postmarketOS: „Geräte über zehn Jahre lang oder bis ans physische Ende des Geräts sicher zu nutzen“

Screenshot postmarketos.org

Das quell-offene Betriebssystem >>postmarketOS<< kurz „PmOS“ verfolgt den Ansatz, die Lebensdauer von Smartphones und Tablets zu verlängern. Bei den meisten Geräten läuft die Versorgung mit wichtigen Aktualisierungen schon nach wenigen Jahren aus, obwohl die Technik sehr wohl noch einsatzfähig ist.

>>BITblokes.de<<

„postmarketOS ist ein Betriebssystem, das auf Alpine Linux basiert. Das OS bringt eigene Pakete mit, die sich auf Smartphones und Tablets installieren lassen. Wie bereits erwähnt, ist das Zeug derzeit nicht massentauglich. Die Entwickler haben eigentlich die richtige Idee. Wenn moderne und leichtgewichtige Linux-Systeme auf älterer Hardware laufen, dann lässt sich dieses Konzept auch auf den mobilen Markt übertragen. Wir werfen zu viel weg und ich liebe den alten iMac, den ich vor kurzem geschenkt bekommen habe. macOS lief darauf überhaupt nicht mehr oder nur sehr zäh und Linux Mint 18.2 kann ich ohne Probleme verwenden (tue ich gerade). Ich kann die Meinung der Entwickler sehr gut teilen. Nimm einen Rechner, der zehn Jahre alt ist und schieb eine leichtgewichtige Linux-Distribution drauf. Das Ding lebt wieder! Muss ja auch, denn die DInger vor zehn Jahren waren schneller als ein Raspberry Pi und darauf lässt sich sogar Ubuntu Mate 16.04 ganz gut betreiben.“

 

>>Areamobile.de<<

„Einen anderen Ansatz verfolgt PostmarketOS. Wie der Name nahelegt, handelt es sich um ein vorkonfiguriertes Linux für ältere Smartphones und Tablets. Diese sollen so auch noch aktuelle Software bekommen, wenn Hersteller keine Android-Updates mehr liefern. Das heißt vor allem auch, dass es weiterhin Sicherheitsaktualisierungen gibt. PostmarketOS strebt einen Lebenszyklus von 10 Jahren für die unterstützten Geräte an. Auf seiner Webseite bietet das Projekt dazu eine Übersicht.“

 

>>Linuxnews.de<<

„PmOS strebt an, ein nachhaltiges Betriebssystem zu werden, das es den Anwendern ermöglicht, ihre Geräte über zehn Jahre lang oder bis ans physische Ende des Geräts sicher zu nutzen. Etwa eineinhalb Jahre nach dem Start des Projekts bootet es bereits auf über hundert verschiedenen Geräten. Anstatt auf Binärdateien und geforkten Quellcode für jedes Gerät zu setzen, vereinheitlichen sie diese so weit wie möglich. So können Updates für alle Geräte auf einmal bereitgestellt werden.“

 

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