Designerbabys: Warum die hoch-gezüchteten Supermenschen in Zukunft alle Spitzpositionen bekleiden werden

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Während man hierzulande noch über die Leihmutterschaft streitet, da werden in anderen Teilen der Welt längst Fakten geschaffen. Nicht nur die Leihmutterschaft ist dort erlaubt, sondern es werden immer mehr „optimierte Babys“ im Labor gezüchtet. Weder Gesetze, noch moralische Appelle halten diese Entwicklung auf.

Die optimieren „Supermenschen“ aus dem Labor

Geld spielt bei jenen Geschäft ohnehin nur eine untergeordnete Rolle. Die einzigen Hürden sind vielmehr bei der technologischen Möglichkeiten zu suchen. Überspitzt: Was technisch Machbar ist, das wird auch gemacht. Und so manche verrückte Science-Fiction-Vision ist schon längst Wirklichkeit geworden.

Warum so manche Science-Fiction-Vision längst Realität geworden ist

>>Technology Review (Heft>) <<

„Blade Runner“ spielt in einem düsteren Los Angeles, „Akira“ in einem postapokalyptischen Tokio, „Dark Angel“ in einem verlotterten Seattle, „Die Insel“ in einem technokratisch-sterilen Bunker. Diese dystopische Weltsicht ist allerdings wenig überraschend, gehört sie doch zum Wesen zeitgenössischer Science-Fiction. Doch die Gemeinsamkeiten gehen noch weiter: In allen vier Werken geht es um die Entgrenzung des Menschen beziehungsweise um die Frage, was den Menschen zum Menschen macht.“

„Was den Menschen zum Menschen macht“

Speziell bei älteren Science-Fiction-Szenearien stellt sich schon die Frage: Ob es überhaupt noch „Science-Fiction“ sei?  Leihmutterschaft ist zwar hierzulande gesetzlich verboten, allerdings deswegen noch lange nicht aus der Welt.

„Die genetische Verwandtschaft mit dem Wunschnachwuchs“

>>Familie.de<<

„Bleibt eine Partnerschaft kinderlos, kann das eine große Belastung für die Beziehung sein. Adoption ist eine Möglichkeit, bietet aber nicht die genetische Verwandtschaft mit dem Wunschnachwuchs. Das Kind von einer Leihmutter austragen zu lassen, ist für diese Paare eine Alternative.“

„Das Kind von einer Leihmutter austragen zu lassen“

In einigen Ländern der Erde ist Leihmutterschaft erlaubt und das hat sich dort zu einen regelrechten Exportschlager hin entwickelt. Der Kauf eines Designerbabys ist somit also kaum eine Frage des Gesetzes oder der Rechtsprechung mehr, sondern wohl eher eine Frage des nötigen Geldes.

„Wissenschaftler hatte das Erbgut der mit künstlicher Befruchtung gezeugten Mädchen manipuliert“

>>T-Online<<

„Der Wissenschaftler hatte das Erbgut der mit künstlicher Befruchtung gezeugten Mädchen manipuliert, bevor er die Embryonen in die Gebärmutter der Mutter übertrug.“

Designerbabys sind schon lange Realität

Allen Unkenrufen zum Trotz: Designerbabys sind schon lange Realität. Während man hierzulande noch über das Für und Wider von Leihmutterschaften hochemotional streitet, werden in anderen Teilen der Welt längst Fakten geschaffen.

„Ein Designerbaby nach Bauplan“

>>Welt<<

„Ein Designerbaby nach Bauplan – Während in Deutschland sogar die Pränataldiagnostik in der Kritik steht, können Paare in den USA Babys im Labor züchten und von Leihmüttern austragen lassen. Es ist ein Milliarden-Geschäft.“

Wenn menschliches Leben zur „Handelsware“ zur Handelware verkommt

Immer mehr Designerbabys erblicken das Licht der Welt: Natürlich handelt es sich dabei um ein Milliarden-Geschäft und menschliches Leben ist längst zur „Handelsware“ verkommen. An zahlungskräftige Kundschaft herrscht ohnehin kein Mangel und die Firmen siedeln sich vorwiegend dort an: Wo die Gesetze den erforderlichen Freiraum bieten.

Das Auswärtiges Amt und seine scheinheiligen Kommentare

Das Auswärtiges Amt hat dazu sogar eine Stellungnahme abgegeben und weist etwas Scheinheilig auf ein Gerichtsurteil hin. Doch auf die entscheidende Frage: Ob eine Adoption möglich sei? – Dazu schweigen sie sich die Beamten dann doch lieber aus. Schlussendlich, wer das nötige Geld für ein Designerbaby hat: Derjenige bekommt – logischerweise – auch problemlos alle erforderlichen Papiere für eine Auslandsadaption ausgestellt. – Am Ende handelt es sich nicht um Fragen von Gesetz oder Moral, sondern nur um die Frage des nötigen Geldes.

„Designerkind wird, wenn alles gut geht, gesünder oder, aus Ihrer Elternsicht, einfach „besser“ sein“

>>Genmanipulierte Menschheit – Evolution selbst gemacht von Paul Knoepfler (Buch) <<

„Überdies wird dieses Designerbaby zumindest teilweise außerhalb des Mutterleibs erzeugt. Ihr ureigener Designermensch wird ein anderes Leben führen, als er sonst zu erwarten gehabt hätte. Anders inwiefern? Ihr Designerkind wird, wenn alles gut geht, gesünder oder, aus Ihrer Elternsicht, einfach „besser“ sein. Wie ich später noch erörtern werde, spiegeln unsere Auffassungen von „besser“ häufig gesellschaftliche Sichtweisen zu wünschenswerten oder überlegenen Merkmalen wider. Ihr „besseres“ Kind sieht sich selbst möglicherweise gar nicht so.“

Wenn Designerkind ihre „überlegenen Merkmale“ ausspielen?

Diese Designerbaby werden Mittelfristig die soziale Spaltung noch weiter voran treiben. Schon heute können sich ärmere Familien finanziell keine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung leisten: Das führt zu körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen hin. Die neuen Designerbabys werden diese schon eingeschlagene Entwicklung noch zusätzlich verstärken. Sogenannte „normale Menschen“ fallen da schlicht hinten runter: Jedoch die „hoch-gezüchteten Supermenschen“ finden sich dann – zukünftig – in allen Spitzenpositionen wieder: Die Entwicklung wird sich wohl kaum Aufhalten lassen.

 

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