„Wir geben unseren Frauen eine Stimme“

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Das allgemeine Umfeld für Frauen hat sich in den letzten Jahren gravierend verschlechtert – insbesondere die Sicherheitslage. Den Begriff „Ehrenmorde“ brachten die wohl meisten eher mit den Roman: Romeo und Julia in Verbindung, wo sich die Protagonisten in einer blutigen Familienfehde befanden. Jedoch die Zeiten haben sich bedauerlicherweise zum schlechteren gewandelt.

>>Gehört der Islam zu Deutschland?: Anmerkungen zu einem schwierigen Verhältnis von Alfred Schlicht (Buch) <<

„Eine besonders beunruhigende Variante der Gewalt im familiären Kontext sind Tötungsdelikte, die bei uns gerne mit dem euphemistischen Begriff »Ehrenmorde« bezeichnet werden. Sie stehen im weitesten Sinn im Zusammenhang mit dem islamisch geprägten Frauenbild. Muslimische Familien empfinden es oft als Verletzung ihrer »Ehre«, wenn Frauen sich in ihrem Verhalten nicht den archaischen Normen und Regeln unterwerfen, die sie aus ihren Heimatländern importiert haben. Es sind typische Kollisionen zwischen erzkonservativen Wertvorstellungen und modernen Lebenswirklichkeiten. Junge muslimische Frauen, die, aus sehr traditionalistisch orientierten Familien stammend, sich von der freizügigen Gesellschaft des Gastlandes angezogen fühlen, versuchen oft, der restriktiven Enge ihres Herkunftsmilieus zu entkommen. Im Extremfall beschließen dann die Familien – teils unter dem wirklichen oder vermeintlichen Druck des Umfelds – die Ermordung der »Dissidentin«, oft auch unter Einbeziehung weiblicher Familienmitglieder, die teilweise auch an der Tat beteiligt sind oder sogar als Haupttäter auftreten. Ehrenmorde gibt es in praktisch allen Ländern der islamischen Welt. Diese Morde sind ihrer Essenz nach nicht »islamischen« Ursprungs, sondern haben vorislamische Wurzeln. Ehrenmorde sind auch nicht auf die islamische Welt beschränkt, aber fast 90 % der Ehrenmorde werden im islamischen Umfeld durch muslimische Täter verübt.“

 

>>Wir schaffen es nicht: Eine Flüchtlingshelferin erklärt, warum die Flüchtlingskrise Deutschland überfordert von Katja Schneidt  (Buch) <<

„Viele der Frauen erklärten mir auch, dass ihnen erst nach ihrer Ankunft in Deutschland bewusst wurde, dass ihnen mit dem Tragen eines Kopftuchs nicht nur ihre Individualität genommen werde, sondern auch ihre persönliche Freiheit. Allerdings wissen die meisten Frauen auch, dass ihre Ehemänner es ihnen niemals erlauben würden, das Tuch abzulegen, und mir sind drei Fälle persönlich bekannt, in denen Frauen allein die Äußerung des Wunsches, kein Kopftuch mehr tragen zu müssen, mit massiver körperlicher Gewalt bezahlt haben. Einer wurde sogar mit dem Tode gedroht für den Fall, dass sie sich zukünftig weigern würde, ihre Haare mit einem Kopftuch zu bedecken. Für diese Frau war dies der ausschlaggebende Punkt, die Flucht zu ergreifen und ihrer Familie den Rücken zu kehren. Nachdem ihr Mann zur Arbeit gegangen war, packte sie schleunigst ein paar Sachen zusammen, legte das Kopftuch ab und platzierte es in einen Suppenteller, neben den sie dann einen Zettel mit der türkischen Floskel »Afiyet olsun« (»Guten Appetit«) legte. Dann ließ sie sich von einer Freundin in ein Frauenhaus fahren, und nach einigen Jahren voller Todesangst lebt sie heute mit ihren Töchtern ein freies Leben. Im Gegensatz zu einem Kopftuch sollte das Tragen eines Ganzkörperschleiers generell verboten werden. In einem modernen, fortschrittlichen und gleichberechtigten Land, wie Deutschland eines ist, dürfen Tschador, Niqab und Burka keine Toleranz erfahren. Diese Gefängnisse aus Stoff diskriminieren Frauen in einer Art und Weise, die wir weder erlauben noch dulden dürfen. Im Übrigen kann solch eine Bekleidung auch mit unserem Gesetz kollidieren, wenn man etwa das Vermummungsverbot, das für Versammlungen gilt, bedenkt. Männer, die darauf bestehen, dass ihre Frau ohne ein solches Stoffungetüm das Haus nicht verlassen darf, müssen in einem Land Schutz und Hilfe suchen, welches die Unterdrückung der Frau auch heute noch praktiziert. In unserem Land darf dafür kein Platz sein, und das müssen wir den Menschen, die hier Schutz und Hilfe suchen, auch unmissverständlich klar machen. Frauenrechte dürfen nicht verhandelbar sein!“

 

>>Inside Duisburg-Marxloh von Franz Voll (Buch) <<

„Wenn sich die Zuwanderer abschotten und aus unserem Rechtssystem aussteigen. Wenn die neuen Bewohner versuchen, eine eigene Gesetzgebung aufzubauen und durchzusetzen, wenn sie versuchen, nur in ihren Clans zu leben, wenn sie versuchen, Zwangsverheiratung durchzusetzen oder Ehrenmorde, dann darf man das nicht kleinreden, die Probleme gibt es ja.“

 

>>Was gesagt werden muss, aber nicht gesagt werden darf von Hans Rauscher (Buch) <<

„Noch wenig diskutiert wird eine Entwicklung, die man als einen »neuen Krieg gegen die Frauen« bezeichnen könnte – einerseits Hassorgien im Internet gegen prominente, selbstbewusst auftretende Frauen, andererseits ein Rückbau der Frauenrechte durch Macho-Politiker – und das mehr als drängende Thema der Frau in den islamischen Zuwanderergesellschaften. Fazit: Die alten Gewissheiten – darunter der Wohlstand und der soziale Frieden in Europa – sind so gewiss nicht mehr. Ein Super-GAU wie der Verlust der Errungenschaften der liberalen Demokratie ist denkbar. Eine Antwort darauf lautet: mehr infrage stellen, in der Debatte mutiger sein, über das reden, worüber vermeintlich nicht geredet werden darf.“

 

>>Leyla Bilge<<

„Es reicht ! Wir geben unseren Frauen eine Stimme. Wir gehen für unsere Frauen und Mädchen auf die Straße! Eines haben die vergangenen Monate deutlich gezeigt: In der Agenda von Kanzlerin Merkel haben Frauenrechte- und Schutz keinen Platz. Täglich hören wir Nachrichten von vergewaltigten, verletzten oder gemordeten Mitbürgerinnen. Egal, in welchem Alter. Egal, ob „biodeutsch“ oder „mit Migrationshintergrund“. Jede kann es treffen. Grund dafür ist die Migrationspolitik unserer Regierung, die junge Männer aus arabischen und afrikanischen Ländern seit 2015 ungeprüft hereinlässt. Aber selbst jetzt, wo das Ausmaß der Verfehlung erkennbar wird, was tut die Regierung dagegen? Anstatt die männlichen Zuwanderer im Zaum zu halten, empfiehlt man den Frauen, sich zu verbarrikadieren: Sie sollen Silvester in abgesperrten und bewachten Arealen verbringen. Sie sollen nicht mehr alleine joggen, und was sonst noch alles. Nicht den Tätern, sondern den (potentiellen) Opfern wird die Schuld zugeschoben. Die Frauen werden – „zur eigenen Sicherheit“ – ihrer Freiheitsrechte beraubt! Sogar Kinderehen werden nicht nur toleriert sondern finden Asyl in unserem Sozialsystem. Das werden wir nicht länger hinnehmen! Deshalb unsere Aufforderung an alle Bürger und Bürgerinnen: Kommt zur Demo Marsch für Frauen am 09.06.2018 zum U-Bahnhof Hallesches Tor Kreuzberg. Dort hält Menschenrechtsaktivistin Leyla Bilge um 15:00 eine Ansprache. Anschließend marschieren wir vor das Bundeskanzleramt, direkt vor die Tür von Frau Merkel. Auf das sie unsere Forderungen nicht länger überhören kann. Kommt alle, um den Frauen eine Stimme zu geben! Wir sind überparteilich: Frauen, Männer, Biodeutsche. Migranten, unabhängig vom politischen Lager, sind willkommen!“

 

>>Philosophia Perennis<<

„Bundestags-Referentin Leyla Bilge (36) kam einst selbst aus Not nach Deutschland, half in Syrien. Jetzt nennt sie 80 Prozent der Flüchtlingsmänner eine „Horde unkontrollierter, muslimischer Männer“, schrieb die BZ Ende März über die PP-Lesern inzwischen sicher gut bekannte Initiatorin des Berliner Frauenmarsches. Ich habe mit ihr über ihre nächsten Pläne gesprochen.

Liebe Leyla, für den 2. Juni planst Du eine Fortsetzung des Frauenmarsches. Ganz böse könnte ich jetzt fragen: Hast Du nach den Schikanen des letzten Frauenmarsches Anfang des Jahres noch nicht genug?

Nein, jetzt erst recht. Nach unserem ersten Frauenmarsch in Berlin konnten wir Erfolge verbuchen. Es gab eine spezielle Debatte über unseren Frauenmarsch im Bundestag und im Abgeordnetenhaus. Das Thema Frauenrechte wurde, nachdem wir selbst anlässlich der Demo in unseren Rechten (Demonstrationsrecht, Meinungsfreiheit) beschnitten wurden, in den Medien und von vielen Bürgen diskutiert.

Aber irgendwelche Konsequenzen hatte das nicht …

Doch, das schönste war nämlich, dass der Polizeipräsident wegen uns gehen musste. Auch wenn unser Frauenmarsch nur das I-Tüpfelchen war, das den letzten Ausschlag für seine „Entlassung“ gab. Aber wir waren eben das I-Tüpfelchen. Hätte es den Frauenmarsch und das unglückliche Agieren der Polizei nicht gegeben, bin ich mir sicher, hätte der Polizeipräsidenten zu diesem Zeitpunkt nicht die Kündigung bekommen.

War es nicht unklug, die Demo ausgerechnet in Kreuzberg zu starten, sozusagen in jener Gegend, die viele als das traditionelle „Rattennest der Antifa“ bezeichnen?

Ich hatte bewusst diesen Ort für die Demo ausgesucht, da ich den Linken und der Antifa den Spiegel vorhalten wollte. Und das habe ich geschafft… Wir werden so lange demonstrieren, bis wir unser Recht auf Demonstrationsfreiheit in dem selben Umfang nutzen dürfen, wie jeder andere Bürger dieses Landes auch.

Was mich besonders erstaunt hatte, war der Ruf der Gegendemonstranten: „Kein Recht auf Nazipropaganda!“ Ich war ja bei der Demo ganz vorne mit dabei: Menschen, die einen kurdischen, libanesischen, iranischen oder jüdischen Hintergrund haben – und auch Homosexuelle. Menschen, die für Demokratie, Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung der Frau und v.a. gegen ideologisch motivierte Gewalt demonstrieren. Und sicher sein können: Hitler hätte sie in ein Konzentrationslager gesteckt – Wie kommt man sich da vor, wenn man dann als „Nazi“ bezeichnet wird?

Es hilft da nur eines: Nicht einschüchtern lassen, immer weiter machen und diesen Menschen den Spiegel vorhalten. Dann wird auch der normale Bürger wach, wenn er sieht das Migranten, Homosexuelle und Juden dermaßen beschimpft werden. Diese linken Demonstranten machen sich lächerlich.

Kannst Du schon Näheres zur nächsten Demo verraten?

Wir werden mehr prominente Unterstützer als letztes mal haben. Sollte zu diesem Zeitpunkt der neue Polizeipräsident fest stehen, so laden wir ihn herzlich ein vorne weg mit unseren Frauen für die Freiheit der Frau zu demonstrieren. Auch dieser Marsch wird wieder überparteiisch sein. Es geht uns um die Sache. Und die ist extrem wichtig, für die Menschen aller parteipolitischen Richtungen.

 

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