Geleugnet und Verharmlost: Wenn Wölfe Menschen angreifen

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Die Raubtiere sind aber nur scheu, wenn sie gejagt werden, wie etwa in Russland und Estland.“ So der Professor für Wildökologie Sven Herzog. Auch reale Wolfsangriffe auf Menschen: Untermauern – trauriger Weise – die Ansicht des Experten. Nur haben amtliche Stellen, mit diesem einfachen Tatsachen ein großes Problem: Worüber sie aber nur ungern sprechen.

„Warnt ebenfalls vor einem unrealistischen Wolfsbild“

>>Focus<<

„Sven Herzog ist Professor für Wildökologie an der Technischen Universität Dresden und warnt ebenfalls vor einem unrealistischen Wolfsbild. … „Die Raubtiere sind aber nur scheu, wenn sie gejagt werden, wie etwa in Russland und Estland.“ In Deutschland fehlten ihnen die negativen Erfahrungen, um sich von Menschen fernzuhalten. Sven Herzog spricht deshalb von einem „schleichenden Prozess der Habituation, also Gewöhnung an den Menschen“, und warnt: „Solange Wölfe nicht erwarten müssen, von Menschen ein Übel zu erfahren, werden sie leicht zu erbeutende Haus- oder Nutztiere jagen.“

„Die Raubtiere sind aber nur scheu, wenn sie gejagt werden“

Was passiert, wenn die Tiere nicht gejagt werden: Davon zeugen immer wieder erneut Vorfälle mit dem Wolf – auch wenn deren Nachweis stets geleugnet wird.

„Angriff eines Wolfes auf einen Mann“

>>Süddeutsche Zeitung<<

„Nach dem angeblichen Angriff eines Wolfes auf einen Mann im niedersächsischen Bülstedt ist das Ergebnis der DNA-Analyse bekannt geworden. … Für den angeblichen Angriff eines Wolfes auf einen Mann im niedersächsischen Bülstedt haben Wissenschaftler keine Belege gefunden. Die DNA-Analyse im Auftrag des niedersächsischen Umweltministeriums habe keinen entsprechenden Nachweis erbracht, teilte eine Sprecherin mit.“

Wolfsangriff: Wenn plötzlich keine DNA-Spuren gefunden werden

Der Geschädigte habe jedoch geschildert: Der Angriff kam von einem Wolf. Theoretisch könnte auch ein – wie ein Wolf aussehender – Hund es gewesen sein: Das aber ein DNA-Test – auf wundersame Weise – keine eindeutigen Fakten liefern konnte: Das ist leider kein Einzelfall.

Wolfsangriff: „Angriff auf eine Joggerin am Mönchswalder Berg bei Großpostwitz“

>>Radio Lausitz<<

„Nach dem Angriff auf eine Joggerin am Mönchswalder Berg bei Großpostwitz ist eine Diskussion entbrannt, ob es sich bei dem Tier um einen Wolf oder einen Hund handelt. Die Ärztin ist davon überzeugt, dass es sich um einen Wolf mit einem Senderhalsband handelt. Sowohl das Landratsamt Bautzen als auch das Sächsische Umweltministerium erklärten, es seien derzeit keine besenderten Wölfe unterwegs.“

Zeugen von Wolfsangriffe: Die für dumm verkaufte Bevölkerung

Sobald der Fall eintritt: Wolf greift Menschen an. Dann startet sofort die amtliche Beschwichtigungsoffensive. Frei nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Dabei verstricken sich Behörden allzu oft in Widersprüche: Angeblich sind keine Wölfe mit Sendehalsband unterwegs, aber nicht alle diese Halsbänder sind auch funktionstüchtig. Die naheliegende Schlussfolgerung: Das es sehr wohl ein Wolf war. – So etwas darf auf keinen Fall sein. Die Bürger werden regelrecht für dumm verkauft.

Wolfsbüro: Die systematische Verharmlosung des Wolfes

>>Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ <<

„Wenn Sie im Wolfsgebiet zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, ist eine Begegnung mit Wölfen zwar selten, aber durchaus möglich. Wölfe verhalten sich von Natur aus vorsichtig dem Menschen gegenüber, weshalb sie meistens ausweichen, noch ehe wir sie bemerkt haben. Begegnungen auf unter 100 m finden in der Regel dann statt, wenn die Wölfe den Menschen z.B. wegen entsprechender Windverhältnisse noch nicht bemerkt haben.“

Warum eine Änderung der Wolfspolitik niemand Offizielles will

Die Verharmlosung mit den Wolf hat System: Seit vielen Jahren wird von offizieller Seite behauptet, das Wölfe für dem Menschen keine Gefahr darstellen sollen. Reale Wolfsangriffe scheinen dieses Weltbild genauso wenig infrage zu stellen, wie eindeutige Aussagen von Experten. Der amtlich festgelegte Kurs scheint Unveränderbar zu sein. Und genau hierin liegt das Problem: Von offizieller Seite müsste man eingestehen, dass man jahrelang die Bevölkerung belogen hat.

 

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