Schließung der Zuckerfabrik Brottewitz: „Bittere Pille für die 90 Lausitzer Südzucker-Beschäftigten“

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… ein offener Brief, der von ihm zusammen mit Bürgermeistern und Amtsdirektoren aus der kommunalen Familie im Landkreis unterzeichnet wurde. Darin heißt es: „Mit Fassungslosigkeit und Unverständnis haben wir die Pläne der Südzucker AG zur Schließung des Werkes in Brottewitz zur Kenntnis genommen. Gut 90 qualifizierte Fachkräfte mit ihren Familien, viele Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe und rund 400 Zuckerrübenanbauer wären von einer Schließung der einzigen Zuckerfabrik im Bundesland Brandenburg hart getroffen. Wir haben für diese Entscheidung keine rationale Erklärung, zumal es sich bei dem Werk in Brottewitz nach Konzernangaben um einen ‚wichtigen Industriestandort und Arbeitgeber für die Menschen der Region‘ handelt. Nicht zuletzt ist das Südzucker-Werk für die Region ein Symbol für Leistung und Tatkraft mit hohem Engagement für die Ausbildung junger Menschen. Deshalb wurde das Unternehmen erst unlängst für seinen Einsatz auf diesem Gebiet mit dem „AUSBILDUNGS-STAR 2017″ vom Landkreis gewürdigt.“ Dieser Appell hat leider nichts genützt. Die Zuckerfabrik wird nach den Willen des Eigentümers Südzucker AG für immer geschlossen. Die Noch-Beschäftigten blicken derweil sorgenvoll in die Zukunft. Auch die Protestaktionen fanden offenkundig bei den Eigentümern wenig Widerhall.

>>Niederlausitz Aktuell<<

„Die Zuckerfabrik im Mühlberger Ortsteil Brottewitz (Landkreis Elbe-Elster) soll nach dem Willen des Eigentümers Südzucker AG geschlossen werden.“

 

>>Lausitzer Rundschau<<

„Alles hoffen hat nichts genützt: Die Aufsichtsrat der Südzucker AG hat am Montagabend die Schließung der zwei Werke in Brottewitz (Elbe-Elster) und Warburg (Nordrhein-Westfalen) bestätigt.“

 

>>Radio Lausitz<<

„Bittere Pille für die 90 Lausitzer Südzucker-Beschäftigten in Brottewitz. … Begründet wurde die Entscheidung mit dem Preisverfall auf dem Zuckermarkt.“

 

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