Linux im Alltag: Warum freie Betriebssysteme die bessere Wahl sind

Screenshot vimeo.com

Linux im Alltagseinsatz ist für einige Windows oder Apple Nutzer sicherlich noch weitestgehend Neuland. Gründe zum Wechsel können vielfältig sein. Eine der häufigsten Anlässe zur Installation von Linux ist, seine ressourcenschonenden Anforderungen an den Rechner. Auf diese Weise lässt sich das Leben eines Computer problemlos verlängern. Über Linux-Systeme wird immer noch sehr viel Unsinn verbreitet.

Linux-Distribution keine Bastelwerkstatt für Enthusiasten

Vor einigen Jahren hatten viele Linux-Distribution sicherlich noch zu Recht den Ruf, eine Bastelwerkstatt für Enthusiasten zu sein. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Distribution, die sehr wohl Alltagsfähig sind. Auch herrscht an der Auswahl an Programmen kein Mangel. Die Bandbreite von Software ist sehr reichhaltig. Eigentlich ist für jeden Wunsch etwas dabei. Unabhängig, ob Bildbearbeitung, Schreibprogramm, Brennsoftware oder Videoschnitt. Manchmal trägt die Software einen anderen Namen, aber erfüllt ansonsten ebenso den gewünschten Zweck.

Viele benutzerfreundliche stabile Programme

Das Brennprogramm K3b ist beispielsweise vielen anderen Programmen in diesen Bereich überlegen. Wer ein benutzerfreundliches stabiles Programm zum Brennen von Silberscheiben benötigt, der ist dort genau richtig. Viele kommerzielle Software ist in diesem Bereich mit Zusatzfunktionen voll gepackt, die vieles nur komplizierter und nur wenig besser macht. Zugleich haben andere Programme Zusatzfunktionen, wie Verschlüsselung intelligenter gehandhabt. Datenverschlüsselung hat Veracrypt beispielsweise besser gelöst und eine Kombination von beiden Programmen, kann man prinzipiell machen, nur die Lösungen davon, sind bisher wenig Praxistauglich. Die so erhältlichen Programme benötigen viele Ressourcen und neigen dazu abzustürzen oder den Brennvorgang abzubrechen.

Linux braucht wenig Ressourcen

Denn auch Windows ist keineswegs perfekt. Die Anforderungen an die Betriebssysteme von Microsoft waren schon immer recht hoch, sie neigen zum Abstürzen und jede Aktualisierung kann zu massiven Problemen führen. Im Gegensatz zu Linux-Systemen, altern Windows-Rechner recht schnell, sie werden immer langsamer und sind irgendwann unbrauchbar. Allerdings von der reinen Optik und Handhabung her, bieten Windows-Beinutzoberflächen sehr durchdachte Lösungen an. Besonders der ab Windows 8 verfolgte Ansatz, zwischen einer Mobilen- und Desktop-Oberfläche zu wechseln, ist wirklich gut gelungen. Denn die Handhabung von Mobilen- und Standgeräten lässt sich eigentlich kaum vereinbaren. Hier hat Linux noch Nachholbedarf.

Linux-Betriebssystemen für den Alltagseinsatz

Ansonsten gibt es eine ganze Reihe von Linux-Betriebssystemen, die für den Alltagseinsatz durchaus geeignet sind. Desweiteren stehen Browser wie Firefox, Vivaldi oder SRWare Iron für Linux-Systeme bereit, somit lassen sich auch zahlreiche Erweiterungen installieren und das alles neben den zusätzlich reichhaltigen Angebot von traditioneller Linux-Software.

 

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