Dom St. Petri: „Älteste und gleichzeitig größte Simultankirche in Deutschland“

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Der Dom St. Petri mitten in der Stadt Bautzen weist eine besondere Geschichte auf. Die Kirche ist als größte größte Simultankirche in Deutschland bekannt. Zudem ist sie über die Wirren der Zeit erhalten geblieben. Im spätgotischen Gotteshaus halten katholischen und evangelischen Christen gemeinsam ihren Gottesdienst ab. In Verträgen aus dem Jahre 1524 ist alles bis auf Detail geregelt.

Dom St. Petri: Die größte Simultankirche in Deutschland

>>Stadt Bautzen<<

„Der Dom St. Petri wird seit 1524 von katholischen und evangelischen Christen gemeinsam genutzt. Er ist damit die älteste und gleichzeitig größte Simultankirche in Deutschland. Die im Zuge der Reformation geschlossenen Domverträge gelten noch heute und regeln unter anderem Eigentumsrechte und Gottesdienstzeiten zwischen den Kirchgemeinden.“

„Der Dom St. Petri wird seit 1524 von katholischen und evangelischen Christen gemeinsam genutzt“

Während der Reformation am Ende des Mittelalters wurden viele Kirchen umgewidmet. Der Dom St. Petri bildet hierbei eine große Ausnahme ab. – Auch über die Grenzen der Lausitz hinaus: Es ist kaum ein vergleichbares Gotteshaus zu finden.

Dom St. Petri: „Zusammenleben zweier Konfessionen unter einem Dach“

>>Dompfarrei Bautzen<<

„Ein beredtes Zeugnis ist bis heute das Trenngitter im Dom. Aber auch das hat im Laufe der Geschichte immer wieder Veränderungen erfahren, bis in die heutige Zeit. Wie sich das Zusammenleben zweier Konfessionen unter einem Dach gestaltet und auch in der Innenausstattung deutlich wird, lässt sich durch einen Besuch des Domes erkunden. Der Dom St. Petri gibt ein nachhaltiges Zeugnis von jahrhunderte alter Geschichte und der heutigen Zeit.“

„Ein nachhaltiges Zeugnis von jahrhunderte alter Geschichte und der heutigen Zeit“

Zu unterschiedlichen Zeiten halten sowohl katholische, als auch evangelische Christen – in der selben Kirche – ihren Gottesdienst ab. Die gemeinsame Nutzung des Gotteshauses ist in – in noch immer gültigen Verträgen – aus dem 16. Jahrhundert geregelt.

„Gemeinsame Nutzung der Kirche bei räumlicher und zeitlicher Trennung der Gottesdienste“

>>Kirchgemeinde St. Petri Bautzen<<

„1530 einigte sich der Stadtrat mit dem Stift als dem Eigentümer der Kirche über die Abhaltung der evangelischen Predigten im Hauptschiff. 1543 und 1583 wurde das Simultaneum, die gemeinsame Nutzung der Kirche bei räumlicher und zeitlicher Trennung der Gottesdienste, vertraglich festgeschrieben.“

Der Dom St. Petri stellt lebendige Lausitzer Geschichte dar

Zu dieser Zeit hat die Lausitz noch zu Böhmen gehört. Der Dom St. Petri stellt gewissermaßen lebendige Lausitzer Geschichte dar. Gleichzeitig ist die Kirche bis heute das kirchliche Wahrzeichen der Stadt – mitten im Zentrumgeblieben.

 

–W E R Β U Ν G–

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