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Bogenschießen – Ein Hobby, das Spannung und Entspannung miteinander vereint

Screenshot twitter.com

Zebrasehne – Mit Pfeil und Bogen

Sicher kennen Sie zahlreiche Filme, in denen Bogenschützen als Helden glänzen oder die Entscheidung in einer historischen Schlacht herbeiführen. Besonders Fans von “Herr der Ringe” oder “Game of Thrones” wissen, wovon die Rede ist. Doch ganz so einfach, wie es oftmals im Film auf den ersten Blick erscheint, ist Bogenschießen nicht. Der wohl beste moderne Bogenschütze, Lars Andersen, deckt so einige Film-Tricks auf, zeigt aber auch, was alles tatsächlich mit einem Bogen möglich ist. Doch davon sollte man sich als Anfänger sicher nicht entmutigen lassen.

Beim heutigen, modernen Bogenschießen werden meist entweder Recurvebögen, Compoundbögen oder aber die traditionellen Langbögen eingesetzt. Der Langbogen ist wohl der älteste und auch bekannteste unter den Bogenarten. Er ist oftmals so groß wie der Schütze selbst und lässt sich an seinem D-Profil gut erkennen. Er wurde schon vor tausenden von Jahren zum Jagen sowie in Kriegen eingesetzt. Der Recurvebogen ist als eine Weiterentwicklung des Langbogens zu sehen. Bei ihm zeigen die Wurfarmenden vom Schützen weg, wodurch die Sehne an diesen anliegt. Mit einem solchen Bogen erreicht man gegenüber dem Langbogen einen höheren Wirkungsgrad, das heist, man nutzt seine Kraft besser aus. Der Compoundbogen hingegen ist der modernste Bogen. Er profitiert von sogenannten Cams, die als ein Flaschenzug an den Wurfarmenden dienen. Durch geschickten Einsatz des Hebelgesetzes muss der Bogenschütze nur einen Bruchteil des Zuggewichtes halten und kann deutlich einfacher und sicherer Zielen. Welchen Bogen nun ein Anfänger wählt, hängt maßgeblich vom eigenen Stil ab. Empfehlenswert sind aber die Recurve- sowie Compoundbögen, da sie einige Vorteile gerade für Einsteiger in den Sport bieten.

Hat man nun einen passenden Bogen gefunden, steht die Auswahl der Pfeile an. Auch hier hat man, Abhängig vom Stil des Bogens und den Anforderungen des Schützens, viele Auswahlmöglichkeiten. Ein klassischer Holzpfeil passt sicher am besten zum traditionellen Langbogen, jedoch ist Holz von Natur aus schwer und nicht jeder Pfeil gleicht dem anderen. Möchten die Schützen ihre Präzision steigern, greifen sie oftmals zu Carbon- oder Aluminiumpfeilen. Hergestellt aus den modernsten Materialien bieten diese Pfeile eine unerreichte Präzision, sodass sogar traditionelle Langbogenschützen immer öfter zu einem modernen Pfeil in Holzoptik greifen. Doch nicht nur die Optik und das Material sind ein zu bedenkender Faktor bei der Wahl des richtigen Pfeiles. Vor allem kommt es auch auf die Länge sowie die Elastizität an. Ist der Pfeil zu flexibel, kann er beim Schuss brechen und ernsthafte Verletzungen hervorrufen.

Hat ein angehender Schütze nun einen Bogen und die dazugehörigen Pfeile gewählt, gibt es einiges an zusätzlicher Ausrüstung, die man sich näher anschauen sollte. Unter anderem ist ein tragbarer Pfeilköcher von Vorteil, um die Pfeile sicher und immer griffbereit transportieren zu können. Ein Finger sowie Armschutz soll die Hände und Arme vor Verletzungen an der Bogensehne schützen. Für Enthusiasten gibt es spezielle Bogenständer, Stabilisatoren, Pfeilzieher und weitere Ausrüstung zu kaufen.

Lassen Sie sich aber nicht von all den Informationen abschrecken, einen näheren Blick auf das Hobby Bogenschießen zu werfen. Für den Laien mag es sehr kompliziert klingen, es ist aber ein sehr interessantes Hobby, in das es sich lohnt, einzusteigen. Falls Ihr Interesse am Sport geweckt wurde und Sie einen näheren Blick riskieren möchten, können Sie gerne auf der Informationsseite  – Zebrasehne – Mit Pfeil und Bogen – weitere Informationen zum Thema einholen und so vielleicht in ein neues Hobby starten.

Bild: zebrasehne.de

Der Autor Steven Brandt ist selbst begeisterter Bogenschütze seit seiner Kindheit. Er möchte mit seiner Webseite Zebrasehne angehenden Bogenschützen einen Einstieg in das Hobby so einfach wie möglich gestalten und seine Freude an dem Sport teilen.

 

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