Bollwerke schaffen für Sicherheit

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Es heißt die antiken Römer haben mehr Schlachten mit den Spaten als mit den Schwert gewonnen, ob das in dieser Form so stimmen mag, darüber kann man gewiss streiten. Dennoch ein eindrucksvolles Beispiel stellt die >>Schlacht um Alesia<< da. Gaius Julius Caesar kesselte mit einen festungsartigen Bauwerk seinen Gegenspieger den Gallier Vercingetorix ein. Durch das entsenden eines Ersatzheers versuchte Vercingetorix wiederum das Bauwerk von außen – der ungeschützten Seite – anzugreifen, daraufhin errichtete Caesar einen zweiten Festungsring: Um sich vor den anrückenden Ersatzheer zu schützen. In der Nachbetrachtung – nicht nur unter den Römern – ein einmaliger Vorgang.

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>>Wiener Zeitung<<

“Als Antwort auf die sich häufenden Terroranschläge mit Autos oder Lastautos wie zuletzt in Barcelona sollen nun um das Bundeskanzleramt und die Präsidentschaftskanzlei in Wien eine Mauer und Poller errichtet werden.”

Der Bau der sogenannten “Anti-Terror-Mauer” in Wien wurde mittlerweile gestoppt, aber es zeichnet sich überall das gleiche Bild ab: Die amtierenden Regierungsvertreter schottem sich immer mehr nach außen ab.

>>Augsburger-Allgemeine<<

“Zu den Details, wie sie die große Politik in der Hauptstadt schützen, machen die Behörden keine Angaben. Doch der Kern des Berliner Regierungsviertels zwischen Reichstag und Bundeskanzleramt gilt als die wohl am besten bewachte Gegend der Republik. In enger Abstimmung sind gleich mehrere Polizeidienste rund um die Uhr im Einsatz. Uniform tragen dabei etwa die Angehörigen der Berliner Landespolizei oder der Bundespolizei. Dagegen sind die Fahnder der Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamts, der Sicherungsgruppe der Staatsschutzabteilung des Bundeskriminalamts und die Angehörigen der Bundestagspolizei, die speziell für die Bundestagsgebäude zuständig ist, in den allermeisten Fällen zivil gekleidet.”

 

>>Bundesministerium der Finanzen<<

“Der Bund und das Land Berlin haben am 08. Mai 2017 einen neuen Hauptstadtfinanzierungsvertrag unterzeichnet. … Im Bereich der Inneren Sicherheit werden die Ausgleichsleistungen des Bundes auf anfänglich 100 Mio. € ansteigen, ab 2022 auf 110 und ab 2023 schließlich auf 120 Mio. € pro Jahr. Damit werden ab der zweiten Hälfte der Vertragslaufzeit die Mittel gegenüber den derzeit noch geltenden Vereinbarungen verdoppelt. Die bisherige Regelung sieht hierfür lediglich 60 Mio. € vor.”

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>>Welt<<

“Die steigenden Einbruchzahlen beflügeln das Geschäft mit Alarmanlagen, Sicherheitsschlössern und Kameras. „Wir haben seit Jahren jährliche Umsatzzuwächse im Bereich von fünf Prozent“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Sicherheitstechnik, Norbert Schaaf, der Deutschen Presse-Agentur.”

Nun im Regierungsviertel zu wohnen – um in den Genuss der vorzüglichen Sicherheit zu kommen – muss man sich eben auch leisten können. Das selbe gilt, wer sich sein eigenes Bollwerk gegen Kriminalität und anderweitige Unsicherheiten erschaffen will.

 

 

 

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