Wirtschaftliche Bruchlandung – Sinkende Realeinkommen & Arbeitslosigkeit: Warum die Deflation so richtig an Fahrt aufnimmt

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Sinkende Realeinkommen, Firmenschließungen, hohe Steuern und Arbeitslosigkeit treiben immer schneller die Spirale der Deflation an. Nicht nur die Arbeitsplätze im Lausitzer Revier sind gefährdet, sondern immer mehr Unternehmen gehen entweder Pleite oder ziehen ihre Investitionen ab. Doch damit ist die Negativspirale längst nicht am Ende angelangt.

Die Brottewitzer Zuckerfabrik ist geschlossen

>>Niederlausitz Aktuell<<

„Die Zuckerfabrik im Mühlberger Ortsteil Brottewitz (Landkreis Elbe-Elster) soll nach dem Willen des Eigentümers Südzucker AG geschlossen werden.“

„Schokoladenwerk Kathleen macht zu“

>>Sächsisch.de<<

„Schokoladenwerk Kathleen macht zu – „Viele von uns hatten es schon geahnt“, – Wirklich überrascht war man deshalb nicht.“

„Werk in Krieschow bei Cottbus zu schließen“

>>Main-Spitze<<

„Zurzeit drängten Anbieter aus Osteuropa aggressiv auf den Markt, heißt es von Intersnack. Dies sei ein Grund, warum man sich entschlossen habe, das Werk in Krieschow bei Cottbus zu schließen.“

Wirtschaftskrise und das stille Verschwinden von Unternehmen

>>Sächsisch.de<<

„Entlassungen bei MS Powertec – Beim Autozulieferer in der Zittauer Weinau wird eine der beiden Produktionslinien abgebaut. … Auch Betriebsleiter Andreas Beckmann schweigt: „Kein Kommentar“, antwortet er auf die Frage, was denn dran sei am Gerücht, dass der Firmenstandort in Zittau geschlossen werden soll.“

Strukturwandel: „Entlassungen bei MS Powertec“

Der Lausitzer Strukturwandel lässt sich wohl kaum noch leugnen: Nicht nur kleine Unternehmen sind betroffen, sondern die Pleite- und Abwanderungswelle hat längst schon den Mittelstand erreicht. Alleine die Energiepreise haben – u.a. durch Steuern und einseitigen Kohleausstieg – ihre Wettbewerbsfähigkeit verloren. Die steigende Arbeitslosigkeit lässt folglich auch die Kaufkraft schwinden, was letztlich zu noch mehr Firmenpleiten hinführt. Kurzum: Die Spirale der Deflation nimmt so richtig an Fahrt auf.

Arbeitsplatzverlust: Warum sich der Lausitzer Strukturwandel nicht mehr leugnen lässt

Die schwindende Marktmacht vieler heimischer Produkte tritt auf internationalen Handelsplattformen recht deutlich hervor: Vorwiegend China – und teilweise noch Indien – sind dort tonangebend.

Strukturwandel: Die schwindende Marktmacht vieler heimischer Produkte

Die schwindende wirtschaftliche Substanz wirkt sich auch negativ auf die Währung aus. Da die Eurozone sich selbst immer mehr marginalisiert, müssen auf lange Sicht die importierten Produkte immer teurer werden. Am Ende dieser Entwicklung muss die Einfuhr von Produkten sogar in Fremdwährungen – was bei manchen Ländern bereits der Fall ist – bezahlt werden.

Deflation nimmt Fahrt auf: Sinkende Realeinkommen und hohe Steuern

Der Endpunkt dieser wirtschaftlichen Entwicklung mag vielleicht weit hergeholt klingen: Aber alleine die sinkenden Realeinkommen lassen hier kaum Zweifel aufkommen. Doch im digitalen Zeitalter muss eine Fremdwährung nicht zwangsläufig in Form einer staatlich-ausländischen Währung in Erscheinung treten, sondern es kann sich dabei auch eine unregulierte Kryptowährung handeln. Tatsächlich haben sich die Kryptowährungen – neben Edelmetallen – längst als alternative Krisenwährung etabliert.

„Geld in Kryptowährungen“ – „Perfekt als Krisenwährung“

>>Wiener Zeitung<<

„Bitcoin „perfekt als Krisenwährung“ … Die Verbraucherschützer in Deutschland warnen dagegen unisono, Geld in Kryptowährungen anzulegen, sie seien ein „hochriskantes Spekulationsobjekt“. „Kryptowährungen unterliegen starken Kursschwankungen“, warnte zuletzt die Verbraucherzentrale Hamburg. Ihr Wert hänge allein von der Nachfrage ab.“

Staatswährung  & Kryptowährungen: „Ihr Wert hänge allein von der Nachfrage ab“

Zwar mögen Kryptowährungen starken Kursschwankungen unterliegen, aber alle anderen Punkt stellen sich bei näherer Betrachtung als lauwarme Luft heraus: Denn bei fast allen staatlichen Währungen hänge ihr Wert alleine von der Nachfrage ab. Und auch Staaten haben ihre eignen Währungen schon mal gegen die Wand gefahren und mussten gewissermaßen Staatsbankrott anmelden. Und auch die staatliche Finanzaufsicht wie Bafin scheint eher ein untaugliches Instrument zu sein. Alleine die sündhaft teuren Rettungsaktionenauf Steuergeld – für so manche Pleite einer Staatsbank lässt ihre Rolle kaum Glaubhaft erscheinen.

Die etablieten Kryptowährungen als echte Krisenwährung?

Die ehemalige HSH-Nordbank hat dem Staat gehört und wurde gleichzeitig durch die Bafin kontrolliert: Die Pleite will aber trotzdem niemand kommen gesehen haben. Zudem wirkt sich die Zinspolitik der EZB negativ auf beinahe alle Finanzunternehmen aus. Das dürfte auch der Bafin nicht entgangen sein, aber sie mischt sich in „Politik“ nicht ein, obwohl am Ende nicht nur einige Banken, sondern auch der Euro gefährdet sein können. Vermutlich dürfte sich wohl eher der Euro ein „hochriskantes Spekulationsobjekt“ als herausstellen. Denn im Zeichen der Wirtschaftskrise schätzt selbst die Deutsche Bank die etablieten Kryptowährungen ganz anders ein.

 

–W E R Β U Ν G–

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