Sinkendes Bildungsniveau: Die Zukunft findet anderswo statt

Screenshot vimeo.com

Das Land der Dichter und Denker hatte in der Vergangenheit einen ausgezeichneten Ruf: Zahlreiche Erfindungen und wissenschaftliche Leistungen unterstrichen weltweit dieses Ansehen, aber diese Zeiten sind vorbei. Heutige Schüler haben schon mit den Grundrechenarten Probleme und mit den Lesekompetenzen ist es ebenfalls nicht gut bestellt. Zu allen Überfluss versucht man Probleme nicht zu lösen, sondern zu verheimlichen.

>>Alles-Lausitz.de<<

„Dass Görlitz im Laufe der vergangenen Jahrhunderte aber auch Ursprungsort zahlreicher technischer und gesellschaftlicher Innovationen war, steht weit weniger im Fokus. … „Die Idee entstand aus einer Bierlaune heraus“, bekennt Rainer Appelt. Er selbst war Zeit seines Berufslebens als Fertigungsleiter im Feinoptischen Werk tätig, sein „Nachbar“ und Co-Autor Horst Sagner als Ingenieur im Kraftwerk Hagenwerder. So hatten beide selbst hautnah mit technischen Innovationen zu tun, die weit über Görlitz hinaus ausstrahlten. In einer unglaublichen Fleißarbeit gelang es ihnen, eine Fülle von Ideen und Entwicklungen zusammenzutragen, die ihren Ursprung in Görlitz hatten. Das in einer Auflage von 1000 Exemplaren erschienene Buch „Görlitz – Stadt besonderer Leistungen“ ist bereits vergriffen, kann aber in der Stadtbibliothek und im Ratsarchiv eingesehen werden.“

 

>>Focus<<

„Das Bildungsniveau der Grundschüler in Deutschland ist deutlich in den Keller gesackt. Das zeigt eine neue Schulstudie. Doch warum werden die deutschen Schüler immer schlechter? Dies sind die Gründe, die in der Studie genannt werden. Deutschlands Viertklässler haben sich innerhalb der vergangenen fünf Jahre im Schnitt in Mathematik und Deutsch verschlechtert.“

 

>>Welt<<

„Jeder dritte IHK-Betrieb und viele gerade auch renommierte Hochschulen erteilten mittlerweile „nachholenden Schulunterricht“ wie etwa Schreibberatung, Texterfassung und -verständnis oder Brückenkurse in Mathematik, heißt es in der Studie. Doch selbst diese Nachhilfe kann nicht verhindern, dass heutzutage ein erschreckend hoher Anteil der Lehrlinge und Studenten scheitert. … Ein wachsender Teil der Schulabgänger bringe schlicht die Kompetenzen nicht mit, die ihnen in den Zeugnissen attestiert würden, stellt die Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung fest. Deshalb seien die Universitäten „zunehmend mit Studienanfängern konfrontiert, die ihre Begabungen offenbar auf ganz anderen Feldern als in der Wissenschaft haben“. Es existiere eine wachsende Gruppe von Studierenden, die den Anforderungen des gewählten Studiengangs intellektuell und von seinen fachlichen Voraussetzungen her nicht gewachsen seien, monieren die Experten. Große Schwächen bestünden selbst bei Germanistikstudenten in der Rechtschreibung und der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit. Und in den Ingenieurwissenschaften wiesen die Ergebnisse von Eignungsprüfungen eklatante Mängel in Bereichen der Mathematik auf, die in der Oberstufe von allen gelernt worden sein müssten. „Während der Lehrer früher in den Leistungskursen Deutsch und Mathematik mit einschlägig begabten Schülern arbeitete, die von ihm eine optimale Vorbereitung auf das Universitätsstudium erhielten, muss er sich heute an den Schwächeren orientieren“, heißt es in der Studie.“

 

>>Der Tagesspiegel<<

„Die aktuellen Ergebnisse der Vergleichsarbeiten für die Berliner Drittklässler (Vera 3) offenbaren erneut immense Defizite. Drei Viertel der 24.000 Grundschüler schaffen nicht den von der Kultusministerkonferenz gesetzten Regelstandard im Bereich der Rechtschreibung. Die Hälfte bleibt sogar unter den Mindestanforderungen. Das belegen die noch nicht veröffentlichten Ergebnisse, die dem Tagesspiegel vorliegen. … Die rund 24.000 Drittklässler waren 2017 in Deutsch und Mathematik geprüft worden – und die Resultate sind miserabel. Wie 2015 erreicht knapp die Hälfte nicht einmal die Minimalanforderungen bei der Rechtschreibung: Sie liegen somit auf der untersten der fünf Kompetenzstufen. Ein weiteres Viertel schafft nur den „Mindeststandard“. Drei Viertel bleiben somit unter dem, was die Kultusministerkonferenz (KMK) als „Regelstandard“ bis zum Ende der – bundesweit vierjährigen – Grundschulzeit festgelegt hat. … Die CDU-Fraktion nannte die „Heimlichtuerei“ der Senatorin „peinlich“: Es sei ein „bildungspolitischer Irrweg“, wenn Berlins Schulsenatorin die Ergebnisse „zum Staatsgeheimnis“ erkläre, so Fraktionsschef Florian Graf und die schulpolitische Sprecherin Hildegard Bentele.“

Ergebnisse des Bildungsniveaus sind fortan als geheime Verschlusssache eingestuft: Angehende Ingenieure können nicht rechnen und  Germanistikstudenten haben Probleme mit der Rechtschreibung.

 

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