Verheimlichte Gefahr – Wolfshybriden: „Ausgeprägter Beutetrieb Kindern hätte gefährlich werden können“

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Hund-Wolf-Kreuzung: Selbst geringe Einkreuzungen können zu unvorhersehbaren Charaktereigenschaften führen. Sprich: Das Tier verhält sich weder wie ein Hund, noch wie ein Wolf. Selbst erfahrene Züchter stoßen da schnell an ihre Grenzen und müssen notgedrungen die Tiere einschläfern lassen. Vor den tatsächlichen Gefahren von Wolfshybriden verschließen die meisten Politiker und Beamte beide Augen. Die Anzahl der Hund-Wolf-Mischlinge in den Wäldern kennt niemand: Genausowenig wie deren Gefahren. Statt Gefahrenabwehr, wird großflächig Vertuschung und Verharmlosung betrieben.

Wolfhund: Vertuschung und Verharmlosung – statt Gefahrenabwehr

>>Zeit<<

„Er ist halb Wolf, halb Husky, mit grau-weißem Fell und einem kräftigen von den Schultern abfallenden Körper. Schon als Welpe kam der Rüde auf den Gnadenhof Argenhof bei Amtzell in Baden-Württemberg. Hier stranden Tiere, die mit den Menschen nicht zurecht kommen – oder umgekehrt. Auch Mantou wäre für das örtliche Tierheim und unbedarfte Halter schnell zum Problem geworden. … So wie der Husky-Wolf-Mischling, den Behörden illegalen Händlern aus Osteuropa abgenommen hatten, leben in Deutschland schätzungsweise ein paar Hundert Hybride, ihre genaue Zahl kennt niemand.“

Reaktion – Politiker bei zuviel Fakten: „Wir lassen und die Sache von solchen Leuten nicht kaputtmachen

Sollte allerdings ein „Husky-Wolf-Mischling“ in der freien Natur herum laufen: Ist es mit der Illegalität ganz schnell vorbei. Ganz im Gegenteil: Diese Tier stehen dann sogar unter strengen Artenschutz. Wieviel Wolf oder Hund die hiesige Population tatsächlich beinhaltet, sind Fragen: Die nur ungern beantwortet werden. Unabhängige Untersuchungen sind gefürchtet. Das Prinzip „Glaube“ ist vorherrschend: Fakten stören da nur. Dazu eine sehr entlarvende Aussage eines Politkers: „Wir lassen und die Sache von solchen Leuten nicht kaputtmachen“ – Schon Zweifel an der Neutralität der vermeintlichen „Wolfsberater“ gilt als Ketzerei. Dabei herrscht an gesicherten Fakten und Erfahrungen über Wolfshybriden, eigentlich Klarheit.

„Meiner Meinung nach gehören diese Tiere verboten“

>>Süddeutsche Zeitung<<

„Die Lehre, die die ersten Züchter des Tschechoslowakischen Wolfhunds erhielten, gilt noch immer. „Es ist ein Trugschluss, dass Wolf-Hund-Mischlinge das Beste aus Wolf und Hund vereinen“, sagt Hundetrainer Eichhorn. „Meiner Meinung nach gehören diese Tiere verboten.“ Denn den Trend zum halbwilden Mischling im Wohnzimmer dürften viele der Tiere mit ihrem Leben bezahlen. Eichhorn hat selbst einmal einen Wolfhund von dessen überforderten Haltern übernommen. Das Tier musste eingeschläfert werden, weil sein ausgeprägter Beutetrieb Kindern hätte gefährlich werden können. „Das ist kein Einzelfall“, sagt der Hundetrainer.“

Wolfshybrid: „Ausgeprägter Beutetrieb Kindern hätte gefährlich werden können“

Tschechoslowakei: Dort wurde eine lange Zeit mit Wolfshybriden experimentiert. Ziel war es eine aggressivere Rasse für den Grenzschutz zu züchten. Ergebnis: Die Versuche sind – trotz Beharrlichkeit, Wissen und Ausdauer – gescheitert. Problem: Jedes Tier ist komplett Einzigartig in seinen Verhalten. Denn es kommt immer darauf an, welche Gene stärker zum Vorschein kommen. Im Allgemeinen zeigt sich erst mit der Geschlechtsreife der Charakter von den Tieren und auch danach: Bleibt das Verhalten nur schwer abschätzbar. Nicht selten, sind selbst erfahrene Züchter mit diesen Tieren heillos überfordert. Folglich: Einschläferung.

Bestie – Riesenwölfe: Wenn Legenden aus den Mittelalter sich als Wahr herausstellen

Welch unerwartete Konsequenzen solch eine Kreuzung haben kann, zeigen auch geschichtliche Aufzeichnungen. Es sind zahlreiche historische Überlieferungen erhalten, von Riesenwölfen oder -hunden die ihr Unwesen treiben. In der modernen Zeit werden diese Dinge leichtfertig ins Reich der Mythen und Legenden geschoben. Aber tatsächlich wurde in einen ehemaligen englischen Klosteranlage genau so eine Bestie aus dem Mittelalter ausgegraben. Oder genauer gesagt: Die sterblichen Überreste davon. Ungeachtet dessen, sind auch in der modernen Zeit Riesenwölfe dokumentiert: Gewicht 54,43 Kilogramm. Die DNA-Analyse ergab: 87,5 Prozent ein Wolf, zu 8,6 Prozent ein Sibirischer Husky und zu 3,9 Prozent ein Schäferhund. Es braucht also keinerlei Phantasie, um sich von Riesenwölfen ein Bild zu machen.

 

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