Alpakas: „Der Lausitzer – Heidehof ist ein kleiner Landwirtschaftsbetrieb in der Lausitz“

Screenshot lausitzer-heidehof.de

Der >>Lausitzer – Heidehof<< züchtet in der Lausitz – die ursprünglich aus Südamerika stammenden – Alpakas. Die Tiere gehören zwar biologisch zur Familie der Kamele (Camelidae) an, aber ihre Wesensart ist einzigartig. Weswegen sie auch zur Tier-Therapie zum Einsatz kommen. Daneben können Alpakas als Last- und Reittiere genutzt werden und auch ihre Wolle ist von herausragender Bedeutung.

>>Stern<<

„Sie sind ziemlich niedlich und flauschig, das erklärt ihre wachsende Beliebtheit. Doch Alpakas haben viel mehr auf dem Kasten. Denn die friedlichen Nutztiere aus den Anden haben einige bemerkenswerte Fähigkeiten.“

 

>>Geo<<

“ Das Aplaka, wissenschaftlich Vicugna pacos, gehört zur Familie der Kamele (Camelidae) und zur Ordnung der Paarhufer. Besonders bekannt sind die Tiere für ihre warme und sehr weiche Alpakawolle, die neben Seide und Kaschmir zu den kostbarsten Geweben der Welt zählt und in Südamerika als „Vlies der Götter“ bezeichnet wird. Alpakas haben lange schmale Beine und einen langen dünnen Hals. Wie alle Neuweltkamele in Südamerika besitzen auch sie keinen Höcker. Ein ausgewachsenes Alpaka kann zwischen 80 und 100 Zentimeter hoch (Rückenhöhe) werden und bringt zwischen 65 und 75 Kilogramm, Hengste sogar bis zu 80 Kilogramm auf die Waage. Damit sind die Tiere wesentlich kleiner und leichter als Lamas. Das Fell der Alpakas ist von Natur aus sehr lang und meist braun oder grau, manchmal aber auch hell und apricot-farben. Die Ohren der Alpakas sind gerade und speerförmig. Ihre Oberlippe ist vorne gespalten- so können die Tiere leicht Gras und Blätter abrupfen. Unter ihren Hufen besitzen Alpakas außerdem ein weiches Sohlenpolster, mit dessen Hilfe sie auch an steilen Berghängen problemlos klettern können. Bei guter Haltung können die Tiere bis zu 25 Jahre alt werden.“

 

>>Lausitzer – Heidehof<<

„Der Lausitzer – Heidehof ist ein kleiner Landwirtschaftsbetrieb in der Lausitz. Bewohnt wird der Hof von mir, Julia Wroblewski, meinen Eltern Gert und Katharina Wroblewski und natürlich unseren vielen Tieren. Gestartet hat das ganze Projekt in Schwarzkollm mit unserem Hund und einem Pferd, das natürlich nicht alleine bleiben konnte. Als Rasenmäher kamen dann noch Schafe dazu. Wir wussten natürlich auch dass die selbstproduzierten Lebensmittel immer noch am besten schmecken. Daher folgten auch bald noch ein paar Hühner und Kaninchen. Nach dem ich mich bei einem Rundgang auf der grünen Woche auch noch in Alpakas verliebt hatte, stand fest, dass der Hof in Schwarzkollm bald aus allen Nähten platzen wird. Daher war die logische Schlussfolgerung das etwas Neues und größeres her musste. Die Pläne waren klar: Es musste ein Pferde- und Alpakastall her der groß genug für meine angestrebte Tierzahl war. … Der Ursprung der Alpakas, welche zur Familie der Neuweltkameliden gehören, liegt in Zentral- und Nordamerika. Die Mitglieder der Familie Camelidae gaben dieses Gebiet vermutlich zu einer Zeit auf, als der asiatische und der amerikanische Kontinent noch verbunden waren. Die heute als „Altweltkameliden“ bezeichneten Trampeltiere und Dromedare zogen über Asien bis nach Afrika, dagegen wanderten die Vorfahren der Neuweltkameliden in Richtung Südamerika aus. Die Vicunas und Guanacos, die heute noch wild lebenden Urformen, dienten den Ureinwohnern Südamerikas als Grundlage für die heute als Alpakas und Lamas bekannten domestizierten Unterarten. Lamas werden hauptsächlich als Lastentiere und für die Fleischgewinnung genutzt, während Alpakas als Faserlieferanten exklusiv und nach Farben und Rasse getrennt gezüchtet werden. Seit Mitte der achtziger Jahre werden Alpakas vermehrt auch in anderen Ländern gehalten und gezüchtet.“

 

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