Wie die Windkraftlobby Politiker tanzen lässt

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Fridays for Future – Freitags Streiken statt Schule. Ein paar Stunden an einem Protestmarsch teilnehmen und dann ab ins Wochenende. Worum es geht? Das ist doch eher eine unbedeutende Nebensächlichkeit. Allerdings scheint der Enthusiasmus der streikenden Schüler tatsächlich nicht sonderlich ausgeprägt zu sein: Sobald die Ferienzeit anbricht, verlaufen sich regelmäßig die Aufmärsche. Proteste als getarnte Schulveranstaltung? Der Eindruck kommt sicherlich nicht von Ungefähr.

Proteste als getarnte Schulveranstaltung?

>>inFranken.de<<

„Polizei erwischt Schulschwänzer am Flughafen Nürnberg – Faktencheck zu Schulpflicht und Strafen – Obwohl die Pfingstferien in Bayern noch gar nicht begonnen hatten, wollten einige Eltern mit Kindern schon ab dem Nürnberger Flughafen in den Urlaub fliegen.“

Schulschwänzer: Vor dem Gesetz sind manche „Gleicher“

Bei Schulschwänzer wird also hart durchgegriffen: Zumindest dann, wenn sie nicht für das Klima – oder gegen das Klima – streiken? Über die doch sehr unterschiedliche Auslegung der Schulpflicht, möchte sich auch kein Beamter so richtig offiziell äußern. Überall herrscht das Prinzip Wegsehen und Schweigen vor. Während bei Eltern mit aller Härte des Gesetzes durchgegriffen wird, können die behördlich angeleitet Demonstrationen offenkundig völlig frei agieren. Also Freitags Schulschwänzen für eine Demonstration geht in Ordnung, aber Freitags mit den Ferienflieger in den Urlaub starten, das ist wiederum verboten?

Fridays for Future – Könnten legal am Nachmittag streiken

Fridays for Future – Die allermeisten Schüler haben am frühen Freitag-Nachmittag ohnehin keine Schule mehr und könnten zu dieser Uhrzeit sehr wohl – ganz legal – streiken. Vermutlich würde das aber genauso gut funktionieren, wie Streiken in dem Ferien. Außerhalb der staatlich-organsierten Schulpflicht scheinen nur sehr Wenige gegen das Klima streiken zu wollen – oder etwa für das Klima? Wie auch immer. Dieses scheinbar unbedeutende Detail: Das gibt den Protesten einen ziemlich faden Beigeschmack. Über Gruppenzwang und einer hoch aufgeladenen Grundstimmung: Jugendliche mit primitive Parolen anzuheizen und sie wild herum Hüpfen zu lassen. Das wirkt auf Außenstehende: Wie ein Guru, der seine Sekte anführt.

Fridays for Future – Wildes Hüpfen und Primitive Parolen: Wie in einer Sekte

Abseits staatlich organisierter Protestaufmärsche sieht die Realität nämlich ganz anders aus. Viele Bürger haben mit steigenden Energiepreisen zu kämpfen, die Zahl der Stromsperren erreicht regelmäßig immer neue Rekorde. Der Klimawandel in der Stromrechnung: Diesen streitet gewiss niemand ab. Über die EEG-Umlage wird der Strom künstlich verteuert und dem Bürgern so das Geld aus der Tasche gezogen. Dabei gäbe es auch andere – viel einfachere – Möglichkeiten: Über das Abschließen eines Ökostromtarifes. Doch diese grünen Stromtarife fristen ein unbedeutendes Nischendasein: Lediglich 0,4 Prozent wollen tatsächlich Ökostrom. Gemessen an dem Wahlergebnissen, wollen augenscheinlich nicht mal die Grünen selbst „ihren eignen“ Strom.

Nur 0,4 Prozent wollen tatsächlich Ökostrom

0,4 Prozent – Das ist auch eine Abstimmung mit dem Füßen: Denn über die EEG-Umlage wurde die Bevölkerung niemals direkt Demokratisch befragt. Der überwiegende Teil der Bevölkerung beobachtet dem Zubau mit riesigen Windkraftanlagen eher mit skeptischen Misstrauen und großer Sorge. Unzählige Bürgerinitiativen sprechen sich gegen die Windenergie aus. Was „Fridays for Future“  vergeblich sein will: Eine Bürgerbewegung aus dem Volke heraus. Das ist beim Dachverband Vernunftkraft bereits Realität.

Windkraftanlagen: Schlagschatten und Infraschall

>>Vernunftkraft<<

„Mindestens in seiner Eigenschaft als Teil seiner Umwelt verdient es auch der Mensch, bei einer ökologischen Bewertung von erneuerbaren Energien im Allgemeinen und von Windkraftanlagen im Speziellen berücksichtigt zu werden. Was den Schutz dieser Spezies betrifft, sind die gesetzlichen Vorschriften innerhalb Deutschlands uneinheitlich und harren einer wissenschaftlich fundierten Überprüfung und Anpassung. So variieren die Vorschriften für Mindestabstände von Windkraftanlagen zu Wohngebieten zwischen den Bundesländern deutlich und tragen dem Umstand, dass sich die Anlagengrößen in den letzten Jahren deutlich vergrößert haben nicht Rechnung. Optische Bedrängung und Emissionen von hörbarem und unhörbarem Schall werden unzureichend berücksichtigt.“

„Emissionen von hörbarem und unhörbarem Schall“

Häuser neben einer Windmühle sind praktisch Unverkäuflich. Niemand will eine Windkraftanlage eigentlich in seiner Nähe haben und das aus gutem Gründen: Die Anlagen werden immer größer, die Gesundheitsbelastungen der Anwohner nehmen deshalb immer weiter zu. In dem Winter-Monaten kann – durch die tiefliegende Sonne – der Schlagschatten eines Windrad-Flügels mehre Kilometer weit reichen. Hinzu kommen Belastungen mit niederfrequenten Infraschall. Die sogenannte „Windturbinen-Krankheit“ dürfte vielen Ärzten ein Begriff sein.

Wenn die Windkraftlobby spricht müssen Ärzte schweigen

Nichtdestotrotz, bei der offiziellen Anerkennung hapert es nach wie vor. An ärztlichen Gutachten herrscht sicherlich kein Mangel. Doch die milliardenschwere Windkraftlobby, kann auf einen treuen Verbündeten zählen und zwar auf die Politik. Wenn die Lobby der Windkraft „einlädt“ – stehen die Parteifunktionäre stramm. Kaum ein anderer Lobbyverband kann so dreist seine Forderungen diktieren.

Wie die Windkraftlobby Politiker tanzen lässt

Bizarre und Nachdenkliche Szenen tragen sich bei solch Treffen zu. Da die neuen Kathedralen der Macht nicht nur Landschaften verschandeln und Menschen um ihre Gesundheit bringen, muss auch die Flugsicherheit „ihre Opfer“ bringen. Starten und Landen sind bei einer Flugreise wohl die gefährlichsten Manöver. Zum Orientieren verwenden Piloten deshalb sogenannte „Funk-Feuer“ auf UKW-Frequenz. Jedoch die riesigen Rotoren sorgen für allerhand Differenzen im Funkvekehr, deshalb gelten eigentlich Mindestabstände für Windräder und Windparks. Allerdings ist die Situation hier regelrecht Paradox: Während die Windräder immer weiter in dem Himmel ragen, sollen sich gleichzeitig die Mindestabstände zu Flughäfen verringern. Wie das alles mit der Flugsicherheit vereinbar sei? Nun solche Fragen stellen sich nicht, wenn die Hohepriester der Windkraftlobby gesprochen haben.

 

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