Schatten aus der Vergangenheit: Eugenik 2.0 im Öffentlichen Rundfunk

Screenshot twitter.com Screenshot twitter.com

Der Öffentliche Rundfunk macht sich für Eugenik stark. Nicht die kruden Thesen der Rassenlehre: Sondern etwas moderner, die Weltbevölkerung soll an allen Schuld sein: Oder deren vermeintlich zu große Zahl. Über die Hintertür Überbevölkerungs-These, soll Euthanasie offenkundig wieder salonfähig werden.

Eugenik 2.0 – Diesmal im Gewand der Überbevölkerung

>>Westdeutscher Rundfunk<<

„Wie die Überbevölkerung gebremst werden könnte Die Bevölkerung auf unserem Planet wächst schnell. Zu schnell. Und das bringt erhebliche Probleme mit sich. Kein Wunder also, dass Wissenschaftler sich intensiv damit beschäftigen, wie das Wachstum aufgehalten werden kann.“

Euthanasie 2.0 im Namen der Wissenschaft?

Der staatliche Rundfunk will eine vermeintliche Überbevölkerung als Problem erkannt haben. Angeblich soll die Bevölkerung auf dem Planeten zu schnell wachsen. Der ganze Beitrag ruft Erinnerungen an die NS-Rassenideologie des Hitler-Regime wach?

Staatlicher Rundfunk: Beleglose Behauptung der Überbevölkerung

Im ganzen Artikel wird zwar nicht erklärt: Was genau das Problem sei. Aber ein Eugenisches Programm wird gleich – als vermeintliche Antwort – mitgeliefert: „Drei Mittel gegen die Überbevölkerung“ Es wird einfach die – beleglose – Behauptung der Überbevölkerung aufgestellt und im Anschluss ein Eugenisches Programm gefordert. Selbst die obligatorische Rassenideologie kommt dabei nicht zu kurz: „Ganz anders sieht es in Afrika aus. Die weltweit höchste Geburtenrate hat Niger mit über sieben Geburten pro Frau.

„Das rassistische Gerede von der Überbevölkerung“

>>Welt<<

„Das rassistische Gerede von der Überbevölkerung … Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass politische Utopien – Träume von einer idealen Gesellschaft, in der es keine Konflikte mehr gibt – gefährlich sind; dass im Namen solcher Träume oft Lager eingerichtet werden, in denen „feindliche Elemente“ harte Zwangsarbeit leisten müssen, wenn man sie nicht auf der Stelle erschießt.“

Politische Utopien enden häufig mit Massenmorden

Im Namen vermeintlich edler Ziele fanden schon zahllose Massenmorde statt. Als Rechtfertigung für diese Barbereien, haben schon immer krude Ideologien herhalten müssen. Die Einteilung zwischen vermeintlich höherwertigen und minderwertigen Menschenleben ist beileibe keine neue Erfindung. Anfang des 20. Jahrhunderts war die Eugenik 1.0 eine anerkannte Wissenschaft. Nun tritt die Eugenik 2.0 im Mantel der vermeintlichen Überbevölkerung erneut in Erscheinung. Auch dass der staatliche Rundfunk über solche Themen berichtet, ist streng genommen, keine echte Neuerung.

Staatsfunk und vermeintliche Überbevölkerung: Welches „Unwerte Leben“ soll sterben?

Aber was ist an der These der vermeintlich Überbevölkerung wirklich dran? Antwort: Überhaupt nichts. Zwar ist es richtig, dass im Zuge der Industriealisierung die Bevölkerung gestiegen ist, aber im Allgemeinen: Alle genannten Zahlen sind hierzu – mehr oder weniger – reines Phantasiewerk. Weder kennt man die Anzahl der Weltbevölkerung heute, noch kannte man sie in der Antike oder im Mittelalter. Da die Grenzen von Deutschland unkontrolliert sind: Ist selbst die Zahl der Menschen, die in Deutschland leben vollkommen unbekannt. Von diversen Kriegsgebieten oder gescheiterten Staaten muss da nicht mal gesprochen werden.

Nahrungsmittelknappheit: Rapsöl im Tank und Mais für Biogasanlage

Ein gern aufgeführtes Argument für die „Überbevölkerung-These“ ist die vermeintliche Nahrungsmittelknappheit und die endlichen Ackerflächen. Zur Zeit wird politisch gewollt: Mais in Biogasanlagen zur Strom verarbeitet und massenweise Raps angebaut um sogenannten „Bio-Treibstoff“ daraus herzustellen. Angesichts dessen, scheinen die Ackerflächen wohl doch nicht allzu knapp zu sein. Tatsächlich hat sich die Nahrungsmittelproduktion von der Landwirtschaft bereits entkoppelt. Schon heute lassen sich die meisten Nahrungsmittel auch synthetisch – ohne Ackerbau – herstellen. Es gibt spezielle Mikroorganismen, Pilze, Algen und Insekten: Die theoretisch große Teile der Bevölkerung ernähren könnten. Das mit landwirtschaftlichen Methoden des 18. Jahrhunderts die Weltbevölkerung des 21. Jahrhunderts nicht zu ernähren sei, mag zwar unstrittig sein: Aber mit solchen Themen sollten sich dann doch besser Philosophen beschäftigen.

 

Werbung

Loading...
Bild: nordvpn.com
Scroll Up