Kromlauer Park: „Als englischer Landschaftspark errichtet“

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Die weltbekannte Rakotzbrücke ist Teil des >>Kromlauer Parks<<. Jene Parkanlage gehört zu den ältesten der Welt. Aber das En­sem­ble bietet weit mehr als nur die Rakotzbrücke: Auf mehreren hundert Hektar Fläche, kann man eintauchen in die Welt des 19. Jahrhunderts.

>>Oberlausitzer Bilder<<

„Der Kromlauer Park wurde Mitte des 19.Jahrhunderts, der damaligen Mode folgend, als englischer Landschaftspark errichtet. Bekannt sind die Rakotzbrücke und die künstlich formierten Basaltsäulen, die man damals extra aus weit entfernten Steinbrüchen herbeigeschaft hatte.“

 

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„Auf ca. 200 Hektar Fläche befindet sich die ein oder andere versteckte Sehenswürdigkeit. Die bekannteste von ihnen musst du aber nicht lange suchen. Vom Parkplatz aus geht der Weg über die Halbendorfer Straße hinein in den Kromlauer Schlosspark und von dort schnurstracks zum Rakotzsee, der von der auch Teufelsbrücke genannten Rakotzbrücke überspannt wird.“

 

>>Gemeindeamt Gablenz<<

„Etwa ab 1844 führte Rötschke erste Arbeiten zur Anlage des Parkes durch. Sicherlich hat ihn dabei das benachbarte Muskauer Vorbild inspiriert. Nach dem Bericht des Chronisten Aisch stellte Rötschke 800 Morgen (etwa 200 Hektar) „zur Ausführung seines Planes bereit. Teiche ließ er graben und Hügel aufwerfen, die er mit Eichen krönte. Seltenes Gehölz aus aller Herren Ländern wurde gepflanzt. Lauschige Plätze mußten mit Standbildern aus mythologischer oder Rokoko-Zeit sich schmücken lassen.“

 

>>Stadt Bad Muskau<<

„Den Grundstein für den Kromlauer Park legte Friedrich Hermann Rötschke im Jahre 1844, jedoch ergänzte Graf von und zu Egloffstein Arklitten die charakteristischen Rhododendren und Azaleen erst gut 40 Jahre später, wodurch der Park zu einem der Größten und Schönsten seiner Art in Deutschland zählt.“

 

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