Aueroxenreservat Spreeaue: Die Lausitzer Aueroxen

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Beim >>Aueroxenreservat Spreeaue<< wird unter anderen der Versuch unternommen: Die ausgestorbene Wildrinderrasse des Auerochsen zurück zu züchten. Streng genommen handelt es dabei allerdings um Heckrinder: Da der ursprüngliche Auerochse vor langer Zeit ausgestorben ist. Problem bei der (Neu-)Züchtung: Die heutigen Hausrinder stammen von einer anderen Wildrinderart ab. Trotz allen: Vermitteln die Lausitzer Aueroxen von Ausehen und Charakter her das Gefühl: Einer echten Wildrinderrasse zu begegnen.

>>Aueroxenreservat Spreeaue<<

„Zu unserem Betrieb gehört das Naturtourismus-Projekt „Aueroxenreservat Spreeaue“, welches unserem Unternehmen seinen Namen gab. In der bei Cottbus renaturierten Spreeaue können Besucher in naturbe­lassenen Landschaften Aueroxen und Wasserbüffel hautnah erleben. Die extensive Beweidung der Spreeaue durch diese großen Grasfresser ist dabei nicht nur eine besondere Attraktion für Naturinteressierte und Erholungsuchende.“

 

>>Gemeinde Dissen-Striesow<<

„Um wirklich Prozessschutz in Ökosystemen betreiben zu können, muss man das Zusammenspiel von Vegetation und großen Pflanzenfressern im Auge haben und versuchen, wieder Voraussetzungen für eine naturnahe Entwicklung dieser uralten Beziehung zu schaffen. Deshalb wurden in Folge der Renaturierung wieder Aueroxen und Wasserbüffel in der Spreeaue angesiedelt. Brachvögel, Kiebitze, Uferschnepfen und viele andere Wiesenbrüter sollen künftig wieder im offenen Weideland brüten. Der Kot der Tiere ist die Basis für eine ganze Nahrungspyramide, für seltene Vogel- und Fledermausarten. Viele kleine Tiere nutzen die Pfade der Weidetiere in der dichten Vegetation. Die Wasserstellen sind ideale Vogeltränken. Auf den renaturierten Flächen können die Aueroxen gemeinsam mit den Wasserbüffeln ihr „natürliches Verhaltensrepertoire“ ausleben und vor unseren Augen ein kleines Stück ursprüngliche Spreeaue wieder neu entstehen lassen.“

 

>>Spreewald Info<<

„Warum Aueroxe mit X?

Bei dem X im Wort Aueroxe handelt es sich nicht um einen Schreibfehler. Bereits im 17. Jahrhundert war der heimische (Ur)Auerochse ausgerottet. Um 1920 versuchte man durch Kreuzung verschiedener Rassen das Ur zurück zu züchten. Heraus gekommen ist der Aueroxe, der deutlich kleiner als der (Ur)Auerochse ist.“

 

>>Das geheime Netzwerk der Natur: Wie Bäume Wolken machen und Regenwürmer Wildschweine steuern von Peter Wohlleben (Buch) <<

„Aus den Augen einer jeden Kuh blickt Sie auch ein Auerochse an – leider nur (genetisch gesehen) stark verdünnt. Ihn wieder in Reinform zurückzuerhalten ist leider nicht möglich, lediglich optisch halbwegs glaubhafte Rückzüchtungen laufen in Form von Heckrindern inzwischen durch so manches Naturschutzgebiet.“

 

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