Untersaaten: Methode zur Gründüngung und Unkrautbekämpfung

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Untersaaten sind sowohl in der konventionellen Landwirtschaft, als auch im Ökolandbau weit verbreitet. Neben Unkrautbekämpfung und Gründüngung dient die Methode auch zum Erosionsschutz. Untersaaten als Ergänzung zur Hauptfrucht haben zahlreiche Vorteilen.

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„Vor allem in niederschlagsreichen, erosionsgefährdeten Lagen setzen immer mehr Anbauer auf Grasuntersaaten in Mais. Ziel ist es dabei, dass sich zwischen den Maisreihen Gräser etablieren, die sich nach der Ernte zu einem dichten Bestand entwickeln.“

 

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„Eine Gründüngung ist aber auch als Untersaat möglich. Hier stehen die Gründüngungspflanzen zwischen den Reihen der bestehenden Kulturen. Neben dem Ziel, verschiedene Bodeneigenschaften positiv zu beeinflussen, dient sie hierbei besonders als Alternative zur Unkrautbekämpfung.“

 

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Untersaaten sind als Zwischenfrucht in Bioenergiefruchtfolgen besonders interessant. Darüber hinaus bringen Untersaaten von Gräser- bzw. Kleegrasmischungen weitere Vorteile mit sich, so z.B.:

• Effektive Unkraut- bzw. Ungrasbekämpfung durch rechtzeitige Bodenbedeckung und Konkurrenz

• Erosionsschutz durch flächendeckenden Bewuchs nach Ernte der Deckfrucht

• Nachhaltige Humuswirtschaft und Bodenverbesserung durch längere Bodenruhe

• Verminderung von Nährstoffverlusten durch Pflanzenbewuchs

• Kostenreduzierung, da weniger nachfolgende Bearbeitungsgänge notwendig sind.

 

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