder Frauen sich in Pakistan dem Willen der Männer widersetzen, droht ihnen Verätzung. Oft sind sie noch Kinder und werden ihr Leben lang gezeichnet bleiben.“

 

>>Internationale Gesellschaft für Menschenrechte<<

„Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) beklagt eine spürbare Zunahme von Angriffen auf unverschleierte Frauen in Ägypten. Die Täter seien in der Regel Islamisten, die Frauen und Mädchen beschimpfen und immer öfter auch tätlich angreifen. Vergangenen Donnerstag wurde die 23-jährige Esraa Mohamed in der Kairoer Innenstadt sogar Opfer eines Säureangriffs. Nach Angaben der IGFM erlitt Sie schwere Verletzungen. Islamisten rechtfertigten den Anschlag auf Facebook damit, dass sie es verdient habe, da sie unverschleiert und Atheistin gewesen sei.“

 

>>Spiegel<<

„Säure-Attacken haben in London stark zugenommen. Seit 2010 gab es der Polizei zufolge mehr als 1800 Meldungen über Angriffe mit ätzenden Flüssigkeiten. Allein 2016 wurden 454 Fälle gemeldet.“

 

>>Tag 24<<

„Zwei erst 14-jährige Jungs haben für einen erschütternden Vorfall gesorgt. Sie verletzten zu Wochenbeginn ihre Mitschülerin mit einer ätzenden Flüssigkeit. Auf einem Hof an der Schillerstraße im sächsischen Pulsnitz schmissen die Teenager am Montagvormittag gegen 11 Uhr einen Flasche in Richtung des Mädchens. Diese explodierte nach dem Wurf, während sich der Inhalt des Behälters über die 16-Jährige ergoss. Dadurch erlitt die Jugendliche Verätzungen der Haut, die ärztlich behandelt werden mussten. Wegen Körperverletzung ermittelt die Kriminalpolizei gegen die beiden Beschuldigten.“

Attacken mit Säure sind in islamischen Ländern und teilweise auch in Indien weit verbreitet. Da viele, der zumeist illegale Wirtschaftsmigranten einen muslimischen Hintergrund haben und aus eben diesen Ländern stammen, wenden sie diese Verhaltensweisen zweifelsohne auch hier an.

 

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