Wie Christenverfolgung gesellschaftsfähig gemacht wird

Screenshot manchestereveningnews.co.uk

Das Staatsfernsehen hat einen Fernsehbeitrag produziert, um das Christentum zu diffamieren. Es stellt den derzeitigen Höhepunkt von Ereignissen da, um Christenverfolgung gesellschaftsfähig zu machen. Dabei wird eine uralte – von den Römer entwickelte – Strategie verfolgt: Divide et impera – Teile und Herrsche.

>>Römische Geschichte von Klaus Bringmann (Buch) <<

„Weder das Bürgergebiet noch das sog. Bundesgenossensystem waren einheitlich organisiert. Ja, die römische Herrschaft über Italien beruhte auf dem Prinzip jener Differenzierung, deren Sinn mit dem, übrigens nicht von den Römern selbst stammenden, Wort „Teile und herrsche“ (divide et impera) präzise erfaßt ist. Ihre Grundelemente waren Stadt und Stamm sowie der Bündnisvertrag. Rom hatte sie nicht erfunden, sondern vorgefunden. Die ingeniöse Eigenleistung der Römer bestand darin, daß sie städtisch organisierte Gemeinden in ihr eigenes Bürgergebiet integrierten und durch die flexible Ausgestaltung des Bündnisvertrags die Möglichkeit schufen, den Krieg aus dem Binnenraum Italiens zu verbannen, den Völkerbewegungen ein Ende zu setzen und die Wehrkraft ganz Italiens in der Verfügungsgewalt der herrschenden Gemeinde zusammenzufassen.“

 

>>Bayern Presse<<

„Bekanntlich können sich Islam-Terroristen auf den Koran berufen, wenn sie unschuldige und ihrer Meinung nach ungläubige Menschen abschlachten. Genau so bekannt müsste es den Journalisten des ZDF sein, dass kein christlicher Mörder sich auf das Neue Testament berufen kann. Wir wissen alle, dass Mohammed ein Kriegsherr war und Jesus ein Friedensbringer. Der eine „überzeugt“ bis heute mit dem Schwert, der andere mit Liebe. Von daher ist das „Aufklärungsvideo“ von ZDF-Info „Töten für Jesus“ ein astreines Propagandastück, das den Islam-Terrorismus relativieren soll. Hier werden der Kukluxklan, Anders Breivik und andere Übeltäter herangezogen, die beweisen sollen, dass es heute neben dem weltweiten Islam-Terror auch christlichen Terror gibt. Natürlich gibt es auch unter Christen Mörder und auch in den Armeen dieser Welt sind Christen zu finden, die bereit sind, ihr Land mit der Waffe zu verteidigen. Aber sie morden nicht WEIL sie Christen sind, denn dafür gibt es im Neuen Testament an keiner Stelle eine Legitimation.“

Ein ganz ähnliches Kreuz – als Identifikationsmerkmal – verwendet übrigens auch die Scientology-Kirche, nur hat diese mit den Christentum eigentlich nichts gemein: Diese berufen sich – wie der Name bereits anklingen lässt – auf die Wissenschaft. In den kurzen Trailer wird ein brennendes Kreuz, mit Verweis auf den Kukluxklan gezeigt. Allerdings ein brennendes Kreuz, ist in Wirklichkeit ein Sinnbild für den Satanismus und die Ideologie rund um den Kukluxklan hat auch nichts mit den Christentum gemein. Diese absurden Beispiele reihen sich aneinander an. Nach der Logik des Staatsfernsehens, müsste die Bundeswehr demnach in Afghanistan und Mali sein, um die Länder für das Christentum zu erobern: Viele Soldaten sind ja schließlich gläubige Christen.

>>Journalistenwatch<<

„Ganz im Gegensatz dazu steht der Koran, er ist eben nicht die Bibel auf arabisch und in ihm gelten die Menschenrechte nicht universal sondern nur für die Gemeinschaft der Muslime. Genau das aber will ZDF-Info nicht sehen und genau deshalb ist dieses Video auch so verwerflich!“

Es vergeht kaum ein Tag, an dem ein Moslem für seinen Glauben einen Terroranschlag verübt und sich dabei auf den Koran beruft. Durch den Zuzug von Millionen von Muslimen ist dieses Problem auch hierzulande präsent. Um von dieser Problematik abzulenken, wurde mit hinreichender Wahrscheinlichkeit dieser Beitrag produziert. Nach der alten römischen Devise: Divide et impera – Teile und Herrsche. Im eigentlichen Sinne, stellt dieser Beitrag – selbst als kurzer Trailer – bereits einen vollendeten Straftatbestand da und ist keineswegs mehr von der Meinungsfreiheit gedeckt. Denn auf diese Weise soll die Christenverfolgung gesellschaftsfähig gemacht werden: Schon heute sind Anschläge auf Kirchen keine Seltenheit mehr, selbst das offene Tragen eines Kreuzes kann zu körperlichen Angriffen führen. Auch andernorts ist immer wieder zu beobachten, das Personen die im Verdacht stehen für den Geheimdienst zu arbeiten, stets in die Richtung argumentieren, dass auch im Namen des Christentums Gräueltaten begangen wurden. Damit wird meisst auf die Hexenverfolgung am Beginn der Neuzeit angespielt. Nur die Protagonisten von damals waren mehr weltlichen, als religiösen Reichtümern zugeneigt. Nicht wenige „Hexen“ hatten materielle Besitztümer angehäuft, die nach der Hinrichtung im Besitz der Kirche oder weltlichen Fürsten übergingen. Nur die Eigenschaften Gier und Habsucht, stellen mitnichten eine christliche Tugend da. Noch etwas deutlicher sagte es Jesus Christus: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Der Ausspruch geht sogar noch etwas weiter, wo er auch jegliche Form von Gewalt untersagt, weswegen er sich auch widerstandslos hinrichten ließ.

 

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