Peta-Prinzip – Wie radikale Tierschützer mit gestellten Skandalen viel Geld verdienen?

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Mit spektakulären Aktionen machen Tierrechtsorganisationen auf das Leid von Tieren aufmerksam. Die Empörung ist danach groß und die Spendengelder fließen reichlich. Dennoch taucht die Frage auf: Handelt es sich dabei nur um ein gut durch kalkuliertes Geschäftsmodell? Eine dieser immer präsenten Organisationen lautet Peta und sie taucht ständig in gefühlt unzähligen Medien auf.

„Organisation Peta“ – „Die sich Tierrechten verschrieben hat“

>>Hoyte24.de<<

„Die Organisation Peta, die sich Tierrechten verschrieben hat, verlangt, die Pinguinhaltung im Zoo zu beenden. Die Tiere seien sehr anfällig für Infektionen und Stress. Ihre Ansprüche an ihren Lebensraum könnten zoologische Einrichtungen nicht annähernd erfüllen, heißt es.“

Radikale Tierschutzorganisationen: Wie eine „Warnung“ zu verstehen sei?

Natürlich drängt sich die Frage auf: Was ist an der Meinung der Organisation Peta überhaupt so interessant oder wichtig? Die Tierrechtorganisation Peta gehört zum radikalen Flügel der Tierschutzorganisationen dazu: Selbst vor Straftaten wie Hausfriedensbruch schrecken sie nicht zurück. Eine Warnung von Peta ist also gewissermaßen wie eine Warnung des Paten von der Mafia zu verstehen. – Solche Vergleichen hinken gewaltig? Tatsächlich haben sich bei Peta die Einbrüche in Ställen sozusagen zum Geschäftsmodell entwickelt.

„Einbruch in Ställe: Tierschutz oder Geschäftsmodell?“

>>Westfalen-Blatt<<

„Einbruch in Ställe: Tierschutz oder Geschäftsmodell? – Anfang Oktober verbreitete der Verein Deutsches Tierschutzbüro (Berlin) Fotos und Videos aus dem Hühnerstall eines Bauern aus Bad Iburg (Landkreis Osnabrück), der fast 14.000 Tiere hat und Bio-Eier vermarktet. Vereinsvorstand Jan Pfeifer erklärte, die Aufnahmen seien dem Verein zugespielt worden und versicherte eidesstattlich, dass sie aus dem Betrieb stammten.“

„Fotos und Videos aus dem Hühnerstall eines Bauern aus Bad Iburg“

Durch widerrechtliches Eindringen in Ställen werden vermeintlich dramatische Fotos oder Videoaufnahmen gemacht. Dabei werden die Tiere mitunter in ihrer Nachtruhe gestört. Die fremden Eindringlinge und deren grelles Licht der Kameras kann bei den ohnehin schon verängstigten Tieren zu panischen Reaktionen – und gewollt-empörten Bildernführen. Zudem stellen sich die vermeintlichen „dramatischen Bilder“ bei näherer Betrachtung manchmal als vollkommen harmlos heraus.

Wie natürliches Verhalten von Hühnern zum „Skandal“ aufgeblasen wird

>>Westfalen-Blatt<<

„Nachts kommen die Hühner des Bad Iburger Bauern von draußen in den Stall, wo sie auf Stangen sitzen. »Die hocken nachts gerne so dicht aufeinander«, sagt Tierarzt Dr. Holger Stolle aus Delbrück.“

„Die hocken nachts gerne so dicht aufeinander“ – Warum Hühner in der Nach die Nähe zu anderen suchen?

Hühner halten – vergleichbar wie Menschen – ebenfalls eine Nachtruhe ein: Nur dass sie in keinen Bett liegen, sondern auf Stangen sitzen. Dabei suchen sie – trotz ausreichend Platz – die Nähe von anderen Hühnern auf. Diesem natürlichen Instinkt müssen sie vermutlich von ihren wilden Verwandten in der Natur beibehalten haben. Die gewollt gesuchte Nähe ergibt in der freien Natur sogar Sinn, weil es Raubtiere so schwerer haben. Genau dieses natürliche Verhalten hat die „Tierrechteorganisation“ dokumentiert und daraus einen „Skandal“ gemacht. Aber nicht nur gegen Hühnerhalter oder Bauern zieht Peta zu Felde, sondern sogar so mancher Angler sollte vor fliegenden Steinen lieber Entdeckung gehen.

„Peta bläst zur „Jagd” auf Angler“

>>Nordkurier<<

„Peta bläst zur „Jagd” auf Angler – Missionieren, Steine schmeißen, Fotos machen, anzeigen, Fische retten: Das waren Vorschläge der Tierrechtsorganisation Peta im „Kampf” gegen Angler.“

„Tierrechtsorganisation Peta im „Kampf” gegen Angler“

Das Angler nicht nur einfach Fische fangen, sondern auch mitunter gefährliche Neozoen bekämpfen und Fischkrankheiten erkennen können. Die Angler haben selbst kein Interesse daran, eine Tierart auszurotten. Aber solche einfache Erkenntnisse dringen bis zu den hochgeschätzten Tierrechtlern nur selten durch. Die Tierrechtsorganisation Peta hat gegenüber der Sichtweise aus den ländlichen Raum eine beachtliche Resistenz entwickelt. Der Verein reiht sich daher in die urbane Wohlstandsgesellschaft ein und ist dort fest etabliert. Selbst Straftaten können die steuerliche Gemeinnützigkeit nicht verhindern.

„Straftaten und Gemeinnützigkeit schließen sich aus“

>>Deutscher Bundestag<<

„Gemeinnützigkeit von PETA im Visier – In der von der Ausschussvorsitzenden … geleiteten Anhörung ging es um einen Antrag der FDP-Fraktion mit dem Titel „Straftaten und Gemeinnützigkeit schließen sich aus“ (19/2580). Die Abgeordneten fordern, Körperschaften grundsätzlich nicht mehr in den Genuss der Steuerbegünstigung der Gemeinnützigkeit kommen zu lassen, wenn deren Repräsentanten gegen geltende Strafgesetze verstoßen oder zu einem Rechtsbruch aufrufen. Namentlich erwähnt wird die Tierrechtsorganisation „PETA“. Führende Repräsentanten von PETA würden Straftaten wie Einbrüche in Viehställe legitimieren, schreibt die FDP-Fraktion.“

„Führende Repräsentanten von PETA würden Straftaten wie Einbrüche in Viehställe legitimieren“

Normalerweise kann bei „politischen Engagement“ die Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt ganz schnell entzogen werden. Mehr noch: Bei Straftaten ist die öffentliche Benennung im Verfassungsschutzbericht beinahe schon obligatorisch. Augenscheinlich scheint Peta innerhalb des Beamtentums eine recht hohe Zahl an Sympathisanten zu verfügen: Anders lässt sich das Verhalten wohl kaum erklären. Aber auch bei Wahlen stehen die Beamten grün-angestrichenen Themen recht offen gegenüber.