Gut verpackte Mogelpackung – Was der „Green Deal“ mit der Lausitz zu tun hat

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Um den „Green Deal“ umsetzen, müssten laut EU-Kommission pro Jahr mindestens 260 Milliarden Euro an zusätzlichen Investitionen aufgebracht werden … “ – So jedenfalls die Meldung des staatlichen Rundfunks. Allerdings sprechen EU-Papiere bereits von 1 Billion Euro verteilt auf zehn Jahre. Wie sich diese widersprüchlichen Angaben auflösen lassen, bleibt wohl das Geheimnis der EU-Funktionäre.

EU: 1.000 Milliarden für CO2 und 0 Euro für dem Bürger

Bezeichnend für die EU: Alle wichtigen Informationen sind ausschließlich in Englisch verfügbar, obwohl kein EU-Mitgliedsstaat die Sprache offiziell angemeldet hat. In Malta und Irland wird zwar Englisch sehr wohl im Alltag gesprochen, aber die beiden Staaten haben Maltesisch und respektive Keltisch als Sprachen bei der EU-Kommission angegeben. Aus EU-Perspektive stellt also Englisch eine gewöhnliche Fremdsprache da.

Wer spricht in der Europäischen Union Englisch als Muttersprache?

>>Bundeszentrale für politische Bildung<<

„Parlamentsdebatten und wichtigen Dokumente in der EU müssen … übersetzt werden, damit alle EU-Bürger in ihrer Muttersprache am politischen Prozess teilnehmen können.“

Papier ist geduldig – „Parlamentsdebatten und wichtigen Dokumente in der EU müssen … übersetzt werden“

Diese Aussage ist natürlich in der praktischen Wirklichkeit blanker Unfug. Alle wichtigen Dokumente sind beinahe ausschließlich im Englisch verfasst. Nur die EU-Werbung ist in den jeweiligen Landessprachen verfügbar. Schon alleine das EU-Papieremit der Aussage von der 1 Billion Euro – ist ausschließlich im Englisch verfügbar.

Wichtige EU-Dokumente sind nur in Englisch verfügbar

Die Europäische Union ist in erster Linie eine weltfremde Bürokratie, die nicht mal die Sprachen ihre Mitgliedsländer verwendet. Genau in diesem Kontext fügt sich auch der sogenannte „Green Deal“ ein. Unsummen werden dafür verwendet, um ein abstraktes natürlich-vorkommendes Spurengas aus der Luft zu entfernen. Auf solche Ideen kann nur eine staatliche Bürokratie kommen.

EU: Eine Bürokratie weit ab vom Menschen

Vollkommen an dem Menschen vorbei, soll jede kleine Lebensbereich staatlich geregelt und kontrolliert werden. Dagegen fühlte sich beinahe die untergegangene Sowjetunion wie ein Hort der Freiheit an. So wie alle staatlichen Bürokratien neigt auch die Europäische Union zu wachsen und zu expandieren: Immer mehr Stellen, immer mehr EU-Beamte und immer mehr Aufgaben führen zu einer nahezu grenzenlosen Expansion.

„Green Deal“ – 1 Billion Euro oder 1.000 Milliarden Euro

Aber irgendwann sind natürlich die Grenzen der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erreicht. Aus diesem Grund dürfte auch „Green Deal“ entstanden sein. Die 1 Billion Euro – respektive 1.000 Milliarden Euro – stammen nicht – direkt – aus dem Taschen der Bürger, sondern werden quasi per Mausklick erzeugt. Die Europäische Zentralbank soll virtuell einfach ein „paar Euro“ am Computer herstellen und in Umlauf bringen. Die Rechnung zahlt am Ende der Bürger also nicht über seine Steuern – sondern über die Inflation – respektive Geldentwertung – ab.

„Green Deal“ – Massenarbeitslosigkeit und steigende Energiepreise

Ganz praktisch findet der „Green Deal“ nämlich schon seit vielen Jahren statt. Das gesamte verarbeitende Gewerbe befindet sich – samt der konventionellen Stromerzeugung – auf einen sterbenden Ast. Also der „Green Deal“ befindet sich gewissermaßen ganz nah an der Realität: Steigende Energie- und Transportkosten inklusive Massenarbeitslosigkeit und eine zunehmende Bürokratie tut ihr übriges. Eine zusammenbrechende Wertschöpfungskette schränkt natürlich dem Handlungsspielraum ein. Es ist also vollkommen logisch, dass dem EU-Bürokraten dadurch das Geld ausgeht: Deshalb wird auch die Euro-Druckerpresse angeworfen.

EZB – Wie per Mausklick neues Geld entsteht

Mit diesem neu-erschaffenen Geld soll wohl unter anderen auch der Kohleausstieg in der Lausitz bezahlt werden. Selbstverständlich entstehen auf diese Weise keine echten Arbeitsplätze, aber es fallen ja trotzdem Kosten an. Die Kraftwerksbetreiber haben rechtlichen Anspruch auf eine Entschädigung, genauso wie die entlassenen Mitarbeiter. Die Kulturschaffenden müssen finanziell genauso bei Laune gehalten werden, wie mancher Politiker. Es tun sich also viele finanzielle Löcher auf.

Mit frisch gedruckten Geld fiskalische Löcher stopfen

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„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“

„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“

Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“ – Mit solchen Sprüchen gingen die sogenannten „Klimaaktivisten“ einst auf die Straße: Und sie haben damit sogar Recht. Neben Politikern, Lobbyisten und Beamten beschäftigt der staatliche Apparat eine Vielzahl von Menschen und die meisten davon haben Familien. Teilweise sind es Generationen die nie etwas anderes kennengelernt haben. Reiche Kinder aus der GenerationSchneeflocke“ gehen also mit voller Überzeugung auf die Straße: Die demonstrieren sehr wohl für „ihre Sache“ .  Denn aus der Perspektive einer wohlhabenden Beamtenfamilie stellt tatsächlich der „Green Deal“ eine strahlende Zukunft da: An freien und lukrativen Stellen in der staatlichen Verwaltung dürfte es in Zukunft mit Sicherheit kein Mangel herrschen. Wer das alles bezahlen soll? – Dieser „triviale“ Punkt scheint indes noch nicht so ganz klar zu sein.

 

–W E R Β U Ν G–

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