Luxus von fremden Geld: Warum die Steuern steigen werden

Screenshot youtube.com

Bei verschiedene Alltagsprodukte soll die Steuerbelastung erheblich steigen. Die Gründe kommen keineswegs von ungefähr und waren schon lange vorher absehbar.

>>INSM Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<<

“Im Wahlprogramm der Unionsparteien heißt es zunächst, Deutschland als Industriestandort zu sichern und auch künftig die erforderlichen guten Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu gehören stabile Lohnnebenkosten und Sozialabgaben ebenso wie steuerliche Fairness im Vergleich zu anderen Ländern in Europa und weltweit. … Mit den finanziellen Spielräumen, die es ohne Zweifel gibt, versprechen sowohl die Unionsparteien als auch die SPD, Familien und Kinder zu fördern sowie Steuersenkungen zu beschließen, die vor allem der arbeitenden Mitte unserer Gesellschaft zugutekommen sollen – Arbeitnehmern, Handwerkern, dem Mittelstand.”

 

>>Finanzen100<<

“Die Pensionsverpflichtungen des Staates werden durch die Abgänge dramatisch ansteigen. Schon jetzt ist der Trend deutlich zu erkennen: 63,91 Milliarden Euro 2016 gab der deutsche Staat 2016 für Pensionen aus, zehn Jahre zuvor waren es noch 44,46 Milliarden Euro, wie Zahlen des Bundes zeigen. Eine Studie, die Professor Bernd Raffelhüschen vom Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg im Auftrag des Bundes der Steuerzahler erstellt hat, besagt: Bis zum Jahr 2050 wird der Staat 1,3 bis 1,4 Billionen Euro für die Versorgung seiner Beamten ausgeben müssen. Der Großteil davon, etwa 870 Milliarden Euro, gehen demnach für Pensionen drauf.”

 

>>Focus<<

“Unter anderem wegen der Herausforderungen durch Inklusion und Migration bräuchten vor allem Länder und Kommunen zusätzliches Personal, sagte Verbandschef Ulrich Silberbach auf der DBB-Jahrestagung am Montag in Köln. Deutschen Behörden fehlten bereits mehr als 200.000 Mitarbeiter. … Der Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen sieht das Problem ebenfalls, warnt aber davor, noch mehr Menschen zu verbeamten. Das Problem liegt seiner Ansicht nach woanders: Es gebe zwar „genügend Akademiker“, die sich für die Jobs eignen würden, so Raffelhüschen. Die Steuerzahler könnten diese aber nicht mehr finanzieren. „Das geht schlichtweg nicht. Dazu sind die Leute nicht bereit“, sagte der Professor an der Universität Freiburg gegenüber FOCUS Online. Beim Thema Migration habe sich Deutschland tatsächlich „naiv angestellt”, kritisiert der Finanzwissenschaftler. “Die Zuwanderungswelle kostet ein Vermögen. Das wird jetzt immer klarer.” Um die Kosten nicht in immer höhere Dimensionen schnellen zu lassen, müsse der Staat genau überlegen, was er jetzt tue. … Am Ende jedoch führe an einer Steuererhöhung – “oder besser einer Senkung konsumptiver Ausgaben” – kein Weg vorbei, warnt Raffelhüschen. „Das schmeckt den Politikern nicht, die das jetzt erklären müssen.“ … Aus Sicht von Raffelhüschen handelt es sich bestenfalls um ein Strohfeuer. In Berechnungen für die Stiftung Marktwirtschaft kommt er schon jetzt auf eine implizite Verschuldung des deutschen Staates von 90 Prozent des Bruttoinlandsprodukts – weit mehr als die offiziellen Zahlen. Denn Raffelhüschen rechnet die Folgekosten der aktuellen Sozial- und Rentenpolitik mit ein.”

Tatsächlich fordert das Umweltbundesamt bereits auf Fleisch und Milch eine satte Steuererhöhung. Rentner müssen ihre Einkünfte – schon gegenwärtig – versteuern und dies soll in Zukunft auch noch ausgeweitet werden. Und auch Diesel, Benzin und Heizöl sollen – durch Erhöhung der Steuern – die Preise weiter nach oben klettern.

 

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