„Geopark Muskauer Faltenbogen ist die Wiege des Braunkohlebergbaus in der Lausitz“

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Der Geopark Muskauer Faltenbogen stellt die Wiege des Braunkohlebergbaus in der Lausitz da. In einer längst vergangene Eiszeit, brachte ein Gletscher Sedimentschichten regelrecht durcheinander. Dadurch kamen die unteren Schichten der Braunkohle an die Oberfläche, was später dazu führte, dass die Braunkohle leicht abgebaut werden konnte. Das stellte den Beginn des Braunkohlebergbaus in der Lausitz da. Heutzutage ist der Muskauer Faltenbogen eine geologisch interessante Kulturlandschaft, die jedes Jahr viele Besucher anzieht.

>>Stadt Bad Muskau<<

„Der Geopark Muskauer Faltenbogen erstreckt sich mit einer Fläche von 580 km² über das Gebiet des Amtes Döbern-Land im Brandenburgischen, sein Scheitel liegt im Sächsischen (Weißwasser) und der östliche Schenkel des Bogens in der Wojewodschaft Lubuskie (Lebuser Land, Trzebiel, Tuplice) in Polen.“

 

>>Lausitzer Seenland<<

„Der deutsch-polnische Geopark Muskauer Faltenbogen ist die Wiege des Braunkohlebergbaus in der Lausitz. Die Gletscher der Eiszeiten formten diese einzigartige Landschaft, falteten die tiefgelegenen Kohle-, Ton- und Glassandschichten und schoben sie in leicht erreichbare Nähe an die Oberfläche. Es entstand der hufeisenförmige sogenannte Faltenbogen.“

 

>>UNESCO<<

„Der Muskauer Faltenbogen entstand in der Eiszeit vor 350.000 Jahren. Damals lag Mitteleuropa bis zur Linie Hamburg – Berlin – Krakau unter einer rund 3.000 Meter mächtigen Eisdecke, ähnlich wie heute Grönland. Aus dieser Eismasse stach in der Gegend von Bad Muskau plötzlich ein „kleiner“ Gletscher (20 Kilometer breit und lang und bis zu 500 Meter dick) hervor. Er „zerdrückte“ und stauchte den Untergrund bis in eine Tiefe von 300 Metern und türmte die Erdmassen vor sich auf – eine Stauchendmoräne, der Muskauer Faltenbogen.“

 

>>Nationaler Geopark<<

„Noch in den 1970er Jahren wurde Braunkohle im Bereich des Muskauer Faltenbogens gewonnen – heute wird der Geopark als die am Besten untersuchte Stauchendmoräne der Welt, ein Zeuge der Elstereiszeit vor ca. 450.000 Jahren, bezeichnet. Mit seiner geologischen, landschaftlichen, bergbau- und industriehistorischen sowie kulturellen Vielfalt lockt er immer mehr Besucher in die Region.“

 

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