Der eigenständig denkende Bürger ist der Staatsfeind Nummer 1

Screenshot lostpic.net

Wenn Ausschreitungen auch wirklich Ausschreitungen und Agenten auch wirklich Agenten sein dürfen, diese Definitionen: Übernimmt der Geheimdienst höchstpersönlich selbst. Der eigenständig denkende Bürger, ist aus Sichtweise der Spione: Der Staatsfeind Nummer Eins. Was fraglos skurril klingen mag, entpuppt sich bei genauen hinsehen, als traurige Realität.

>>Focus<<

„Vertrauliche Analyse zur Inneren Sicherheit: Verfassungsschutz warnt: Viele Menschen haben „Wut und Hass“ auf die Politik Nach den Ausschreitungen in Chemnitz haben Verfassungsschützer die Stimmungslage in Deutschland untersucht. Ihr alarmierendes Fazit in einem vertraulichen Bericht: Viele Bürger misstrauten dem Staat so sehr, dass Gewaltaktionen bis hin zur Selbstjustiz zu befürchten seien.“

Eigentlich fanden in Chemnitz keine Ausschreitungen statt. Der damalige Verfassungsschutzpräsident und der Ministerpräsident von Sachsen haben derartige Vorfälle dementiert. Ohne belegbare Beweise, solche Behauptungen aufzustellen, unterstreicht keinesfalls die Glaubwürdigkeit von diversen Regierungsvertretern: Das Misstrauen vieler Bürger erklärt sich auf diese Weise von ganz alleine.

>>Focus<<

„Ausgehend von diesen dramatischen Ereignissen hat das Bundesamt für Verfassungsschutz die Stimmungslage der Menschen in Deutschland analysiert und dabei auch untersucht, wie groß die Gefahr einer zunehmenden Radikalisierung ist. Ihre beunruhigenden Erkenntnisse haben die Sicherheitsexperten in einem als vertraulich eingestuften Bericht („VS – Nur für den Dienstgebrauch“) zusammengefasst, der FOCUS Online vorliegt.“

Genau hier stellen sich schon mehrere Fragen, eine davon: Wie ist Focus an dieses Papier überhaupt heran gekommen? Normalerweise hagelt es für viel harmlosere „Leaks“ reihenweise Hausdurchsuchungen. Da diese offensichtlich nicht geschehen ist, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit der Geheimdienst selbst, das Papier an die Redaktion zugespielt haben. Nun das Spione und einige Journalisten gerne zusammen gemeinsame Sache machen, ist im eigentlichen Sinne keine richtige Neuigkeit. Die Veröffentlichung rührt vermutlich aus einen ganz anderen Kalkül heraus: Die Basler Zeitung hat inhaltlich eine vergleichbare Aussagen getätigt, dergleichen sehen die Chinesen und auch die CIA Europa – mehr oder minder – genauso im Chaos versinken.

Schwei, CIA und China sehen Europa im Chaos versinken

Demzufolge bringen diese Veröffentlichungen keine wirklich neuen Erkenntnisse hervor und das Meiste lässt sich bereits auf Grundlage des gesunden Menschenverstandes problemlos herleiten. Weshalb das „Geheimhaltungsgetue“ irgendwie schon peinlich wirkt. Eine andere Aussage ist dennoch interessant: … das Bundesamt für Verfassungsschutz die Stimmungslage der Menschen in Deutschland analysiert und dabei … “ Alleine die isolierte Tatsache, dass der Geheimdienst die Stimmungslage der Bevölkerung überhaupt analysieren muss, zeigt: Wie weit Behörden und Regierungsvertreter von der Bevölkerung bereits entfernt sind. Eigenwerbung: Die Bundeswehr gibt den Leitspruch heraus, „Staatsbürger in Uniform“ der Politiker im Parlament nennen sich selbst „Volksvertreter“ und die öffentlichen Verwaltungen werben mit „Bürgernahe Verwaltung“ – abseits dieser Floskeln scheint die Realität offensichtlich eine ganz andere zu sein. Nichtsdestotrotz, es besteht Hoffnung.

>>Bundesnachrichtendienst – Der deutsche „Q“<<

„Der deutsche „Q“ … „Eigentlich habe ich meinen Traumjob“, sagt Martin S. Der gelernte Maschinenschlosser kam Ende der 80er Jahre zum BND und hat auch nach 30 Jahren den Spaß am Bauen und Basteln nicht verloren. „

Der Bundesnachrichtendienst hat einen älteren Artikel der Lausitzer Allgemeine Zeitung paraphrasiert und es beweist: Allen Unkenrufen zum Trotz, auch Deutsche Spione sind im gewissen Rahmen lernfähig und wissen einen guten Nachrichtendienst zu schätzen.

 

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