Kahnbauerei Karl Koal: Kein Lehrberuf sondern ein „Abguck-Beruf“

Screenshot youtube.com

Nicht alle Berufe sind richtige Lehrberufe, manche sind nur durch „Abgucken“ erlernbar. So auch bei der >>Kahnbauerei Karl Koal<< im Spreewald. Nach alten Traditionen werden in der „Venedig der Lausitz“ die allseits bekannten Spreewaldkähne gebaut.

>>Kahnbauerei Karl Koal<<

„Noch heute erfolgt die Anfertigung von Holzkähnen nach historischen Schablonen, die nach dem Längenmaß Fuß gemessen werden.Dabei verwenden wir 120-140 Jahre gewachsenes Kiefernholz, das traditionell über offenem Feuer gebogen wird. Unsere Kähne bieten wir ihnen auch komplett mit Ausstattung an. Bänke, Tische (lackiert oder unbehandelt), Kahnrudel oder als Ruderkahn… “

 

>>Spreewald<<

„Neu hinzugekommen ist die Anfertigung von Aluminium-Kähnen, ob als Personen-, oder Wirtschaftskahn. … Der von uns praktizierte traditionelle Kahnbau begann 1884 im Spreewalddorf Lehde bei Lübbenau. Im Bereich des Freilandmuseums Lehde finden Sie das einzige Kahnbaumuseum Deutschlands, daß aus der alten 1905 erbauten Werkstatt hervorging.“

 

>>Beckers Spreewaldblog<<

„Aber Kahn bauen kann man nicht lernen, dass ist kein Lehr- höchstens ein „Abguck-Beruf“. Bei Karl Kolkwitz, einem Lübbenauer Kahnbauer, holte sich Karl Koal jun. das nötige Rüstzeug und baute 1985 seinen ersten Kahn. „Das alte Werkzeug meiner Großmutter erwies mir nun gute Dienste. Ich hatte mich schon lange danach gesehnt, damit mal wieder einen Kahn zu bauen. … Karl Koal findet seine Abnehmer inzwischen auch außerhalb des Spreewaldes, so in Mecklenburg und Niedersachsen.“

 

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