Kernschmelze an dem Börsen: „Jetzt herrscht blanke Panik“ – Und was es beim „Bail in“ zu beachten gilt

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Crashpropheten – Es gibt Menschen, die uns einreden wollen, dass wir ganz kurz vor dem wirtschaftlichen Crash stehen. Die Katastrophe fällt dann zwar regelmäßig aus.“ – Der ganze Beitrag des staatlichen Rundfunks ist keine Satire, sondern tatsächlich ernst gemeint. Nur wenige Wochen vor den großen Börsencrash verbreitet der öffentliche Rundfunk – bezahlt vom öffentlichen Geld – genau das Gegenteil, obwohl sich zu diesem Zeitpunkt die nächste Wirtschaftskrise längst abzeichnete: Wo bleibt eigentlich der Faktenfinder?

Viele Warnungen wurden einfach ignoriert – Keine Panik aber entschlossen handeln

Anders als der staatliche Rundfunk zu suggerieren versuchte, musste um zu diesem Schluss zu kommen, niemand über „Prophetische Fähigkeitenverfügen. Auch die Lausitzer Allgemeine Zeitung hatte lange zuvor schon vor genau diesem Szenerio gewarnt: Zwar könne sich die nächste Wirtschaftskrise – durch Eingriffe der Politik und Notenbanken – noch etwas hinziehen, aber genauso gut könnten sich die Ereignisse kurzfristig überschlagen und so eine Kettenreaktion in Gang setzen: Die letztlich Niemand mehr wirklich beherrschen kann. Und genau das letzte Szenerio ist offensichtlich eingetreten.

„Dieser Absturz ist schlimmer als der Schwarze Montag“

>>Welt<<

„Dieser Absturz ist schlimmer als der Schwarze Montag von 1987 – Es ist der schnellste Stimmungsumschwung aller Zeiten: Vor Kurzem waren die Börsen in Jubelstimmung, jetzt herrscht blanke Panik.“

Börsen: „Jetzt herrscht blanke Panik“ 

Der freie Fall der Börsen dürfte – über kurz oder lang – spürbar auf die Realwirtschaft übergreifen: Strauchelnde Unternehmen bringen für gewöhnlich auch recht schnell dem Bankensektor in ernsthafte Schwierigkeiten. Neben Massenentlassungen könnten auf diese Weise auch die erste Banken in die Insolvenz geraten: Nichtsdestoweniger können auch die Kunden einer Bank in Regress genommen werden – oder genauer: Das Bankguthaben auf dem Konto.

Bankenpleite: Was passiert mit dem Bankguthaben auf dem Konto?

Indes ist nicht so recht ersichtlich, inwieweit ein – theoretisch-möglicher – Dispositionskredit als Guthaben zählt. Kurzum: Es wäre daher ratsam – soweit keine Dispositionskredite nötig sind – diese auf Null zu fahren und nur Summen auf Konto liegen zu haben, die tatsächlich auch dort benötigt werden.

Bankenpleite: Bankguthaben würde als Insolvenzmasse einfach verschwinden

Im Ernstfall – also bei einer größeren Bankenpleite – würden dieses Bankguthaben als Insolvenzmasse einfach verschwinden: Also sofern – mehreren Banken – betroffen sind.

„Inzwischen sogenannte „Bail in“- Gesetze gelten“

>>GeVestor Financial Publishing Group<<

„Hinzu kommt, dass inzwischen sogenannte „Bail in“- Gesetze gelten, die regeln, dass erst einmal die Eigentümer und die Bankkunden einspringen müssen, wenn eine Bank in Schwierigkeiten gerät. … Verteilen Sie deshalb Ihr Kapital besser auf mehrere Banken, als ein Konto mit hoher Einlage bei nur einem Institut zu führen. Eine breite Streuung auf verschiedene Banken, vor allem auch Sparkassen und Genossenschaftsbanken, sichert Sie weitgehend gegen solche „Bail in“- Maßnahmen ab.“

„Verteilen Sie deshalb Ihr Kapital besser auf mehrere Banken“

Sobald jemand ein Bankkonto bei einer Bank hat, gilt dieser als Gläubiger – oder wahlweise Investor – einer Bank: Zwischen Bank und Kunden besteht also eine wechselseitige Beziehung – bedeutet: Jeder kann jedem Kredit gewähren: Entweder in Form eines Bankguthaben oder andersherum in Form eines Bankkredits.

Wenn die Einlagensicherung an ihre finanziellen Grenzen gelangt

Zwar soll bei einer Bankenpleite die gesetzliche Einlagensicherung das Schlimmste verhindern und Vermögen – bis 100.000 Euro – soll unangetastet bleiben: Aber es bleibt fraglich, inwieweit diese Krisenmechanismen bei einer größeren Bankenpleite – von mehreren Banken – noch greifen: Denn wenn mehrere Banken umfallen sollten und so eine Kettenreaktion in Gang setzen, kommt selbst die beste Einlagensicherung schnell an ihre finanziellen Grenzen. In solch einer Situation würde sämtliches Bankguthaben praktisch als Insolvenzmasse verschwinden. Vergleichbare Situationen gab es bereits in Zypern: Lange Menschenschlangen vor Banken oder Geldautomaten sind also mitnichten ein neues Ereignis.

 

–W E R Β U Ν G–

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