Hexenhäusel der Lausitz

Screenshot myheimat.de

Das „echte“ Hexenhäusel der Lausitz, steht genau genommen in Bautzen. Die Stadt Bautzen präsentiert sich selbst gern als Stadt der Türme. Davon sollen in der Stadt insgesammt 14 historische Türme stehen – ohne die Türme der Neuzeit mit eingerechnet. Etwas verschämt, wird am hinteren Ende jeder offiziellen Führung, eine Sehenswürdigkeit der etwas anderen Art gezeigt. Gemeint ist damit das Hexenhäusel, manmachmal auch als Hexenhaus bezeichnetes Bauwerk. Es handelt sich hierbei, um eine äußerlich recht unscheinbare Fischerhütte, errichtet Anfang des 17. Jahrhunderts. Der Legende zufolge (es gibt unterschiedliche Versionen) soll eine Zigeunerin auf der Suche nach Essen und/oder Unterkunft umhergeirrt sein, doch niemand half ihr. Bis sie an die Tür jenes Hauses klopfte, wo man ihr schlussendlich geholfen hat. Als Dank dafür, soll sie das Haus mit einen Zauber belegt haben, der es vor jeden Unheil beschützen sollte. Tatsächlich überstand das Gebäude nicht nur zahlreiche Feuersbrünste, die die Stadt mehrfach heimgesucht haben, sondern sogar die Wirren des 2. Weltkrieges. Besonders in den letzten Kriegstagen, wurde um die Stadt Bautzen heftig gekämpft. Zwischen Eroberung und Rückeroberung verloren zahlreiche Menschen ihr Leben und viele Bauwerke fielen Bomben und Bränden zum Opfer. Das Hexenhäusel blieb hiervon – wie durch ein Wunder – verschont und steht bis heute.

>>Mühlbastei Bautzen<<

„Es heißt, das „Hexenhäusel“ habe all den Bränden und Kriegen der Jahrhunderte standgehalten, weil es durch den Feuersegen einer Roma-Frau geschützt wurde. In jedem Fall ist es eines der ältesten bewohnten Häuser der Stadt, erbaut vor über 400 Jahren als Fischerhütte.“

 

>>Pension Stadtwall<<

„Das als Hexenhäusel bekannte Wohnhaus wurde im Jahr 1604 errichtet. Es hielt in den folgenden Jahrhunderten mehreren großen Stadtbränden stand, die viele weitaus massivere Gebäude zerstörten. Das Hexenhäusel hat hölzerne Dachschindeln und ebensolche Dachrinnen. Der Legende nach hat ein gesprochener Feuersegen das Haus vor der Zerstörung bewahrt. Diese Überlieferung trug zur Bezeichnung als Hexenhäusel bei.“

 

>>Stadt Bautzen<<

„Als eines der ältesten Häuser der Stadt ist dieses spitzdachige, schindelbedeckte Fischerwohnhaus vor 1604 erbaut worden. Es überstand den großen Stadtbrand von 1634 sowie alle späteren Brände und Kriege. Die Bezeichnung „Hexenhäuschen“, die es seit 1900 durch eine Serie von Künstlerpostkarten erhielt, geht auf eine Überlieferung zurück, nach der durch den Feuersegen einer Zigeunerin das Haus vor Brand geschützt sein soll. 1959 / 60 wurde das Gebäude rekonstruiert.“

 

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