Die vielfältigen Probleme in der Rinderzucht

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Rinderzüchter stehen vor vielfältigen Problemen: Die enorme Bürokratie fordert immer mehr ihren Tribut, hinzu kommen professionelle Viehdiebe und der Wolf – welcher auch vor 400 Kilogramm schweren Rindern nicht halt macht. Das alles bleibt keineswegs folgenlos für Viehzüchter.

>>Deutscher Bauernverband<<

„Landwirte müssen immer mehr Zeit an PC und Schreibtisch verbringen, um die Auflagen, Nachweispflichten und Kontrollen in ihren Betrieben zu bewältigen. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage im Rahmen des Konjunkturbarometer Agrar hervor, wie der Deutsche Bauernverband (DBV) mitteilte.“

 

>>Berliner Morgenpost<<

„Im Landeskriminalamt sei daher eine Sonderkommission zu den Viehdiebstählen eingerichtete worden, berichtete der Polizeipräsident. Die Täter kämen nach den Erkenntnissen der Ermittler aus Osteuropa. „Wir haben eine Tätergruppe im Raum Stettin im Visier“, sagte Mörke. Auch auf Märkten in der Ukraine seien Rinder aus Brandenburg zum Verkauf angeboten worden.“

 

>>Märkische Allgemeine<<

„So haben Wölfe am Wochenende erneut die Mutterkuhherde von Manfred und Anita Matthies bei Boecke (Amt Ziesar) angegriffen und ein vier Wochen altes Bullenkalb zerfleischt. Dem Landwirt blieb nichts andere übrig, als den Kadaver auf den Hof zu holen. Ein Tierkörperbeseitigungsbetrieb in Genthin kümmert sich um die Entsorgung und bescheinigt dem Züchter den Tod des Kalbes. Nicht zum ersten Mal.“

 

>>Schweriner Volkszeitung<<

„Die Rinderhalter vermuten deshalb, dass mehrere Wölfe angegriffen und die Mutterkühe bei der Attacke in Schach gehalten haben. Für besonderes Aufsehen sorgte der Angriff auf einen rund 400 Kilogramm schweren Ochsen bei Schlesin, der halb aufgefressen gefunden wurde. Die betroffene Rinderherde war von ihrer Weide ausgebrochen. Der Ort liegt zwischen den Territorien von zwei Wolfsrudeln in der Lübtheener und der Kalißer Heide. Der gleiche Betrieb in Westmecklenburg hatte vor fast einem Jahr schon einmal eine rund 400 Kilogramm schwere Jungkuh an die Raubtiere verloren.“

 

>>Lausitzer Rundschau<<

„Zum Stichtag Anfang November gab es 5800 Tiere weniger als ein halbes Jahr zuvor, wie das Landesamt für Statistik am Mittwoch in Potsdam mitteilte. Ausschlaggebend dafür sei vor allem ein Minus bei den Jungtier-Beständen: Die Zahl der männlichen Jungrinder sank um mehr als 20 Prozent auf knapp 10 000 Tiere, die der weiblichen Jungrinder um gut 10 Prozent auf knapp 30 000 Tiere. Der Bestand der Milchkühe schrumpfte um knapp ein Prozent auf 151 000.“

Die Belastungen von Rinderzüchter sind sehr vielfältig und die Probleme nehmen beständig zu.

 

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