Türkei: Weshalb Christen verfolgt werden

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Die Türkei ist fast ein eigener Kontinent für sich, auch in Bezug auf die Verfolgung von Christen. Es ist das einzige Land der Welt, in dem die Hauptreligion, der Islam, völlig mit leidenschaftlichem Nationalismus vermischt ist. Generell besteht die Ansicht, dass ein wahrer Türke ein sunnitischer Muslim ist.“ Diese Vorstellung vieler Türken, schlägt regelmäßig in Gewalt gegen Christen um.

>>Schwäbische<<

„Der mutmaßliche Brandstifter, der in zwei katholischen Kirchen in Ravensburg und Schlier ein Feuer gelegt haben soll, schweigt. Laut Ravensburger Staatsanwaltschaft macht der 40-Jährige keine Angabe zu den Hintergründen der Taten. Das Motiv muss nun im Umfeld des mehrfach vorbestraften Beschuldigten ermittelt werden. Vor einer Woche ist der Mann aus dem Raum Oberschwaben festgenommen worden. Ihm wird vorgeworfen, am Samstag, 10. März, erst eine Stellwand in der Pfarrkirche St. Martin in Schlier angezündet und nur eine Stunde später ein Sofa in der historischen Altstadtkirche St. Jodok in Ravensburg in Brand gesteckt zu haben. Wie die Staatsanwaltschaft auf Anfrage der „Schwäbischen Zeitung“ mitteilt, habe der Mann seine Anwesenheit an beiden Orten bereits eingeräumt. Jedoch leugne er die Brandlegung, so Staatsanwalt Karl-Josef Diehl.“

 

>>Frankfurter Allgemeine Zeitung<<

„Auf der Rückseite eines kleinen Geschäfts steht wie anderswo in Garbsen ein Graffiti „AIG 23“, „Ausländer in Garbsen“. Von dort aus sieht man auf dem Nachbargrundstück die Willehadi-Kirche, die Spuren eines Brandes trägt. Eine Million Euro soll der Schaden betragen. Die Kirche stand wohl in Flammen in Folge einer Brandstiftung. … Die Landessuperintendentin gedachte der Brände der Synagogen im Nationalsozialismus und der Kirchen, auf die im Krieg Bomben fielen – man habe gedacht, das sei vorbei. Es sei nun wichtig, nicht nur nach den Urhebern der Brandstiftung zu suchen, sondern auch nach den Ursachen zu fragen. Dazu gehöre möglicherweise auch der Bau von Quartieren Ende der Sechziger, in denen Menschen nur schwer zueinander finden könnten.“

In die besagten Quartieren, siedelte man überwiegend Muslime aus der Türkei an. Diese kamen seinerzeit als billige Arbeitskräfte – temporär – nach Deutschland und sollten eigentlich das Land, nach einen gewissen Zeit wieder verlassen. Allerdings jenseits dieser amtlichen Verlautbarung, blieben viele der Gastarbeiter faktisch auf Ewig. Das brachte eine ganze Reihe von Problemen mit sich, und die mutwillige Brandstiftung einer Kirche, ist bisher nur der vorläufige Höhepunkt.

>>Open Doors Deutschland<<

„Gesellschaftlicher Druck der Großfamilie und von nichtchristlichen religiösen Führern und gewöhnlichen Bürgern: Der scharfe Nationalismus der Gesellschaft, der von der Regierung angestiftet wurde, lässt den Christen kaum Raum, eine alternative Nachricht zu verkünden. Insbesondere Konvertiten vom Islam zum christlichen Glauben sehen sich mit Widerständen von Gesellschaft und Familienmitgliedern konfrontiert, obwohl der Wechsel vom Islam zum christlichen Glauben rechtlich nicht verboten ist. Christen muslimischer Herkunft werden von ihren Familien und im kommunalen Gemeinwesen unter Druck gesetzt, zum Islam zurückzukehren. Es kann auch problematisch sein, eine christliche Konfession für eine andere zu verlassen. Christen mit muslimischem Hintergrund führen deshalb manchmal ein Doppelleben und verbergen ihre Bekehrung. Einmal bekannt geworden, droht einem Christen mit muslimischem Hintergrund die Scheidung und der Verlust von Erbrechten.“

Eine Mischung aus türkischen Nationalismus und Strukturen von muslimischen Großfamilien führen zum Fanatismus von Einzelnen. Das Spektrum reicht hierbei von Ausgrenzung, über Beleidigung bis hin zur Brandstiftung von Kirchen. Die Probleme die christliche Gemeinden in der Türkei haben, sind zum großen Teil Deckungsgleich, mit den Schwierigkeiten von gläubigen Christen hierzulande. Die Christenverfolgung wurde de-facto nach Deutschland importiert.

 

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